Öffentlicher Verkehr in Madagaskar

Öffentlichen Verkehr, wie wird das in Europa kennen mit Bahn, Busse usw., gibt es in Madagaskar in dem Sinn nicht.

Bahnverkehr

Bahnverkehr, der Personen befördert, ist kaum vorhanden. Es gibt nur eine Strecke im Norden und eine Strecke im Süden von Madagaskar die Personen befördert. Beide Strecken eigenen sich nicht wirklich wenn man als Urlauber schnell voran kommen will. Die südliche Strecke von Fianarantsoa nach Manakara, an der Ostküste von Madagaskar ist ein wenig touristisch erschlossen.
Im Bild unten der Bahnhof von Fianarantsoa.

Dabei ist der Weg das Ziel. Die Zugstrecke, der so genannte Dschungel Express, führt auf gut 160 Kilometern über Brücken und Tunnels in den Osten. Für diese Strecke braucht es so zwischen 8-12 Stunden. Leider fallen die Fahrten öfter aus weil irgendetwas am Zug oder der Lock kaputt ist.
Die Bahnstrecke im Norden wir eher nur von den Einheimischen genutzt.

Busverkehr

Ganz so schlimm sind die Busse im öffentlichen Verkehr von Madagaskar dann doch nicht.

Taxi Brousse

Öffentlichen Busverkehr gibt es in unserem Sinne nicht. Mit was die meisten Einheimischen von Madagaskar sich von einem Ort zum anderen bewegen, aber auch weitere Strecken zurücklegen, sind die so genannten Taxi Bus, Taxi Brousse genannt. Die ersetzen den Überlandverkehr.
Diese haben festgelegte Strecken aber es gibt keine festen Abfahrtszeiten. Der Taxi Bus fährt, wenn er, zumindest grösstenteils, voll ist.
Wenn nicht alle rein passen steht auch schon mal jemand auf der Leiter hinten.

Meistens sind das Kleinbusse, viele aus Europa importierte Mercedes Sprinter, die bei uns 9 Sitzplätze haben. Einige haben noch die original Werbeaufschriften der früheren Besitzer.

In Madagaskar fahren die Taxi Bus kaum mit weniger als 15-20 Personen. Diese Busse sind auch vom Sicherheitsaspekt mit Vorsicht zu geniessen. Nicht weil man evtl. ausgeraubt wird sonder der technische Zustand der hoffnungslos überladen Fahrzeuge lässt oft zu wünschen übrig.

Man sollte es vermeiden nachts mit dem Taxi Brousse oder bei Regen zu fahren. Da ist die Gefahr eines Unfalls noch grösser.

Als Fortbewegungsmittel für den Urlaub sind die nur sehr bedingt geeignet. Es sei denn man hat viel Zeit und keine Berührungsängste. Das ist schon eher was für hartgesottene. Man fährt meist wie in einer Sardinenbüchse dicht an dicht gedrängt ohne Klimaanlage und bedingt Lüftung. Auf dem Dach fährt auch noch so allerhand mit. Auch mal Hühner.


An den Haltestellen wird man von fliegenden Händlern versorgt die an die Fenster kommen.

Ausser den Taxibrousse gibt es in den Städten die so genannten Taxi Be.

Taxi Be

Die Taxi Be sind ähnlich wie die Taxi Brousse Kleinbusse, oft Mercedes Sprinter, die aber innerhalb der grösseren Städte bzw. deren näherer Umgebung verkehren. Sie haben feste Routen und sind durch verschiedenfarbige Streifen gekennzeichnet die sich auf die Fahrstrecke beziehen.
Die Fahrpreise sind natürlich sehr günstig aber auch dort gilt das schon bei den Taxi Brousse gesagte. Die Fahrzeuge sind meistens hoffnungslos überfüllt und auch der Fahrstil ist nicht immer sicher.

Taxi

In den grösseren Strecken, vor allem Antananarivo, gibt es auch einige Taxis. Diese sind meist kleine Fahrzeuge wie der bekannte Citroen 2CV (Ente) oder auch Renault R4.

Taximeter gibt es dort nicht und man muss den Preis vorher verhandeln.
Dafür sollte man Französischkenntnisse haben. Der Tourist zahlt natürlich immer mehr als die Einheimischen.

Neben den normalen Taxis gibt es in manchen Städten auch Motorradtaxis. Die sogenannten TukTuks. Darin werden eine oder zwei Personen befördert und natürlich auch mal anderes Gepäck.

Schiffsverkehr

Auf den verschiedenen Flüssen und auch zu manchen Inseln auf Madagaskar gibt es einen lokalen Schiffsverkehr. Als Urlauber wird man den kaum nutzen. Es sei denn in einem organisierten Ausflug.
Die Schiffe für die Einheimischen sind meist, ähnlich wie die Taxi Busse, reichlich beladen.

 

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Antanarivo

Heute ist der letzte Tag unserer Madagaskar Rundreise und es steht noch eine Besichtigung der Hauptstadt Antananarivo, auf dem Program.
Wir frühstücken erst mal in unserm Hotel. Das Frühstück im Sakamanga Hôtel ist ganz gut und reichhaltig.

Frühstück im Hotel, Sakamanga Hôtel, Antananarivo

Wir schauen uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt an.
Als erstes geht es nach Norden zur ehemaligen Königstadt und den Grabmählern der Könige von Madagaskar nach Ambohimanga.
Ambohimanga liegt ca. 25 Kilometer im Norden von Antananarivo, für die relativ kurze Strecke brauchen wir aber über eine Stunde Fahrzeit. Wir müssen uns erst mal aus den überfüllten Strassen der Hauptstadt herausarbeiten.
Als wir dort ankommen ist nicht viel los. Es ist nur eine Gruppe von Einheimischen da und sonst ist es recht ruhig.
Der alte Königssitz Ambohimanga liegt auf einem 1468 Meter hohen Hügel und besteht dort seit mindestes dem 15. Jahrhundert.
Das was wir heute dort sehen stammt aber von späteren Zeiten, ab ca. Mitte des 18 Jahrhunderts und dann weiter aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Im Bild unten ist das Haus des vielleicht wichtigsten Königs, Andrianampoinimerina zu sehen. Dort ist alles aus Holz. Drinnen darf man aus Respekt nicht fotografieren. Es gibt auch ein vorgeschriebenes Ritual wie man in das Haus (Palast) einzutreten hat und es wieder verlässt.
Das Innere ist recht spärlich eingerichtet, mit ein paar Steinen der Feuerstelle, einem Bettgestell für das Königspaar und ein Hochbett des Königs. Ausserdem gibt es ein paar Utensilien des täglichen Gebrauches zu sehen.

Auf den Fotos unten sind die neueren Gebäude der späteren Könige von Ambohimanga zu sehen.

Die sind dann auch schon aus kolonialer Zeit, mit Einfluss der Engländer und Franzosen, aus dem 19 Jahrhundert.

Vom Ambohimanga Hügel hat man natürlich auch einen schönen Ausblick auf die Umgebung. In dem Fall auf den Norden.

Etwas oberhalb der Gebäude sind die Grabstätten der Könige zu sehen.

Noch weiter oben der königliche Pool. Daneben liegt eine Opferstelle.

Wir wandern noch ein bisschen bergauf zu einem Aussichtspunkt der nach Süden, Richtung Antananarivo blickt.
Auf dem Panoramafoto ist in der Mitte die Hauptstadt und am rechten Rand der Flughafen von Antananarivo zu sehen.

Foto eines typisch madagassischen Dorfes am Fuss des Ambohimanga Hügels mit den Häusern aus Lehmziegeln.

Nach dem Besuch von Ambohimanga geht es wieder zurück in die Hauptstadt Antananarivo. Für den Rückweg brauchen wir etwas weniger Zeit. Wir fahren erst mal zu einem Einkaufszentrum um noch ein paar Sachen Einzukaufen. Unter anderem auch den Rum von Madagaskar.
Dann geht es ins Zentrum der Stadt zum Bahnhof wo wir etwas zu Mittag essen.

Besonders interessant am Restaurant, welches im alten Bahnhof liegt, sind die Toiletten. Die sind in einem alten Eisenbahnwagon eingerichtet.

Nach dem Essen geht es weiter mit unseren Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten von Antananarivo. Wir fahren hinauf auf den Berg wo wir den Palast des Premierministers und der Königin besuchen.

Als erstes geht es in den Palast des Ersten Ministers Rainilaiarivony, den sogenannten Andafiavaratra Palast. Rainilaiarivony war der erste Minister von Madagaskar ca. Mitte bis Ende des 19 Jahrhunderts.

Im Andafiavaratra Palast sind über 1400 Exponate ausgestellt die bei dem Brand 1995, des Palastes der Königin, gerettet wurden.
Man besucht den Palast mit einem Führer. Die sprechen englisch.

Im Bild unten ein Holzmodell des Rova Palastes bevor dieser abgebrannt ist.

Nach dem Besuch des Palast des Ersten Ministers geht es zu Fuss weiter in Richtung Palast der Königin, Rova, genannt.
Vom Hügel hat man gute Ausblicke auf die unter uns liegende Hauptstadt Antananarivo.

Auf dem Weg zum Königspalast kommen wir an der alten Gerichtshalle vorbei, die im Stil eines griechischen Tempels gebaut wurde.

Eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Antananarivo ist der Palast der Königin, Rova, genannt. Er liegt ganz oben auf dem Hügel wo auch der Palast der Ersten Ministers steht. Die heute zu sehenden Gebäude stammen aus dem 19 Jahrhundert. Der Ort an sich wurde aber schon Anfang des 17 Jh. vom örtlichen König als Sitz gewählt und dann immer weiter ausgebaut.
Der gesamte Bereich wurde leider grösstenteils durch einen Brand 1995 zerstört. Es sind nur die Fassaden der Steingebäude erhalten geblieben. Inzwischen ist, zumindest der Palast der Königin, äusserlich, soweit wieder aufgebaut.

In den Rova Palast selber gehen wir nicht hinein. Das kostet nochmal extra Eintritt und unser Guide, mit dem wir unterwegs sind, zeigt uns eine Stelle, wo man auch von aussen den Palast der Königin gut fotografieren kann. Im Inneren des Palastes gibt es nicht viel zu sehen. Der ist ja nur aussen renoviert worden.
Die kleinen Häuschen links sind wieder die Grabstätten der Könige, ähnlich wie in Ambohimanga.

Im Anschluss daran machen wir noch eine kleine Wanderung, mit unserem Guide, um den Hügel und das Palastgelände herum. Im Bild unten Blick in Richtung Osten.

Die Häuser der Einheimischen reichen praktisch bis an den Palast heran. Der Blick geht wieder nach Osten und man sieht den See, Lac Mandroseza im Hintergrund. Das gehört alles noch zum Stadtgebiet von Antananarivo dazu.

Auf der Ostseite des Hügels, etwas weiter unten, sind die Gebäude einfach, mit interessanten Hinterhöfen. Auch dort hängt wieder überall die Wäsche zum Trocknen.

Wir kommen am öffentlichen Brunnen vorbei. Die Häuser, die keinen direkten Wasseranschluss haben, bekommen das Wasser in den gelben Kanistern geliefert. Das muss aber auch bezahlt werden.

Unser Rundgang um den Königspalast Rova, ist praktisch beendet. Unser Fahrer erwartet uns an einem Parkplatz. Unsere Guides bekommen ein Trinkgeld und ich mache die letzten Fotos.
Im Foto unten ist die Hauptstadt Antananarivo zu sehen, Blick nach Westen. Wir sehen das Stadtzentrum mit dem Fussballstadion und den See Lac Anosy.

Wir haben den letzten Tag noch ausgiebig mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Antananarivo genutzt und fahren zurück zum Hotel.

