Ausflug durch den Osten und Zentrum von Bali

Heute ist leider schon unsere letzter Tag auf Bali. Wir nutzen den Tag, da ich ja nicht mehr tauchen darf, für einen Ausflug.

Wir fahren nach Ostbali. Zuerst zu dem Wasserpalast Puri Taman Ujung der fast am Meer liegt. Leider ist das Wetter nicht so besonders und es regnet immer wieder. Dort sind wenig Touristen aber viele Einheimische. Kostet so 35.000 Eintritt p.P.

Der Palast liegt in einem künstlichen See. Über Brücken geht es zu den Gebäuden.

Brücke Wasserpalast Puri Taman Ujung, Bali Osten

Wasserpalast Puri Taman Ujung, in Ostbali

Von einer Aussichtsplattform hat man einen guten Überblick über den Wasserpalast von Puri Taman Ujung.

Blick vom Aussichtspunkt oberhalb dem Wasserpalast Puri Taman Ujung, Ostbali

Von der Treppe sieht man links den Palast, rechts noch einen kleinen, künstlichen See mit einem weiteren Gebäude und im Hintergrund das Meer.

Treppe oberhalb vom Wasserpalast Puri Taman Ujung, Ostbali
Danach geht es weiter zum zweiten, etwas grösseren Wasserpalast von Tirtagangga. Dieser liegt noch etwas weiter im Nordosten von Bali.
Dort ist ein bisschen mehr los aber auch eher mehr einheimische Touristen als Ausländer. Der Tempel ist sehr schön, leider ist das Wetter nicht so gut und es regnet auch hier immer wieder. Kostet so 20.000 Eintritt p.P.

Man kann „über das Wasser“ laufen.

Wasserbecken im Wasserpalast von Tirtagangga

Blick von einem Aussichtspunkt oberhalb über das Gelände.

Bild: Ausblick über den Wasserpalast von Tirtagangga, Ostbali
Hier noch ein Video

Wasserpalast von Tirtagangga, Ostbali from Wanderjoe on Vimeo.

Nachdem wir uns ausgiebig im Palast umgeschaut haben geht es weiter in Richtung Westen durch eine interessante Landschaft wo viele Schlangenhautfrüchte angebaut werden. Das ist so eine Art Palme. Dazwischen Reis und Mais. Wir kommen durch ein Tal wo ein Fluss durch fliesst an dem Rafting angeboten wird. Das Wetter ist zwischenzeitlich recht gut geworden.

Kleiner Fluss zum Rafting im östlichen Zentrum von Bali
Weiter geht es zum wichtigsten Tempel, dem sogenannten Muttertempel von Bali. Der kostet 15.000 Rp. pro Person Eintritt. Der liegt am Südwesthang des höchsten Berges der Insel, dem Vulkan Gunung Agung.
Dort ist viel los, vor allem auch wieder sehr viele Einheimische die die “gute” Zeit zum Beten nutzen. Wir gehen mit unserem Führer rein. Ich denke das ist zu empfehlen. Wir haben keine Probleme aber unser Reiseführer (Buch) beschreibt hartnäckige “Führer” die sich anbieten und behaupten ohne Führung könnte man nicht in den Tempel und wollen dann bis 100.000 Eintritt pro Person und für die Führung. Da kann man sich gleich einen Führer für den ganzen Tag nehmen, die kosten so zwischen 40 und 60 Euro pro Tag mit Auto usw. für zwei Personen.

Muttertempel Pura Besakih im Zentrum von Bali
Ich denke wenn man Tempel in Bali anschauen will ist man ganz gut mit einem Führer aufgehoben der auch etwas dazu erklärt, um nur Natur anzuschauen oder an andere Strände zu fahren kann man das evtl. auch allein machen.

Muttertempel Pura Besakih im Zentrum von Bali

Nach dem Tempel fahren wir in ein Lokal, ist ein bisschen für Touristen aber qualitätsmässig ganz gut. Ist ein Buffet mit vor allem einheimischen, balinesischen Speisen. Kostet mit zwei Cola ca. 260.000. Also im Vergleich nicht ganz billig aber es liegt sehr schön und man hat von der Terrasse sehr gute Ausblicke auf das unter uns liegende Tal mit Reisfeldern und bei klarer Sicht auch auf den Vulkan Gunung Agung.

Ausblick Terrasse Restaurant auf Reisfelder im Tal, Bali Zentrum

Zum Schluss fahren wir noch in den Fledermaustempel Pura Goa Lawah. Eintritt kostet dort 6000 Rp. pro Person und 4000 für einen Sarong. Dort gibt es in einer Höhle in der Felswand massenweise Fledermäuse.

Fledermaustempel Pura Goa Lawah an der Ostküste von Bali

Hinter dem Tempel befindet sich die Höhle mit den Fledermäusen.

Fledermäuse in der Höhle beim Fledermaustempel Pura Goa Lawah

Anschliessend besuchen wir noch einem Mann der Salz aus Meerwasser herstellt. Die Art und Weise ist ganz interessant. Er holt zuerst das Meerwasser vom Strand und schüttet es auf eine grössere Sandfläche. Nach dem Trocknen nimmt er die oberste Salz-Sandschicht, die wie eine Art Schollen bilden, ab und löst diese wieder in Süsswasser um das Salz zu reinigen. Die entstehende Sohle schüttet er dann in halbrunde Behälter (wohl aus Bambus) wo dann in der Sonne das restliche Wasser verdunstet und das Meersalz zurück bleibt.

Salzproduktion an der Balinesischen Ostküste
Anschliessend geht es ins Hotel.
Wir haben noch gute 3 Stunden im Hotel, packen Koffer und baden nochmal ausgiebig im Pool.

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