Im Anschluss haben wir noch Zeit zum Duschen und etwas ausruhen.
Wir werden dann so gegen 22 Uhr vom Hotel abgeholt und fahren zum Flughafen.
Es ist ja schon Nacht und wir haben kaum Verkehr.
Am Flughafen warten natürlich schon wieder allerhand Kofferträger die Geld verdienen wollen.
Die bringen uns zum Eingang und füllen einen Zettel aus den wir danach noch für die Ausreise benötigen. Damit rechtfertigen die natürlich noch ihr Trinkgeld.
Man kann das natürlich auch selber machen.

Unser Flug geht dann mir Air France um ca. 1 Uhr morgens von Antananarivo nach Paris.
Abendessen gibt es keines, es ist ja auch schon spät, aber ein kleiner Snack wäre evtl. schon angebracht gewesen.
Am Morgen vor der Landung in Paris gibt es ein Frühstück. Das ist soweit ganz gut.

Der letzte Tag unseres Urlaubs ist beendet und damit auch damit auch der Reisebericht unserer Rundreise durch Madagaskar.

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Flug, Tulear nach Antananarivo, Besuch der Stadt Antananarivo

Heute geht es zurück in die Hauptstadt von Madagaskar Antananarivo.
Wir stehen sehr früh auf, um kurz nach 5 und machen uns bereit. Leider fällt dann erst mal der Strom aus.
Wir gehen dann mit der Taschenlampe zum Frühstück, was es eigentlich ab 6 Uhr geben sollte aber da ist keiner da.
Wir hatten das zwar mit der Dame an der Rezeption am Vortag besprochen aber die hat das scheinbar nicht weiter gegeben. Wir hätten das wohl auch nochmal im Restaurant sagen sollen. Wenn man sich doppelt versichert funktioniert das dann meist.
Es geht halt dann ohne Frühstück zum Flughafen. Der Transfer geht um 6:45 damit wir um 7:30 am Flughafen sind. Da wir ja kein FrühstÜck haben fahren wir etwas früher los. Es ist nicht viel Verkehr und unser Fahrer fährt recht gemütlich mit seinem alten 190 er Mercedes. So brauchen wir gute 45 Minuten.

Der Flughafen von Tulear ist sehr klein und überschaubar. Es sind kaum Leute am Schalter von Air Madagascar und wir kommen gleich dran. Unser Gepäck wird gewogen. Man darf auf einem Inlandsflug mit Air Madagaskar nur 20 Kilo Gepäck dabei haben. Da haben wir aber kein Problem damit. Wir bleiben gut drunter. Das Problem ist eher das Handgepäck, auch das wird gewogen. Da darf man nur 5 Kilo maximal dabei haben. Das ist natürlich nicht wirklich viel weil ja alleine der Handgepäckkoffer leer schon 2-3 Kilo auf die Wage bringt. Der Koffer hat dann 8,5 Kilo obwohl ich eh schon Sachen raus getan habe. Mein Rucksack wiegt genau 5 Kilo. Zum Glück wird die etwas grössere Handtasche meiner Frau nicht gewogen weil die bestimmt auch über 5 Kilo hat.
Schlussendlich sagen die Leute am Schalter aber nichts. Liegt vielleicht daran dass unsere Koffer um einige Kilo weniger wiegen wie erlaubt oder weil der Flug doch eher schwach besetzt ist.
Das Flugzeug von Air Madagascar macht eine ganz brauchbaren Eindruck. Die Kabine könnte vielleicht etwas mehr Sauberkeit vertragen aber bei dem kurzen Aufenthalt zwischen Landen, Aussteigen der Leute die gekommen sind und unserem Einsteigen ist keine Zeit zum sauber machen. Service gibt es auf der Kurzstrecke kaum. Es gibt aber immerhin einen Becher mit einem Getränk was man wählen kann. Ist jetzt aber auch nicht all zu viel Zeit. Der Flug von Tulear nach Antananarivo dauert eine gute Stunde.

Flughafenterminal von Toliara (Tulear), vom Flugzeug aus fotografiert

Wie zu sehen ist der Flughafen sehr überschaubar. Links im Bild noch der kleine Tower.

Flughafenterminal von Toliara (Tulear) und Tower vom Flugfeld aus gesehen
Wir kommen überpünktlich weg. Es geht fast 20 Minuten früher als geplant los und wir landen dann auch pünktlich, auch gute 20 Minuten eher. Das Wetter ist schön und man sieht so allerhand. Die Landschaft von oben wo wir vorher mit dem Auto tagelang gefahren sind.

Nach dem Start geht es von Tulear nach Norden-Nordosten. In der Küstenebene gibt es noch etwas Buschwald.

Buschwald vom Südwesten von Madagaskar aus dem Flugzeug aus fotografiert.

Auf unserem Flug von Toliara nach Antananarivo sehen wir mehrere Flüsse. Die schlängeln sich durch die trockene Landschaft.

Fluss im südwestlichen Zentrum von Madagaskar, vom Flugzeug aus fotografiert

Von oben sieht man, wie wenig Bäume es auf Madagaskar noch gibt.

Fluss schlängelt sich durch die trockene Hochebene von Madagaskar, vom Flugzeug aus fotografiert

Landeanflug auf Antananarivo. Die Landschaft ist etwas grüner durch die vielen Reisfelder um die Stadt herum.

Landschaft, Landeanflug auf Antananarivo

Nach der Landung am Flughafen von Antananarivo geht es wieder zu Fuss in das Flughafengebäude. Auch der Flughafen von Tana ist nicht besonders gross.

Flugzeug von Air Madagaskar am Flughafen von Antananarivo, dahinter Terminal

Auch das Abholen vom Gepäck funktioniert problemlos und in 10-15 Minuten sind wir draussen. Es gibt ja auch keine Passkontrollen bei einem Inlandsflug.
Am Flughafen werden wir von unserm Fahrer und Guide abgeholt, mit denen wir schon die letzten zwei Wochen unterwegs waren.
Die sind inzwischen mit dem Auto wieder die lange Strecke von ca. 1000 Kilometer von Ifaty nach Antananarivo zurück gefahren.
Das macht man normalerweise in zwei Tage aber die haben das auf einmal gemacht, haben dafür aber auch 17 Stunden gebraucht.
Wir fahren den vom Flughafen in unser letztes Hotel in Antanarivo das Sakamanga Hôtel. Das liegt diesmal zentraler weil wir ja auch noch etwas am nächsten Tag anschauen wollen.
Das Hotel ist recht gut. Von aussen kaum zu erkennen aber von innen ist das recht verwinkelt gebaute Hotel, welches aus mehreren Gebäuden besteht, sehr interessant. Wir sind ja relativ früh dran und unser Zimmer ist noch nicht fertig. So gehen wir erst mal ins Restaurant und essen etwas. Es gibt mehrere Restaurants und wir sitzen direkt am Pool. Das Essen ist recht gut und bewegt sich durchaus noch preislich im Rahmen.

Innenhof vom Sakamanga Hôtel in Antananarivo
So kurz nach 13 Uhr beziehen wir unser Zimmer. Es geht durch die verwinkelten Ecken in den zweiten Stock. Das Zimmer ist ganz brauchbar eingerichtet. Nicht zu gross aber alles sehr ordentlich mit ganz gutem und grossem Bad, Kühlschrank, Klimaanlage und Save. Vielleicht könnte das Bett etwas grösser sein aber für eine Nacht und zwei Tage tut es das schon. Wer etwas grösser ist könnte da aber schon Probleme haben.

Hotelzimmer Sakamanga Hôtel in Antananarivo
Nachdem wir uns eingerichtet haben wollen wir noch etwas unternehmen. Nicht weit vom Hotel befindet sich das Piratenmuseum von Antananarivo. Wir brauchen so ca. 10-15 Minuten zu Fuss durch das Gewusel.
Im Bild unten ein Ausschnitt vom Stadtteil Isoraka – Ambohidahy.

Stadtteil von Antananarivo Isoraka - Ambohidahy, Madagaskar

In Antananarivo gibt es praktisch keine Hochhäuser. Der grösste Tiel der Hauptstadt von Madagaskar besteht auch relativ kleinen rustikalen Gebäuden.

Typische madagassische Häuser in der Hauptstadt Antananarivo

In Antananarivo fahren viele Citroen 2CV in allen möglichen Varianten herum.

Oranger, Blauer Citroen 2CV in der Hauptstadt Antananarivo

Das Piratenmuseum von Antananarivo ist nicht ganz leicht zu finden. Es befindet sich im obersten, 4., Stock eines Wohnhauses und gehört zu einem Reisebüro. Wenn man genauer schaut gibt es aber ein paar Hinweisschilder die einen dort hin führen. Auf unser Klingeln wir uns geöffnet. Man geht erst durch das Büro des Reisebüros. In einem grösseren Nebenraum befindet sich die Ausstellung die aus einigen Tafeln besteht, mit vielen Bildern und französischer Beschreibung. Die Dame die die kleine Führung macht spricht aber auch recht gut deutsch und erklärt uns alles über die Piraterie allgemein, in der Karibik und auch im Indischen Ozean und Madagaskar. Die Führung kostet 10.000 Ar pro Person.
Das Piratenmuseum ist soweit ganz nett. Kein unbedingtes Highlight was man unbedingt gesehen haben muss aber wenn man in der Nähe ist kann man da ruhig mal vorbei schauen.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel kommen wir noch an diesem schönen Gebäude vorbei.

Schönes koloniales Gebäude im grünen Garten, Antananarivo

Anschliessend gehen wir wieder zum Hotel zurück, schauen uns dort noch ein bisschen um, ruhen aus und bereiten schon mal unsere Koffer für den Flug von Antananarivo nach Paris vor.
Wir lassen einiges an T-shirts und Hosen da, die wir unserem Guide Oliver geben. Es gibt in Madagaskar jede Menge Leute die das dringender brauchen wie wir. So haben wir auch noch genug Platz für die Souvenirs usw. die wir gekauft haben.
Das Abendessen gibt es dann wieder im Hotel. Wir haben uns dafür vorher angemeldet weil dort immer sehr viel los ist.

Weiter geht es im Reisebericht, Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Antanarivo

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Tag am Strand in Ifaty – Mangily

Heute ist der letzte Tag am Strand von Mangily. Es gibt keine grossen Pläne für den heutigen Tag.
Wir schauen vom Hotel aus den Fischern zu. Die bereiten gerade die Fahrt aufs Meer vor.

Fischerboot am Strand von Mangily

Die kleinen Fischerboote haben auch Segel. Damit fahren die bis zum Riff hinaus.

Piroge, Fischerboot mit Latein Segel, Mangily, Madagaskar

Auch an diesem Tag sind die Wellen am Riff noch sehr hoch. Man sieht das auf dem Foto im Hintergrund.

Einheimische und Fischerboote, im Hintergrund hohe Wellen und Brandung am Riff vor Mangily

Hier sieht man das nochmal besser, die kleinen Segelboote im Vordergrund und dahinter die brechenden Wellen. An Tauchen am Riff ist auch an diesem Tag nicht zu denken.

Hohe Wellen und starke Brandung am Riff vor Mangily, Madagaskar

Schön langsam kommt Leben in den Strand. Es ist Sonntag und viele Einheimische sind unterwegs. Auch an diesem Tag sieht man kaum Urlauber.

Buntes Treiben mit Einheimischen und Fischerbooten am Strand von Mangily

Unser Gecko ist heute etwas schüchtern und zeigt sich kaum.

Madagaskar Taggecko, Nahaufnahme vom grünen Kopf

Nach dem Frühstück machen wir einen Strandspaziergang Richtung Süden. Hier nochmal ein Bild vom Strand von Mangily vom Bereich unseres Hotels Princesse du Lagon nach Süden.

Strandbereich vom Hotel Princesse du Lagon nach Süden

Es ist Ebbe und wir kommen weiter wie am Vortag, da konnten wir bei Flut kaum mehr über ein paar Felsen.
Nachdem man etwas aus dem touristischen Bereich heraus ist kann man auch ungestört von Verkäufern den Strandspaziergang geniessen.

Fischerboot mit Latein Segel, Strand von Ifaty

Wir sehen eine ziemlich grosse Muschelschale am Strand liegen. Die war schon etwas kaputt. Als die noch ganz war dürfte die bestimmt 25 cm gross gewesen sein.

Grosse Muschelschale am Strand von Ifaty

Wie schon angemerkt kommt man weiter im Süden aus dem Strandbereich von Mangily in ruhigere Zonen.

Strandbereiche zwischen Mangily und Ifaty

Dort ist kaum jemand unterwegs. Nur ein paar Einheimische und ein Fischerboot welches ein paar Touristen mitnimmt. Im Bild unten Panorama vom Strand in Richtung Ifaty. Wenn Ebbe ist kann man da stundenlang entlang laufen.

Panoramafoto, Strand Richtung Ifaty, Madagaskar

Wir sind wieder auf dem Rückweg. Unten nochmal ein Panoramafoto vom Strand von Mangily mit den Verkaufsständen und den Booten die bei Ebbe am Strand liegen.

Panoramafoto vom Strand mit Palmen, Verkaufsständen und auf dem Trocken liegenden Booten am Strand von Mangily

Wir essen etwas zu Mittag an der Bar der Tauchschule Mangily Scuba Madagascar. Dort wird die Pizza empfohlen, die auch recht gut ist und einen Salat, das ist recht günstig. Die Pizza wird im Holzbackofen gemacht. Eine Pizza kostet so zwischen 3-4 Euro der Salat knapp 2 Euro und das 0,5 Liter Bier etwas mehr als einen Euro. Alles in allem gut zu empfehlen.

Pizza im Restaurant Tauchschule Mangily Scuba Madagascar
Am Nachmittag ruhen wir uns am Strand von Ifaty aus, gehen zum Baden im Pool und Meer. Das Meer hat so ca. 24-25 Grad, der Pool ist etwas kühler.

Bei Ebbe liegen die Boote im Trockenen. Hier ein paar Boote der Tauchschulen.

Boote liegen bei Ebbe am Strand

Die einheimischen Kinder suchen Muscheln und Schnecken im flachen Wasser. Es ist ja Sonntag und es sind viele Leute am Strand.

Kinder suchen Muscheln und Schnecken im flachen Wasser, Mangily

Der Strandbereich vor dem Hotel Princesse du Lagon Mangily mit Sonnenschirmen und ein paar Liegestühlen. Links im Hintergrund das Restaurant und rechts der Pool.

Strandbereich vor dem Hotel Princesse du Lagon, Mangily

Unser Madagaskar Taggecko schaut heute nur mit dem Kopf ein bisschen aus seinem Versteck.

Kopf vom Madagaskar Taggecko

Es gibt noch andere Geckos beim Hotel. Unten ein etwas kleineres Tier. Der dürfte so max. 15 cm lang sein. Der Gecko ist aber auch schön grün braun gefärbt.

Grün brauner Gecko, Madagaskar

Der Gecko zieht sich etwas zurück.

Nahaufnahme, Grün brauner Gecko, Madagaskar

Der letzte Sonnenuntergang am Strand von Mangily bevor es am nächsten Tag zurück zur Hauptstadt Antananarivo geht.

Sonnenuntergang am Strand von Mangily

Weiter geht es im Reisebericht, Flug, Tulear nach Antanarivo und Besuch der Stadt

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Tauchen und Strand in Ifaty / Mangily

Unsere Rundreise durch das Zentrum und den Süden von Madagaskar geht zu Ende. Wir verbringen zwei Tage zum Ausruhen am Strand von Ifaty / Mangily im Südwesten der Insel. Wir waren doch viel unterwegs und es war kein Erholungsurlaub.

Die zwei Übernachtungen haben wir im Hotel Princesse du Lagon. Das Hotel liegt direkt am Strand. Im Bild unten die Terrasse von unserm Zimmer. Es geht dann durch einen kleinen Garten zum Meer.

Terrasse von unserem Zimmer im Hotel Princesse du Lagon

Direkt am Strand liegt das Restaurant.

Restaurant am Strand Hotel Princesse du Lagon

Das Hotel Princesse du Lagon hat auch einen Pool und der liegt auch wieder direkt am Strand, neben dem Restaurant.

Pool Hotel Princesse du Lagon Ifaty, Mangily,

Damit es mit dem Ausruhen nicht zu viel wird habe ich am Vormittag noch zwei Tauchgänge geplant.
Die Tauchschule liegt recht nahe am Hotel, nur ein paar Minuten zu Fuss am Strand entlang.
Als ich dort ankomme gibt es leider eine schlechte Nachricht. Am vorgelagerten Riff gibt es sehr hohe Wellen. Die dürften Mindestens 3-4 Meter hoch sein. Dadurch kommt man nicht durch die Kanäle durch das Riff auf die Aussenseite. Es ist dort kein Tauchen möglich.
Einzige Möglichkeit ist ein kleiner Tauchgang in geringer Tiefe innerhalb des Riffes für den ich mich dann entscheide.
Nach der Probe und Check des Materials geht es dann schon los. Ich bin alleine mit dem Tauchguide und dem Bootsfahrer unterwegs zu einem kleinen Unterwasserschutzgebiet was dort die Gemeinde angelegt hat. Das ist mit Bojen gekennzeichnet und es darf dort nicht geangelt werden. Nach kurzem Check geht es schon ins Wasser. Wie schon gesagt ist es dort nicht sehr tief, höchstens 5-6 Meter.
Leider ist dort, durch den hohen Wellengang am Riff, das Wasser extrem trüb. Sichtweite vielleicht 3-5 Meter.
Das Gebiet ist als solches gar nicht so uninteressant. Auch zum Fotografieren weil es eben durch die geringe Wassertiefe viel Licht gibt und sich dort allerhand rum treibt. Wir sehen ein paar kleinere Moränen, mehrere kleine und mittlere Seeschlangen, einen Octopus und alles mögliche mehr. Leider ist eben das Wasser sehr trüb, mit ziemlichen Grünstich, und man sieht immer nur die unmittelbare Umgebung.
Durch die geringe Tiefe kann man natürlich lange unter Wasser bleiben und nach fast 60 Minuten mit immer noch fast halben Tank geht es wieder an die Oberfläche.

Zu Mittag essen wir im Restaurant des Hotels. Das liegt sehr schön am Strand.

Wir trinken ein Bier im Restaurant Hotel Princesse du Lagon

Ansonsten bleiben wir den restlichen Tag mehr oder weniger am Hotel.
Über dem Eingang zu unserem Zimmer haben wir einen sehr hübschen Mitbewohner. Es ist ein grüner Madagaskar Taggecko.

Madagaskar Taggecko, Mangily

Es ist ein schöner grosser Gecko der auf einem Balken unter dem Dach auf dem Gang bei unserem Hotelzimmer sitzt.

Grün-grauer Madagaskar Taggecko

Am Strand vor unserem Hotel gibt es ein paar Liegestühle und ein hängendes Strandbett.

Strand vor Hotel Princesse du Lago mit Liegestühlen

Am Strand von Mangily wird natürlich auch allerhand verkauft. Es sind um die Jahreszeit noch sehr wenig Touristen dort. Die bunten Tücher im Wind bieten eine schönen Kontrast zum Strand und zum Meer.

Bunte Tücher im Wind am Strand von Mangily

Es ist Samstag und die Einheimischen kommen von Tulear an den Strand. Die interessieren sich mehr für die bunten Tücher als die wenigen Touristen.

Einheimische beim Kauf von bunten Tüchern am Strand von Mangily

Am späteren Nachmittag machen wir noch einen kleinen Strandspaziergang. Leider sind dort sehr viele Verkäufer die einem alles mögliche anbieten wollen, von allerhand Andenken, Bootsausflügen mit den Kanus, bis zu Massagen. Man kann kaum in Ruhe laufen.

Wir laufen zuerst am Strand entlang in Richtung Süden, Ifaty. Bei Flut kommen wir aber nicht all zu weit. Ein felsig, steiniges Stück versperrt uns den Weg.

Palmen und Pirogen der Einheimischen am Strand von Mangily

Wir wandern zurück in Richtung Norden, zu unserm Hotel. Der Strand von Mangily ist schön mit Palmen bestanden.
Touristen sind kaum unterwegs.

Palmen am Sandstrand von Mangily

Es gibt noch mehrere Hotels am Strand von Mangily. Die wenigsten liegen aber direkt am Meer sondern etwas zurück gesetzt. Insgesamt gibt es dort eh nicht so viele Hotels und noch weniger Urlauber.

Hotel Ifaty Beach Club Resort

Wir laufen an unserem Hotel vorbei, ein Stück in den Norden. Dort gibt es noch viele Häuser der Einheimischen direkt am Strand und natürlich auch viele der einfachen Fischerboote, Pirogen genannt.

Am Strand von Mangily gibt es auch eine Kitesurf Schule. Die ist allerdings gerade geschlossen.

Kitesurf Schule am Strand von Mangily

Am Ende des Strandes kommen wir noch an ein Restaurant / Bar. Dort wird gerade ein Konzert für den Abend vorbereitet. Wir schauen da später nochmal vorbei.

Restaurant / Bar am Nordende des Strandes von Mangily

Das Abendessen haben wir wieder im Hotel was wieder recht gut ist.
Danach gehen wir noch etwas den Strand entlang zu einer Bar wo heute Konzert angesagt ist. Es ist dort schon einiges los als wir kommen und es gibt kaum noch Möglichkeiten zu hin setzen.
Das Konzert beginnt so um kurz vor neun und dauert bis 11. Es ist recht gut und es sind auch viele Einheimische dort. Auch die Getränke in der Bar haben zivile Preise. Ein Mojito 5000 Ar. (ca. 1,32 Eur), der zwar etwas eigenartig schmeckt und ein Rum-Cola kostet 6000 Ar. (ca. 1,58 Eur) Gin -Tonic 8000 (ca. 2,10 Eur).
Danach geht es ins Bett.

Weiter geht es im Reisebericht, Tag am Strand in Ifaty- Mangily

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Besuch des Nationalpark Isalo, Weiterfahrt vorbei an Tulear nach Ifaty / Mangily

Heute ist schon einer der letzten Tage unserer Rundreise durch Madagaskar. Wir besuchen als erstes den Nationalpark von Isalo und fahren dann weiter nach Westen bis an die Küste bei Tulear. Von dort geht es dann noch ein Stück nach Norden, teilweise am Meer entlang, nach Ifaty, wo wir die letzten Tage am Strand verbringen wollen. Wir fahren ca. 260 Kilometer und sind mit den morgendlichen Wanderungen durch den Nationalpark gute 12 Stunden unterwegs.

Nach dem Frühstück im Hotel besuchen wir den letzten Nationalpark unserer Madagaskar Rundreise.
Es geht in den Nationalpark von Isalo mit seiner trockenen aber doch sehr interessanten Berglandschaft. Dort gibt es viele Lemuren aber auch Chamäleons und Schlangen. Im Isalo Nationalpark kann man zu einigen natürlichen Pools wandern wo man baden kann.

Wie schon vorher öfter angesprochen ist ja unsere Zeit in Madagaskar recht knapp bemessen und wir haben nur einen halben Tag für den Isalo Nationalpark. Auch in diesem Park kann man sich natürlich länger aufhalten. Zwei Tage ist überhaupt kein Problem. Es gibt viele Möglichkeiten zum Wandern.
Im Bild unten die Bergzüge des Isalo Nationalparks mit unserer heutigen Wanderung. Es geht durch das Tal links hinauf, dann immer den Felsabbruch nach rechts bis zum nächsten Einschnitt. Wir wandern dann das Tal noch hinein zu zwei Badestellen im Bergbach.

Wir haben eine etwas grössere Wanderung vor, zumindest ich. Es geht über einen kleinen Nebencanyon hinauf zu einer Hochfläche. Auf dem Weg sehen wir eine fleischfressende Pflanze.

Auf dem Weg bergauf erzählt uns unser Führer einiges zu den Gebräuchen des einheimischen Stammes, der in der Region lebt. Die nutzen den Isalo Nationalpark immer noch als Begräbnisstätte für ihre Verstorbenen und haben dafür eine spezielle Erlaubnis der Nationalparkbehörde. Wir kommen nach dem ersten Aufstieg zu einem kleinen Aussichtspunkt.

Im Bild unten unser Aufstiegsweg mit Blick in die Ebene und den Ort Ranohira etwas links.

Die Stämme der Gegend begraben ihre Toten in verschiedenen, mit Steinmauern verschlossenen Höhlen.

Es gibt dabei Gräber die vorübergehend genutzt werden und andere wieder, für die endgültige Bestattung der Stammesmitglieder.

Weiter geht es und auf der Hochebene bekommen wir noch einige Pflanzen und Tiere erklärt, die dort vorkommen.


Im Bild unten ein Kokon einer Raupe. Diese Kokons werden genutzt um die Wildseide zu produzieren.

Auf dem Foto eine Stabschrecke. Diese können ziemlich gross werden. Die auf dem Bild war so ca. 20 cm gross. Wir haben aber noch grössere gesehen. Diese Stabschrecke dürfte von der Art Achrioptera Impennis sein.

Bevor wir zu einem weiteren Aussichtspunkt kommen geht es am Krokodilfelsen vorbei.

Nach nicht all zu langer Zeit kommen wir an einige Felsen und dort auf einen weiteren Aussichtspunkt. Von dort oben kann man die Umgebung praktisch 360 Grad überblicken. Es bieten sich recht gute Aussichten auf das gesamte Umland.

Ausblick über den Südosten des Isalo Nationalpark.


Nachdem wir einige Fotos gemacht haben geht es weiter, über eine kleine Hochebene, zum Felsenkamm.
Unten nochmal der Krokodilfelsen etwas grösser. Die Ähnlichkeit ist sehr gut zu sehen.

Auf dem Weg dorthin sehen wir ein paar Stabheuschrecken und zwei Skorpione. Diese Art von Skorpion ist nicht besonders gefährlich.

Auf der Hochebene des Isalo Nationalparks gibt es viele soggenannte Elefantenfuss Pflanzen. Am Anfang der Trockenzeit haben die aber schon die Blätter abgeworfen.

Wir wandern weiter über die Hochebene. Am Felsabbruch angekommen geniessen wir wieder hervorragende Ausblicke über das Vorland und die Berge.

Auf dem Foto unten der weitere Verlauf unserer Wandertour durch den Isalo Nationalpark.

Felswände und Ebene Isalo Nationalpark

Auch ein paar Echsen lassen sich sehen. Im Bild unten eine Art des Madagaskar Leguan.

Echse Madagaskar Leguan
Nun geht es immer am Felsabbruch entlang, mit immer wieder guter Sicht auf die unter uns liegende Hochebene, bis oberhalb eines Canyons.

Auf dem Weg dorthin sehen wir nochmal ein paar Stabschrecken, genauer gesagt ein Paar. Auf dem Bild unten ist der „grosse Ast“, in der Mitte, das Weibchen. Dieses dürfte mit Sicherheit 30 cm messen.

Grosses Stabschrecken Paar, Art Achrioptera Impennis

Oberhalb einer Felswand blicken wir auf den unter uns liegenden Canyon und unseren weiteren Bergabweg.

Blick von der Hochebene die Felswänden hinunter in den Canyon, Nationalpark Isalo

Im Bild unten der Endpunkt unserer Wanderung durch den Nationalpark von Isalo, am Ende der Strasse, das kleine Haus mit dem blaugrünen Dach. Am Ausgang des Tales gibt es viele Reisfelder die von dem Wasser des Baches gespeist werden, den wir später noch entlanglaufen werden.

Reisfelder am Start/Endpunkt zur Wanderung Canyon Nationalpark Isalo

Bevor es in den Canyon bergab geht sehen wir auf dem Hochplateau noch ein paar sehr schön gefärbte Hauschrecken. Diese bunte, gelb, grün, blaue Art mit roten Punkten/Auswüchsen hinter dem Kopf ist eine Madagaskar Heuschrecke, Phymateus Saxosus.

Gelb, grün, blau, rote Madagaskar Heuschrecke, Phymateus Saxosus

Diese schöne Heuschreckenart ist giftig da sie giftige Pflanzen vertilgt. Durch die intensive Farbe weisst sie ihre Feinde darauf hin.

Bunte Madagaskar Heuschrecke, Phymateus Saxosus

Wir verlassen das Hochplateau und wandern durch ein Seitental bergab in den Hauptcanyon. Es wird dort immer grüner.

Wanderweg durch die Felsflanken, Nationalpark Isalo

Es gibt immer mehr Bäume und im Talgrund steht ein kleiner Wald entlang eines Bachlaufes.

Nebental am Wanderweg zum Canyon, Nationalpark Isalo
Unten angekommen gibt es ein Camp wo man zelten kann. Als wir ankommen, sind dort gerade eine Menge von Ringelschwanz Lemuren, an die man recht gut ran kommt und die sich wenig stören lassen.
Ausserdem sitzt noch ein weisser Lemur auf einem Baum, nahe beim Camp, denn man auch ganz gut fotografieren kann.

Nahaufnahme weiss schwarzer, Lavensifaka, (Propithecus verreauxi), Nationalpark Isalo

Es ist ein Lavensifaka. Diese Lemuren ähneln den Von-der-Decken-Sifakas, haben aber zum weissen Fell ein schwarzes Gesicht und eine schwarz gefärbte Kopfoberseite.

Weiss schwarzer Lemur, Lavensifaka, (Propithecus verreauxi), Madagaskar Lavensifaka, (Propithecus verreauxi)

Ausserdem sehen wir noch einen Papagei. Es ist das Grauköpfchen (Agapornis canus). Dieser grün graue Papagei kommt nur auf Madagaskar und den umliegenden Inseln vor. Es ist ein männliches Tier. Die Weibchen haben keine so grosse Graufärbung am Kopf und Hals sondern sind praktisch grün.

Papagei, Grauköpfchen (Agapornis canus)
Nach dem Fotostopp geht es weiter bergauf, dem Bach entlang.

Vegetationsreiches Tal am Bach, Nationalpark Isalo

Es gibt weiter oben verschiedene Naturschwimmbecken im Bach, wo man baden kann.
Der Weg ist wirklich sehr interessant angelegt und es geht bergauf-bergab und meist direkt am Bachlauf entlang wo es auch schön kühl ist.
Auf dem Weg sehen wir nochmal eine Familie von Ringelschwanz Lemuren die auf und neben dem Weg neben uns her laufen.

Schön angelegter Wanderweg am Bach entlang im Canyon, Nationalpark Isalo

Wir kommen zuerst am blauen Pool vorbei und dann am Schluss, bei einem Wasserfall zum schwarzen Pool.

Blauer Pool, Isalo Nationalpark
Bei uns steht leider für den blauen Pool (Bild oben) die Sonne nicht entsprechend und so sieht man den nicht blau.

Schwarzer Pool, Isalo Nationalpark
Der letzte Pool, der schwarze (Bild oben), ist der grösste und man kann da gut baden. Das Wasser dürfte vielleicht so ca. 20 Grad haben.

Wanderweg entlang des Baches, Tal im Nationalpark Isalo
Nach einer Picknickpause geht es wieder runter, den gleichen Weg, vorbei am Camp bis zum Parkplatz wo uns unser Fahrer erwartet.
Weiter unten kommen wir schön langsam aus dem Canyon heraus und es wird trockener. Ich werfe nochmal einen letzten Blick zurück.

Wanderweg, Ausgang Canyon Nationalpark Isalo
Am Parkplatz angekommen gibt es natürlich auch wieder viele Einheimische die einem etwas verkaufen wollen. Auch viele Kinder. So hart das klingt und einem auch schwer fällt aber man sollte den Kindern nichts abkaufen. Schon gar nicht wenn es in die Schulzeit fällt. Das Problem ist auch da wieder, dass man nicht allen etwas abkaufen kann. Möchte man von einem was kaufen hat man sofort 10 Leute um sich und wird die auch nicht mehr los bzw. kommt es auch schon mal zum Streit.
Nach dem Besuch des Isalo Nationalparks geht es in Richtung Meer, nach Tulear (auch Toliara genannt) und weiter die Küste entlang nach Ifaty bzw. Mangily.
Die ersten 20 Minuten fahren wir auf einer unbefestigten Straße nach Ranohira. Dort wird natürlich wieder am Bach die Wäsche gewaschen.

Bunte Wäsche im hohen Gras, bei Ranohira

Bevor es endgültig nach Westen geht machen wir noch einen Halt in Ranohira. Auch dort wird wieder der Zebukarren als Transportmittel genutzt.

Zebukarren in Ranohira mit Einheimischen, Madagaskar
Wir verlassen Ranohira und den Isalo Nationalpark in Richtung Westküste von Madagaskar. Es geht erst mal noch einige Zeit lang durch die trockene Hochebene.

Trockene Hochebene nach Ranohira auf den Weg in den Westen

Es gibt kaum grössere Orte. Nur kleine Dörfer mit sehr rudimentären Häusern aus Holz und Schilfrohr.
In der Hochebene werden Saphire abgebaut. Es gibt einen grösseren Ort wo es jede Menge Juweliergeschäfte gibt, welche die Saphire verkaufen wollen. Dort sehen die Häuser natürlich anders aus.

Dorf mit Hütten aus Holz und Schilf, Madagaskar Westen.

In den Ebenen wachsen einige Baobabs.

Trockene Ebene mit Baobabs, Landschaft zwischen Ranohira und Toliara

In der Nähe der Orte sind immer einige Zebu Karren unterwegs.

Zebu Karren zur Beförderung von Personen, Madagaskar

Die haben teilweise noch Räder komplett aus Holz.

Zebu Karren, Madagaskar

Auf dem Weg von Ranohira nach Tulear kommen wir an einer Art Pass vorbei. Dort ist es vegetationsreicher und grüner wie auf der trockenen Hochebene. Danach geht es dann bergab zu den Küstenebenen.

Relativ grünes Hochtal zwischen Ranohira und Toliara

Wir nähern uns der Westküste von Madagaskar. Die Ebenen werden wieder etwas grüner.

Ebene vor der Westküste von Madagaskar, bei Tulear

Wir kommen in der Stadt Tulear, welche auch Toliara genannt wird, ans Meer. Im Bild unten der Busbahnhof wo alle Taxi Bus los fahren.

Busbahnhof mit grossem Taxi Bus Toliara

Tulear ist die grösste Stadt im Süden von Madagaskar und dort ist viel los. Es gibt dort einen wichtigen Hafen. An den Strassen gibt es viele Stände mit allerhand Obst und Gemüse.

Strassenmarkt mit Obst und Gemüse in Tulear, Madagaskar

Mit einem Zwischenstopp in Tulear für einen Geldautomaten und zum Tanken brauchen wir für die Strecke vom Nationalpark von Isalo nach Ifaty gute 4 Stunden. Die Strasse ist, sobald man aus Tulear raus kommt, ziemlich gut.
Wir übernachten die beiden letzten Nächte im Hotel Princesse du Lagon, welches direkt am Strand von Ifaty / Mangily liegt. Das Hotel bietet auch einen kleinen Pool.
Wir essen im Hotel zu Abend, das Restaurant liegt direkt am Strand und es wird dort recht gut gekocht.
Im Bild unten unser Zimmer im Hotel Princesse du Lagon.

Zimmer im Hotel Princesse du Lagon Ifaty / Mangily

Weiter geht es im Reisebericht, Tauchen und Strand in Ifaty – Mangily

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Besuch des Reservats von Anja, Weiterfahrt durch Ihosy nach Ranohira

Am heutigen Tag unserer Reise durch Madagaskar steht uns wieder eine etwas längere Fahrstrecke bevor. Nach der Besichtigung einer Naturseidenmanufaktur fahren wir von Ambalavao in das private Reservat von Anja. Anschliessend geht es weiter in den Südwesten vorbei an Ihosy nach Ranohira wo wir unser Hotel beziehen um danach noch den Sonnenuntergang am bekannten Fenster von Isalo zu erleben. Die Fahrstrecke beträgt ca. 225 Kilometer und mit den Besuchen sind wir wieder den kompletten Tag unterwegs.

Wir frühstücken erst mal wieder in unserem Hotel, der Tsienimparihy Lodge.

Frühstück Hotel Tsienimparihy Lodge

Nach dem Frühstück fahren wir noch schnell bei einer Werkstatt in Ambalavao vorbei wo man aus Wildseide Stoffe und verschiedenes Anderes herstellt. Wir können bei dem Herstellungsprozess zuschauen.

Anschliessend geht es in das sehr sehenswerte Reservat von Anja. Das ist nicht weit von unserem Hotel und der Stadt Ambalavao entfernt. Wir brauchen für die Fahrt nur zwischen 15 und 20 Minuten.

Landschaft mit Reisfelder, zwischen Ambalavao und dem Reservat von Anja, Madagaskar

Das Reservat von Anja ist nicht nur wegen der Lemuren bekannt, die man dort sehr gut beobachten kann, sondern auch für die eindrucksvolle Landschaft mit den grossen rundlichen Felsbergen die oberhalb vom Park liegen.

Felsberge mit Reisfelder und madagassischen Häusern beim Reservat von Anja

Wir melden uns erst mal am Parkeingang an.

Eingang Park von Anja, bei Ambalavao, Madagaskar

Auch im Reservat von Anja kann man sich einige Tage mehr aufhalten. Man kann auf verschiedenen Wanderwegen den Park besuchen aber auch auf einer längeren Wanderung auf die tollen Felsen oberhalb des Reservates steigen.

Schild mit Wanderungen im Reservat von Anja, Madagaskar

Wie schon gesagt kann man im Reservat von Anja sehr gut Lemuren, die Ringelschwanz Makis, Katta (Lemur catta), und auch ein paar Chamäleons in einer interessanten Gras und Felslandschaft beobachten.

Typisches Haus von Madagaskar und runde Felsberge beim Reservat von Anja
Wir besuchen wieder mit einem örtlichen Führer den Park. Diesen verwaltet die Gemeinde sodass die Einnahmen direkt der Bevölkerung zu gute kommen. Es gab früher in der Region nur noch wenige Lemuren aber nachdem das Schutzgebiet eingeführt wurde hat sich die Population bis auf 400 Tiere multipliziert.

Auf dem Weg zum Park kommen wir an einem Feld mit Erdnüssen vorbei.

Erdnusspflanze, Madagaskar
Es gibt im Park nur eine einzige Lemurenart, die Ringelschwanz Lemuren, Ringelschwanzmakis oder Katta genannt werden. Diese bekommt man aber sehr gut zu sehen. Die Kattas sind sozusagen die Wappentiere von Madagaskar.

Ringelschwanz Lemur, auf einem Baum, Anja Reservat
Schon gleich ziemlich am Anfang sehen wir die Lemuren auf dem Boden, beim Trinken aus einem kleinen See.

Kleiner See beim Reservat von Anja
Dann geht es in das kleine Waldgebiet welches unterhalb einer sehr beeindruckenden Felslandschaft, mit recht hohen Bergen, liegt.

Katta (Lemur catta) frisst gelbe Früchte, Anja Reservat
Auch dort sehen wir gleich eine Lemurenfamilie, die dort gerade beim Frühstücken ist. Die fressen Blätter und gelbe kleine Früchte.

Ringelschwanzmaki, Katta (Lemur catta) frisst gelbe Früchte, Reservat Anja
Man kommt denen recht nahe, man kann sie aus wenigen Metern beobachten. Wir filmen und machen viele Fotos und dann geht es weiter, auf verschiedenen Wegen, durch den Wald. Nach kurzer Zeit sehen wir weitere Familien. Auch denen können wir teilweise aus kürzester Entfernung zusehen. Sie lassen sich, wenn man leise und vorsichtig ist, kaum stören.

Ringelschwanz Lemur, Katta (Lemur catta) Nahaufnahme Kopf-Schultern, Reservat Anja

Die Kattas sonnen sich sehr gerne am Morgen. Entweder am Boden oder auch in den Bäumen.

Katta beim Sonnen in den Ästen, Park von Anja, Madagaskar

Dabei sind die recht entspannt.

Sich sonnender Ringelschwanz Lemur (Lemur catta), Anja Reservat

Wir wandern weiter auf den verschiedenen Wegen durch das Anja Reservat und sehen immer wieder die Lemuren aus nächster Nähe.

Ringelschwanzmaki (Lemur catta) sitzt auf einem Stein, Anja Reservat

Man kann die dort wirklich recht gut fotografieren.

Katta (Lemur catta) aus der Nähe, Anja Reservat

Wir wandern wieder ein paar Minuten und kommen zur nächsten Lemurengruppe. Die liegt gerade etwas im Streit mit der Nachbarsfamilie die durch ihren Bereich zieht und es kommt immer wieder zu Rangeleien.
Diese Art von Lemuren haben auch ein breites Kommunikationsrepertoire. Vom leisen Grunzen, über ein Miauen, ähnlich wie Katzen, bis zu lauterem Schreien haben die so allerhand zu bieten.
Die Kattas haben einen sehr langen Schwanz der sowohl zum Balancieren als auch zu Kommunikation dient.

Ringelschwanz Lemur mit langem Schwanz sitzt im grünen Baum, Anja Reservat
Nachdem wir fast zwei Stunden mit den Lemuren unterwegs waren geht es wieder zurück. Wir müssen ja noch weiter in den Süden.
Abgesehen davon ziehen sich die Kattas nach dem Fressen schön langsam in die Bäume zurück, zur mittäglichen Siesta.

Gruppe von Kattas auf einem Baum, Anja Reservat

Die veranstalten eine interessante “Knäuelbildung” auf ihrem Schlafbaum.

Ringelschwanz Lemuren Versammlung auf einem Baum, Reservat von Anja
Auf dem Rückweg sehen wir noch ein paar Vögel und zwei Chamäleons.
Nach ungefähr zwei Stunden wandern, fotografieren und filmen verlassen wir so gegen 11 Uhr das Reservat von Anja. Es geht weiter nach Westen.

Zwei typische Häuser von Madagaskar mit Holzhalonen vor den rundlichen Felsbergen im Reservat von Anja
Nach dem Besuch des Reservats geht es weiter über Ihosy nach Ranohira.
Wir kommen auf der Weiterfahrt an ein paar kleinen Flüssen vorbei wo natürlich auch Reis angebaut wird.

Kleiner Fluss zwischen Ambalavao und Ihosy
Die Landschaft ist erst einmal sehr beeindruckend. Relativ hohe rundliche Felsberge stehen in der Graslandschaft und auch dort kommt man sich manchmal wie in einem Hochalpental vor.
Die Reisterrassen muss man natürlich ausblenden.

Landschaft, Reisterrassen und Grasland vor runden Bergen zwischen Ambalavao und IhosyTrockene Graslandschaft mit Bergen im Hintergrund zwischen Ambalavao und Ihosy

Die Landschaft zwischen Ambalavao und Ihosy wird immer trockener. Wir halten kurz an einem Aussichtspunkt.

Aussichtspunkt über ein trockenes Tal mit Bergen im Hintergrund zwischen Ambalavao und Ihosy

Wir kommen an einem relativ grossen Fluss vorbei. Dort wo es Wasser gibt sieht man wieder allerhand Reisfelder.

Fluss an der Strasse von Ambalavao nach Ihosy, Madagaskar

Vor Ihosy kommen wir an einem sehr imposanten riesigen runden Felsen vorbei.

Grosser runder Felsen, gelber Lastwagen und gerade Strasse vor Ihosy, Madagaskar

Das ist die madagassische Version des Ayers Rock in Australien, nur nicht so rot, dafür etwas runder.

Lange, gerade Strasse führt durch Grasland auf einen grossen runden Felsberg, Ihosy, Madagaskar

Die Landschaft zwischen Ambalavao und Ihosy bleibt weiter interessant. An den Felsbergen ist es auch wieder etwas grüner.

Grüne Hochland Graslandschaft mit runden Felsbergen im Hintergrund, Ambalavao nach Ihosy, Madagaskar

Wir sehen wieder die typischen Häuser von Madagaskar und die fast allgegenwärtigen Reisfelder.
Dieser Teil der Insel dürfte mit Sicherheit auch zum Wandern sehr interessant sein.

Hochland Graslandschaft mit kleinen Reisfelder und Felsbergen im Hintergrund, Ambalavao nach Ihosy, Madagaskar

Im Ort Ihosy ist allerhand los. Wie fast überall auf Madagaskar gibt es dort einen Strassenmarkt wo ein buntes Treiben herrscht.

Buntes Treiben am Strassenmarkt von Ihosy

Nach Ihosy machen wir eine Mittagspause zum Essen. Das Essen ist recht gut dort.
Nach der Pause geht es weiter in Richtung Ranohira. Zuerst eine länger Strecke geradeaus.

Gerade Strasse von Ihosy in Richtung Ranohira

Nach einer etwas kurvigen Bergauffahrt kommen wir auf eine ziemlich große Hochebene. Wasser ist dort eher selten.

Kleiner See an der Strasse durch die Hochebene vor Ranohira, Madagaskar

Das ist eine ewig weite Fläche nur mit Gras bestanden und ausser ein paar Zebus und ein paar wenigen Häusern ist da kaum was zu sehen.

Mit Gras bestandene Hochebene mit ein paar Zebus, zwischen Ihosy und Ranohira

Die Häuser, eher Hütten, sind sehr einfach aus Lehm gebaut mit Strohdächern.

Hütten auf der Hochebene vor Ranohira, Madagaskar

Es geht da eine ganze Zeit auf recht guter gerader Strasse voran. Nachdem wir die Ebene hinter uns gelassen haben wird es wieder etwas felsiger und wir kommen bei unserem nächsten Hotel, dem H1 Ranohira, an. Das liegt etwas ausserhalb des Ortes Ranohira auf einer Ebene.

Bungalow im Garten, Hotel H1 Ranohira

Das Hotel H1 Ranohira ist in lauter einzelne Hütten aufgeteilt und hat auch einen Pool.

Pool, Hotel H1 Ranohira, Madagaskar

Wir haben kurz Zeit uns zu sortieren. Um kurz nach vier fahren wir noch einmal weg um uns den Sonnenuntergang an zu schauen.

Grosse Felsen in Graslandschaft mit Palmen im orangen Licht vor dem Sonnenuntergang, Isalo
Wir kommen so, gut vor Sonnenuntergang, an den Felsformationen mit dem Fenster von Isalo an, wo sich gute Fotos machen lassen. Im Bild unten das Fenster von Isalo von Osten.

Felsentor, Fenster von Isalo von Osten, Madagaskar

Und hier auf dem Bild das Fenster von Isalo von Westen. Der Mond ist auch schon aufgegangen.

Felslandschaft mit Fenster von Isalo im orangen Licht vor dem Sonnenuntergang, Madagaskar

Wir sind dort natürlich nicht alleine aber der Andrang hält sich in Grenzen.

Fenster von Isalo vor dem Sonnenuntergang, Madagaskar

Auf den beiden Bildern unten eine Madagaskar Seidenspinne beim Sonnenuntergang.

Madagaskar Seidenspinne beim Sonnenuntergang, Fenster von Isalo Madagaskar Seidenspinne vor Abendrot, Fenster von Isalo

Beim Fenster von Isalo sind wir eine gute Stunde bis es dunkel wird. Als die letzte Gruppe geht fahren wir auch. Es ist wohl aus Sicherheitsgründen nicht angeraten dort am späten Abend oder nachts alleine unterwegs zu sein.
Unten der Parkplatz, der vielleicht 50 Meter von der Steinformation entfernt liegt.

Parkplatz von den Steinformationen, Ventana de Isalo

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei einem Felsen, der die sitzende Königin genannt wird, geht es ins Hotel.

Steinformation, sitzende Königin, Isalo, Madagaskar
Dort essen wir auch wieder zu Abend. Wir starten nochmal einen Versuch mit einem Wein aus Madagaskar. Diesmal ein Weisswein, den wir schon am Nachmittag ausgesucht und kalt stellen lassen haben. Der Weißwein ist soweit nicht schlecht. Allerdings relativ süss aber deutlich besser als der Rotwein vom Vortag.
Dieser Weisswein aus Madagaskar ist ein “Blanc Doux de Maroparasy” der in Ambalavao angebaut und in Fianarantsoa abgefüllt wurde

Weisswein Madagaskar, Blanc Doux de Maroparasy, Ambalavao angebaut, abgefüllt in Fianarantsoa

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch des Nationalpark Isalo, Weiterfahrt vorbei an Tulear nach Ifaty / Mangily

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Nationalpark Ranomafana, Weiterfahrt durch Fianarantsoa nach Ambalavao

Heute geht es weiter mit unserer Rundreise durch Madagaskar in den Süden. Wir besuchen als erstes den Nationalpark Ranomafana. Dann fahren wir über die Stadt Fianarantsoa nach Ambalavao. Das sind so knapp 120 Kilometer Fahrstrecke. Mit Besichtigungen sind wir aber auch wieder den ganzen Tag unterwegs.

Nach dem Frühstück im Hotel besuchen wir als erstes den Nationalpark Ranomafana.

Frühstück im Hotel Karibotel, Ranomafana

Der ist ja gleich im die Ecke. Er ist einer der interessantesten Nationalparks und einer der grössten von Madagaskar. Es gibt dort noch viel Wald. Unter anderem viel Bambus, sekundären Regenwald und ein bisschen primär Regenwald. Man kann dort unterschiedliche Wanderungen machen.
Leider ist das Wetter heute zum ersten Mal nicht so gut. Es ist bewölkt und am Anfang nieselt es auch mal kurz. Das macht die Sache zum Fotografieren nicht leichter.
Vom Eingang zum Nationalpark wandern wir erst mal bergab zum Fluss und überqueren den auf einer Brücke.

Brück über den Fluss Ranomafana, Zugang zum Nationalpark

Es geht dann auf der anderen Seite des Flusses wieder bergauf. Wir bekommen auch ein paar Pflanzen gezeigt. Unten eine Orchidee.

Gelblich weiss blühende Orchidee, Ranomafana Nationalpark

Und eine Art wilder Kaffee.

Rote Früchte an der Staude vom wilden Kaffee

Wir wandern dann den Hang hinauf und besuchen als erstes den Bambuswald mit den dazugehörenden Lemuren. Wir sehen erst mal die Braunen Makis die man aber sowieso recht häufig hat. Eine weitere Art, die den Nationalpark auszeichnet, sind die goldenen Bambuslemuren. Leider sehen wir die nur schemenhaft in einem dicht bewachsenen Baum. Sie sind schon mit dem Frühstück fertig und ruhen dann eher. Wir sehen sie noch etwas im Baum rum turnen aber man kann keine Fotos machen. Dafür sind zu viele Blätter im Weg.
Danach wandern wir durch den Sekundärwald und auch dort gibt es weitere Lemuren. Insgesamt gibt es 12 Lemurenarten im Park, 7 tagaktive und 5 nachtaktive. Wir sehen dann erst mal eine rötlich braune Art, die Rotbauchmakis. Die sind eher noch dabei aufzustehen und bei der morgendlichen Toilette. Die Familie putzt sich erst mal gegenseitig.

Drei Rotbauchmakis (Eulemur rubriventer) , Männchen, Ranomafana Nationalpark
Ein roten Bauch haben allerdings nur die Männchen. Die Weibchen haben einen weisslichen Bauch. Die Männchen haben auch noch eine weisse Zeichnung um die Augen herum bis zur Schnauze.

Rotbauchmaki (Eulemur rubriventer) , Weibchen, Ranomafana Nationalpark
Nach kurzer Zeit schwärmen die aber aus und sie kommen recht nahe bzw. können wir denen etwas näher kommen. Wir beobachten sie eine Zeit lang und dann geht es weiter.

Rotbauchmaki (Eulemur rubriventer) Weibchen frisst Früchte, Ranomafana Nationalpark
Wir sind mit zwei einheimischen Guides unterwegs. Einer ist bei uns und der andere ist unterwegs und schaut schon mal wo es was zu sehen gibt.
Es geht auf ganz guten Wegen durch den Nationalpark Ranomafana. Man überquert immer wieder einen Bach. Um die Lemuren zu sehen muss man aber auch öfter ins Gelände.

Bach im dichten Wald, Ranomafana Nationalpark

Die nächste Art die wir sehen ist eine weiss-schwarze Art die ähnlich wie die Indris aussehen aber einen langen Schwanz haben. Es sind die Schwarzweissen Varis (Varecia variegata)

Schwarzweisser Vari (Varecia variegata) Ranomafana Nationalpark
Wir sehen zwei Stück aber recht weit oben im Baum. Ausserdem ist es bewölkt und bei wenig Licht ist es sehr schwer zu fotografieren. Im Bild unten sehen wir den schwarz weissen Lemur aus einer Baumhöhle trinken.

Schwarzweisser Vari trinkt aus einer Baumhöhle Ranomafana Nationalpark
Es gelingen aber doch ein paar Fotos und ein kurzes Video und dann geht es weiter.

In den Baumwipfeln turnt ein Schwarzweisser Vari Madagaskar

Wir wandern weiter durch den Nationalpark. Es geht immer ein bisschen bergauf und bergab.

Wanderweg durch den bemoosten Wald, Nationalpark Ranomafana

Es steht noch ein weiterer Lemur auf dem Programm und zwar ein ganz seltener. Im Ranomafana Nationalpark gibt es nur noch ganz wenige davon. Es ist der grösste Bambuslemur den es gibt, der Grosse Bambuslemur (Prolemur simus). Leider ist diese Art vom Aussterben bedroht. Es soll nur noch knapp 100 Stück davon geben.

Grosser Bambuslemur (Prolemur simus) frisst Bambussprosse
Der macht es uns dafür sehr leicht. Nach einer Wanderung von 15 Minuten bergauf-bergab sitzt der direkt am Weg, vielleicht zwei Meter daneben und frisst ein Stück Bambus. Es lässt sich dabei von uns kaum stören, obwohl am Anfang bestimmt so sechs Leute um ihn rum stehen.

Grosser Bambuslemur (Prolemur simus) frisst Bambus, Nationalpark Ranomafana

Der ist aber damit beschäftigt das Bambusstück zu zerlegen. Etwas später steigt er aber doch ein paar Meter auf einen Bambus rauf und verspeist da weiter sein Lieblingsfressen.

Grosser Bambuslemur (Prolemur simus) beim Fressen, Nationalpark Ranomafana

Nach einiger Zeit müssen wir wieder zurück.

Grosser Bambuslemur (Prolemur simus) frisst Bambus mit der Hand, Nationalpark Ranomafana

In den Bildern unten sieht man den Lebensraum des Grossen Bambuslemuren. Der Weg führt uns durch die recht dichten Bambushaine.

Wanderweg durch den Bambuswald, Ranomafana Nationalpark

Wir wandern bergab durch den Bambuswald, Ranomafana Nationalpark

Zum Schluss der Wanderung geht es noch in den Primärwald und zu einem Aussichtspunkt.
In der Waldlücke in der Mitte des Bildes ist der Eingang mit den offiziellen Gebäuden zum Ranomafana Nationalpark zu sehen. Dazwischen liegt der Fluss.

Aussichtspunkt mit Blick auf den Parkeingang, Ranomafana
Von dort oben hat man nochmal einen guten Überblick über den Wald und es sind wieder die grauen Bambuslemuren unterwegs.
Im Bild unten ein gelb-weiss blühendes Ingwer Gewächs.

Gelb-weiss blühendes Ingwer Gewächs, Madagaskar

Am Haus des Aussichtspunktes sehe ich noch eine ziemlich grosse schwarze Spinne, die sich dort ein Nest gebaut hat.

Grosse schwarze Spinne, Madagaskar, Ranomafana
Dann geht es wieder bergab zum Eingang. Dabei sehen wir noch ein paar Vögel, eine noch blühende weisse Orchidee und ganz speziell und sehr schwer im Wald zu sehen einen gut getarnten Plattschwanz-Gecko.

Weisse Orchidee im Wald, Ranomafana Weisse Orchideenblüten, Ranomafana Nationalpark

Die Plattschwanz Geckos sind sehr gut getarnt. Wenn man auch nur zwei Meter daneben steht sieht man die im Geäst kaum. Von der Nähe sieht der Gecko aus als hätte er den Kopf eines Drachen.

Gespenst-Blattschwanz Gecko Uroplatus phantasticus, Ranomafana Nationalpark

Der Gecko bewegt sich natürlich kaum und sieht wie ein trockenes Blatt aus.

Gespenst-Blattschwanz Gecko Uroplatus phantasticus, auf einem Ast, Ranomafana Nationalpark

Unser Plattschwanz Gecko schleckt sich noch das Auge ab. Das sieht immer sehr witzig aus.

Gespenst-Blattschwanz Gecko schleckt mit seiner roten Zunge über das Auge, Ranomafana Nationalpark

Es geht dann wieder zurück über den Fluss und noch ein Stück bergauf zum Auto.
Leider müssen wir unseren Besuch schon beenden. Der Nationalpark Ranomafana würde sicher noch für einen oder auch zwei Tage mehr, interessantes zu sehen bieten. Es gibt noch weitere Wandermöglichkeiten, einige weitere Tiere zu sehen und man kann auch auf dem Fluss mit Booten fahren.

Fluss Ranomafana Madagaskar

Wir müssen aber weiter.

Nach dem Besuch des Parks geht unsere Rundfahrt weiter durch den Ort Fianarantsoa mir seinen interessanten Gebäuden in der Altstadt/Oberstadt.
Fianarantsoa ist eine der grössten Städte von Madagaskar. Dort gibt es eine recht grosse Zahl von Kirchen weshalb sie auch als religiöse Hauptstadt des Landes bezeichnet wird. Auch kulinarisch ist Fianarantsoa eine wichtige Gegend. In der Nähe der Stadt gibt es sowohl Weinberge wo Rot- und Weissweine produziert werden als auch die einzige Teeplantage von Madagaskar.
Ein weiteres Kuriosum ist die Autofabrik der madagassischen Marke Karenjy, die in Fianarantsoa produziert wird.

Bevor wir uns aber Fianarantsoa anschauen fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt wo sich gute Blicke über die Stadt bieten.

Aussichtspunkt mit Blick über Fianarantsoa, Madagaskar

Von Fianarantsoa kann man auch eine interessante Zugfahrt in Richtung Ostküste nach Manakara unternehmen. Das dauert allerdings ziemlich lange für eine recht kurze Strecke. Das Problem ist scheinbar auch, dass öfter etwas am Zug oder der Lok kaputt ist und dann wird natürlich nicht gefahren.
Im Bild unten ist der Bahnhof von Fianarantsoa zu sehen.

Blick auf den Bahnhof von Fianarantsoa, Madagaskar

Wir machen noch eine kurze Wanderung hinauf in die Oberstadt. Fianarantsoa war früher Residenz der Königin Ranavalona I. welche ganz oben auf dem Hügel ihren kleinen Palast errichtet hat.
Über steingepflasterte Treppen kommt man hinauf.

Alte Strasse hinauf in die Oberstadt von Fianarantsoa

In Fianarantsoa gibt es einen alten Wäschewaschplatz der von den Frauen noch heute genutzt wird.

Wäschewaschplatz Altstadt Fianarantsoa

Die Oberstadt von Fianarantsoa wurde von dem World Monuments Watch als eine der 100 meist gefährdetsten Städte deklariert.

Schild World Monuments Watch, Fianarantsoa

Im oberen Bereich der Oberstadt gibt es einige sehr interessante Gebäude zu sehen.

Alte Gebäude in der Oberstadt von Fianarantsoa

Fast ganz oben auf dem Hügel kommen wir an einer geschnitzten Holzpforte vorbei. Das Motiv stellt die frühere Oberstadt von Fianarantsoa dar.

Geschnitzten Holzpforte mit Motiv der früheren Oberstadt von Fianarantsoa

Auf dem Bild unten der oberste Punkt des Hügels. Es gibt einen kleinen Platz und ein paar alte Gebäude die dort in privilegierter Lage stehen.

Oberste Punkt der Oberstadt mit Platz und typischen Gebäuden, Fianarantsoa

Blick von der Oberstadt von Fianarantsoa nach Westen auf den Anosy See.

Blick von der Oberstadt von Fianarantsoa nach Westen auf den Anosy See

Nachdem wir ca. eineinhalb Stunden in Fianarantsoa verbracht haben geht es weiter in den Süden, nach Ambalavao.
Wie immer kommen wir an vielen Reisterrassen vorbei.

Landschaft mit Reisfeldern und bergigen Hügeln zwischen Fianarantsoa und Ambalavao

Die Landschaft kann man schon fast als bergig bezeichnen.
Zwischen den Reisterrassen sehen wir immer wieder die typisch madagassischen Dörfer mit den Häusern aus rotbraunen Lehmziegeln.

Typisch madagassisches Dorf mit Häusern aus rotbraunen Lehmziegeln in Berglandschaft, zwischen Fianarantsoa und Ambalavao

An einem Aussichtspunkt können wir die Landschaft in Richtung Südost überblicken. Es ist wieder trockener geworden.

Aussichtspunkt Landschaft mit trockenen Ebenen und Berge zwischen Fianarantsoa und Ambalavao

Zwischen Fianarantsoa und Ambalavao wird Wein angebaut. Im Bild unten sind die Weinfelder zu sehen.

Weinbaugebiet zwischen Fianarantsoa und Ambalavao

Der Ort Ambalavao bietet einiges Sehenswertes mit seinen alten Gebäuden mit Holzbalkonen, einer Papiermanufaktur und einem der grössten Viehmärkte, Zebus, von Madagaskar.
Wir schauen als erstes bei der Papiermanufaktur von Ambalavao vorbei.
Aus diesen Pflanzenfasern wird das Papier hergestellt.

Pflanzenfasern für die Papierherstellung, Ambalavao

Das grobfaserige Papier wird an der Sonne getrocknet.

Grobfaseriges Papier trocknet an der Sonne, Ambalavao

Am Ende werden echte Blüten auf das Papier geklebt und es entstehen schön bunte Bögen.

Papier aus Ambalavao mit bunten, echten Blumen geschmückt

Da an unserem Ankunftstag Viehmarkt war, der ist immer am Vormittag, ist dort besonders viel los. Die Strassen sind voll mit Leuten und den Hirten die mit dem Vieh unterwegs sind.
In Ambalavao gibt es viele bunte Häuser. Das rote THB (Three Horses Beer) Haus fällt besonders auf.

Rotes Haus der Marke THB (Three Horses Beer), Ambalavao

Auf den Bildern unten eine Art von Restaurant. Hier wird auf den Aluminiumtöpfen gekocht deren Herstellung wir in Ambatolampy zusehen konnten.

Aluminiumtöpfe auf dem Feuer, Madagaskar

Die Sauberkeit lässt etwas zu wünschen übrig. Der Europäer isst hier vielleicht besser nicht.

Strassenecke wo gekocht wird, Ambalavao

Auf den Strassen von Ambalavao ist allerhand los. Viele Fussgänger aber auch gelbe TukTuk Taxis.

Fussgänger und gelbe TukTuk Taxis Strasse, Ambalavao

Auch die Wasser- und Getränke Transporter sind wieder mit ihren Handkarren unterwegs.

Handkarren für Wasser- und Getränke mit gelben Kanistern

Wie schon gesagt gibt es in Ambalavao schöne Häuser mit interessanten Holzbalkonen.

Strasse in Ambalavao mit den typischen Häusern und Holzbalkonen, Madagaskar

Blick über die bunten Holzbalkone auf die Berge im Westen.

Ambalavao, Blick über die bunten Häuser und Holzbalkone auf die Berge

Es fahren die wildesten Gefährte als Taxi Bus herum. Der alte (Peugeot) Bus hat weder Licht noch Nummernschild, dafür sitzen jede Menge Leute drin.

Madagaskar, alter Taxibus ohne Licht und Nummernschild

Dann geht es noch ein paar Minuten zu unserem Hotel in Ambalavao.
Wir übernachten im Hotel Tsienimparihy Lodge. Es besteht aus einzelnen Bungalows und ist ganz gut.

Hotel Tsienimparihy Lodge, Bungalows, Ambalavao

Die Zimmer der Tsienimparihy Lodge sind ausreichend gross. Man hat ein extra Bad und Toilette.

Zimmer der Tsienimparihy Lodge, Ambalavao

Im Hotel gibt es auch das Abendessen. Zum Abendessen probieren wir mal zur Abwechslung einen Wein aus Madagaskar.

Flasche Rotwein aus Madagaskar Cuvee Spezial, Coteaux d´Ambalavao

Es wird uns ein Cuvee Spezial empfohlen, ein Rotwein, Coteaux d´Ambalavao. Leider ist der nichts besonderes. Er ist ziemlich trocken um nicht zu sagen sauer. Aber gut wir wollen ja immer mal was neues probieren.
Dafür ist das Essen wieder recht gut.

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch des Reservats von Anja, Weiterfahrt durch Ihosy nach Ranohira

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Fahrt von Antsirabe vorbei an Ambositra nach Ranomafana

Wir frühstücken wie immer in unserem Hotel, H1 Antsirabe.
Im Bild unten das Hotel und der Garten. Da Antsirabe ja recht hoch liegt war es nachts ziemlich frisch mit Temperaturen unter 10 Grad.

Hotel, H1 Antsirabe, Hotel und Garten

Heute steht nach dem Frühstück im Hotel, wieder eine neue Strecke mit neuem Sehenswertem auf dem Plan. Wir haben an diesem Tag knapp 230 Kilometer zurück zulegen, auf unserer Strecke von Antsirabe über Ambositra nach Ranomafana.

Hier ein Video von der Fahrt

Wir fahren von Antsirabe auf einer interessanten Strasse, mit immer wieder tollen Ausblicken auf die umliegenden Reisfelder und auch Kiefernwälder, nach Ambositra. Der Ort ist bekannt für seine Holzschnitzer und Holzbalkone sowie den Markt.

Landschaft nach Antsirabe in Richtung Süden, Reisterrassen, Kiefern und grasige Hügellandschaft
Die Landschaft ist recht abwechslungsreich. Zuerst bei Antsirabe eher eine Ebene mit viel Reisfeldern, dann geht es in eine zuerst hügelige dann bergige Landschaft hinauf bis bis auf ca. 1400 Höhenmeter.

Fluss mit Einheimischen die Sand abtragen, Madagaskar Zentrum

Oben gibt es immer noch Reisfelder aber sonst ist die Landschaft eher trocken. Es gibt auch viele Kiefernwälder bzw. was noch davon übrig ist. Man sieht teilweise dass viel abgeholzt wurde.

Nach Antsirabe ist die Landschaft aber eher noch Flach bzw. gibt es dort weite Hochtäler mit vielen Reisfeldern.

Zebus im Reisfeld bei der Landarbeit, Madagaskar Zentrum

Diese werden noch allem mit der Hand, mit Zebus als Zugtiere, bearbeitet.

Zebus beim Umackern im Reisfeld, Strasse Antsirabe nach Ambositra

In den breiten Hochtälern der zentralen Hochebene von Madagaskar sehen wir viele Reisterrassen.

Breites Hochtal der zentralen Hochebene von Madagaskar mit Reisterrassen und Bergen im Hintergrund

Wie überall auf Madagaskar gibt es am Strassenrand viele Stände wo allerhand verkauft wird. Meist die landwirtschaftlichen Produkte die dort angebaut werden.

Stand mit einheimischen landwirtschaftlichen Produkten, Strasse Antsirabe nach Ambositra

Auf dem Weg von Antsirabe nach Ambositra kommen wir immer wieder an den typischen madagassischen Dörfern vorbei die zwischen den Reisfeldern und Terrassen liegen.

Typisch madagassisches Dorf zwischen Reisfeldern und Terrassen, Strasse vor Ambositra

Vor Ambositra geht es eine ganze Zeit lang an einem Fluss entlang, den wir auch immer mal wieder überqueren müssen. Im Bild unten die neue und die alten Brücke (im Vordergrund).

Brücke über einen Fluss im Zentralen Hochland von Madagaskar, Strasse Antsirabe Ambositra

Am Fluss gibt es natürlich wieder jede Menge Reisterrassen. Dieser ist schon reif.

Reifer gelber Reis auf Terrassen im Hochland von Madagaskar

Fluss mit typischem Haus und Felshügel im Zentrum von Madagaskar.

Fluss mit typischem Haus und Felshügel im Zentrum von Madagaskar

Weiter oben ist die Landschaft auch wieder ganz interessant. Wenn man die rotbraunen Lemhäuser nicht hätte, könnte man sich fast wie in einem Hochtal in den Alpen fühlen.

Wir machen zwei Zwischenstopps.
Zuerst in Ambositra. Dort gibt es viele Stände mit Kunsthandwerk aber wir sind schon ziemlich bedient und haben schon allerhand.

Ambositra, Stände mit Kunsthandwerk, Madagaskar

An einem der Plätze in Ambositra ist einiges los. Neben Rikschas gibt es weitere Strassenstände wo allerhand verkauft wird.

Platz in Ambositra, mit Rikschas, Strassenmarkt und Strassenstände

Auch am Ortsausgang ist noch ein Händler der bunte Hosen und Shirts verkauft.

Händler mit bunte Hosen und Shirts, Ambositra, Madagaskar

Von Ambositra fahren wir weiter in den Süden und halten an einem kleinen Aussichtspunkt oberhalb eines typisch madagassischen Hauses.

Typisch madagassisches Haus zwischen Ambositra und Ivato

Von dort können wir auf die um uns liegenden Hügel und Täler blicken.

Landschaft im Zentrum von Madagaskar, mit Reisterrassen und typischen Häusern, zwischen Ambositra und Ivato.

Es geht weiter die breiten Täler der Hochebene von Madagaskar entlang nach Ivato.

Breites Tal der Hochebene von Madagaskar, Graslandschaft und kleine Wälder vor Ivato

In Ivato machen wir noch einen weiteren Halt. Es gibt einen Strassenmarkt und es sind viele Leute da. Wir laufen ein bisschen durch das Treiben und machen Fotos.

Madagassisches Leben an der Strasse des Ortes Ivato

Es wird allerhand verkauft. Auch getrocknete kleine Fische.

Getrocknete kleine Fische und andere Lebensmittel an einem Essensstand in Ivato

Es sind sehr viele Leute auf der Hauptstrasse von Ivato unterwegs. Die Taxi Bus werden schwer beladen.

Buntes Treiben, Hauptstrasse von Ivato, Madagaskar südliches Zentrum

Ein Handwerker repariert kaputte Metalltassen. Ein abgebrochener Henkel wird erst gesäubert und dann wieder angelötet.

Handwerker repariert kaputte Metalltassen, Hauptstrasse Ivato

Man lädt ein und auf was in und auf das Taxi rein und rauf geht. Da sind gut und gerne 20-30 Leute in einem Mercedes Sprinter und noch 200 Kilo auf dem Dach.

Voll beladener Taxi Bus in Ivato, Madagaskar südliches Zentrum

Auch ein paar Hühner müssen im Korb auf dem Dach mitfahren.

Hühner im Korb auf dem Dach eines Taxi Bus, Ivato, Madagaskar

In Ivato gibt es schöne Häuser aus Lehmziegel gemacht und mit Holzbalkonen.

Typisches Haus aus Lehmziegel mit Holzbalkon, Ivato, Madagaskar

An den Holzbalkonen hängt Mais zum Trocken.

Holzbalkon mit einheimischen Kind und trockenem orangen Mais, Ivato, Madagaskar

Der Ort Ivato ist fast zu Ende. Am Straßenrand stehen die letzten Verkaufsstände.
Der Taxibus ist voll, mit geschätzt 25 oder mehr Leuten und fährt zum nächsten Dorf.

Oranger voll besetzter Mercedes Taxi Bus, Madagaskar

Von Ivato fahren wir weiter nach Ranomafana. Es geht durch Täler mit Reisfelder wieder bergab.

Reisfelder mit Wasser, typisches Dorf von Madagaskar und grüne Reisterrassen im Hintergrund, Strasse Ivato Ranomafana

An den Flüssen wird, wie überall in Madagaskar, die Wäsche gewaschen und liegt zum Trocknen herum. Auch auf dem Brückengeländer.

Brücke mit trocknender Wäsche, Fluss im zentralen Hochland, Madagaskar Bunte Wäsche beim Trocknen, Fluss Strasse Ivato Ranomafana

Vor dem Abzweiger zum Nationalpark von Ranomafana halten wir nochmals an einem Aussichtspunkt. Wir schauen über die Ebene. Weiter links im Bild, hinter dem Bergzug, geht es zum Nationalpark.

Aussichtspunkt, Landschaft Madagaskar Zentrum vor Ranomafana

In der Ebene wird natürlich wieder viel Reis angebaut. Dazwischen die typischen braunen Lehmziegel Häuser, wie man sie überall auf Madagaskar sieht.

Reisfelder und kleines Dorf mit typischen braunen Lehmziegel Häusern, Madagaskar Zentrum

Auf den letzten Kilometern gibt es viel Wald. Wir nähern uns dem Nationalpark von Ranomafana.
Auf der Strasse treffen wir auf eine grosse Herde von Zebus. Das sind insgesamt bestimmt mehr als 200 Stück. Wir brauchen eine ganze Zeit um an denen vorbei zu kommen.

Zebu Herde am Strassenrand vor Ranomafana

Kurz vor dem Ziel gibt es noch eine schönen Wasserfall.

Wasserfall am Fluss im Nationalpark Ranomafana
In Ranomafana übernachten wir im Hotel Karibotel. Das Hotel liegt am Hang in einer interessanten Umgebung und bietet gute Ausblicke.
Das Karibotel besteht aus allerhand einzelnen Häuschen, Bungalows, die schön den Hang hinauf gebaut sind.

Bungalows Hotel Karibotel, Ranomafana

Die Zimmer in den Bungalows sind recht gross.

Zimmer Hotel Karibotel, Ranomafana

Von den Bungalows des Karibotel hat man gute Ausblicke auf das Tal mit dem gegenüberliegenden Nationalpark.

Ausblicke vom Karibotel auf das Tal mit dem gegenüberliegenden Nationalpark Ranomafana

Unter uns liegt der Fluss, den man gut rauschen hört, und gegenüber der Nationalpark von Ranomafana.

Fluss Ranomafana, Madagaskar südöstliches Zentrum

Da wir heute mal nicht so spät ankommen haben wir etwas Zeit uns zu erholen. Das Hotel hat auch einen Pool aber das ist uns eher zu kalt.

Pool, Hotel Karibotel, Ranomafana
Um 17:30 treffen wir uns mit unserem Guide vom Nationalpark und machen eine Nachtwanderung am Nationalpark.
Wir fahren erst ein Stück mit dem Auto die Strasse rauf und bleiben dann auf einen kleinen Parkplatz an der Strasse stehen.
An ein paar Stellen in der Nähe haben die örtlichen Führer eine paar Bäume mit Bananen und anderen süssen Früchten eingerieben um damit die kleinen Mausmakis anzulocken.

Mausmaki frisst Bananenstücke, Ranomafana Nationalpark

Die stehen auf süsse Früchte. Es sind schon einige Leute da weil auch der kleine Lemur schon dabei ist die Äste abzulecken.

Man kommt relativ nahe an die ran aber darf kaum Licht machen. Sonst sind die gleich weg. Dafür kann man mit Blitz fotografieren. Der kleine Mausmaki ist aber heute sehr nervös und saust immer hin und her, versteckt sich immer wieder im Gebüsch, sodass es schwer ist zu fotografieren. Ein paar Fotos gelingen aber.

Mausmaki bei der Nachtwanderung, Ranomafana Nationalpark

Weiter unten ist nochmal eine Stelle und da ist noch ein zweiter aber da geht es ähnlich. Der Mausmaki kommt immer nur kurz und ist dann gleich wieder weg. Immerhin kann ich da auch noch das eine oder andere Foto machen.

Mausmaki in der Nacht in einer Astgabel, Ranomafana Nationalpark
Dann schauen wir weiter und machen uns auf die Suche nach anderen Tieren.

Wir sehen einige Chamäleons von recht klein bis mittelgross, einen Baumfrosch, ein paar Spinnen und einen schlafenden Vogel.

Baumfrosch, Ranomafana Nationalpark

Die Nachtwanderung am Nationalpark von Ranomafana geht weiter. Wir sehen viele Chamäleons auf die uns unser Guide immer wieder hinweist.
Im Bild unten ein relativ kleines grünes Chamäleon.

Kleines grünes Chamäleon auf Blütenstand, Madagaskar

Die Chamäleons schlafen alle nachts.

Schlafendes Chamäleon auf einem Ast, Madagaskar

Auf unserer nächtlichen Tour zeigt sich auch eine grössere Spinne in ihrem Netz. Dabei dürfte es sich um die Madagaskar Seidenspinne handeln.

Goldene Madagaskar Seidenspinne (Nephila inaurata madagascariensis), Ranomafana Nationalpark

Wir wandern weiter. Es gibt noch allerhand zu sehen. Unten ein schönes grünes Chamäleon.

Grünes Chamäleon in der Nacht, Ranomafana Nationalpark

Es sind noch weitere Chamäleons im Wald versteckt. Nachts haben die oft keine so leuchtenden Farben.

Braun, blaues Chamäleon auf einem Ast, Nachtwanderung Ranomafana Nationalpark

Dafür haben die Chamäleons beim Schlafen ihren Schwanz ordnungsgemäß eingerollt.

Rund eingerollter Schwanz, Chamäleon, Nachtwanderung Ranomafana Nationalpark

Bevor wir unsere Nachtwanderung am Nationalpark von Ranomafana beenden zeigt sich ein grünes Chamäleon welches sich an seinen Schlafast klammert.

grün braunes Chamäleon auf einem Ast mit eingerolltem Schwanz, Nachtwanderung Ranomafana Nationalpark

Auf dem Rückweg sehen wir nochmal ein kleines graubraunes Chamäleon auf einem Blatt sitzen.

kleines graubraunes Chamäleon auf einem Blatt, Madagaskar

Nach ca. 1,5 Stunden ist die Nachtwanderung vorbei und wir fahren wieder ins Hotel.
Dort essen wir wieder zu Abend. Das Essen ist sehr gut. Wir sind scheinbar auch die einzigen Gäste die hier im Hotel sind. Wir bestellen zur Vorspeise Gemüsecremesuppe und panierte Hühnchenstücke mit etwas Salat, als Hauptspeise einen Zebu Spiess und Hühnerbrust mit einer Ingwersauce, die sehr gut ist. Zum Nachtisch gibt es noch einen Früchtespiess mit Schokoladensauce.

Früchte Spiess, Nachtisch, Hotel Karibotel, Madagaskar

Weiter geht es im Reisebericht, Nationalpark Ranomafana, Weiterfahrt durch Fianarantsoa nach Ambalavao

oder zurück zum vorherigen Artikel, Fahrt von Morondava über Miandrivazo nach Antsirabe

Fahrt von Morondava über Miandrivazo nach Antsirabe

Nachdem wir uns am Strand erholt haben geht es zurück, von Morondava über Miandrivazo in das zentrale Hochland nach Antsirabe.
Für die Strecken von über 480 Kilometer brauchen wir den ganzen Tag mit einem Stopp zum Mittagessen in Miandrivazo.

Hier noch ein Video von unserer Fahrt von Morondava nach Antsirabe.

Vor dem Frühstück, kurz nach Sonnenaufgang, gehe ich nochmal an den Strand.

Strand von Morondava bei Sonnenaufgang

Es fahren gerade viele der kleinen Ausleger-Segelboote der Einheimischen zum Fischen los und das ist ganz nett an zu sehen.

Ausleger-Segelboote, Pirogen, der Einheimischen zum Fischen, Morondava, Madagaskar

Ausser mit ist noch kaum jemand am Strand von Morondava

Strand von Morondava, vor den Hotels, mit Blick nach Norden kurz nach Sonnenaufgang

Das Frühstück ist wieder das gleiche wie am Vortag.
Danach geht es um ca. 8 Uhr von Morondava los. Wir fahren noch schnell bei einem Bankautomaten vorbei und es geht weiter in Richtung Osten nach Antsirabe.
Das ist eine ziemlich weite Strecke und wir sind dafür den ganzen Tag unterwegs. Leider gibt es keine Möglichkeit von Morondava direkt weiter in den Süden zu fahren.

Die Fahrt ist eigentlich abwechslungsreicher wie gedacht. Wir sind ja die ganze Strecke schon mal in entgegengesetzter Richtung gefahren.
Zuerst geht es durch viele Reisfelder, die in der Ebene von Morondava liegen.

Grüne Reisfelder in der Ebene von Morondava

Wir kommen an vielen kleinen Dörfern vorbei. Überall wird der geerntete Reis getrocknet.

Reis wird auf Planen getrocknet, Strasse bei Morondava, Madagaskar

An der Strasse gibt es immer wieder kleine Märkte wo die Einheimischen ihre Produkte verkaufen.

Bunter Strassenmarkt mit Einheimischen, Strasse bei Morondava

Wie überall auf Madagaskar werden die Fahrrad Rikschas auch zum Transport von Waren genutzt.

Fahrrad Rikscha auf Madagaskar transportiert Sack mit Kohle

In der Ebene zum Meer, vor Morondava, gibt es viele Reisfelder. Im Hintergrund ein Baobab.

Ebene vor Morondava mit grünem Reisfeld und im Hintergrund ein Baobab

Der Reis ist allgegenwärtig. Er liegt überall zum Trocken und wird dann in Säcke verfüllt.

Säcke mit Reis und Planen zum Trocknen, Strasse Morondava Miandrivazo Antsirabe

Auf den Strassen um Morondava ist noch einiges los. Ochsen/Zebu Karren, Fahrrad Rikschas, Fussgänger und ein paar Autos sind unterwegs. Es ist ja auch mit Abstand die grösste Stadt in der Umgebung. Richtung Zentrum von Madagaskar wird es dann etwas ruhiger.

Strasse vor Morondava mit Ochsen/Zebu Karren, Fahrrad Rikscha und Fussgänger

Die Zebu-Karren werden nicht nur zum Transport von Waren benutzt. Auch die Kinder fahren gerne mit.

Zebu-Karren transportiert Waren und Kinder

An der Strasse von Morondava nach Miandrivazo kommt man an allerlei interessanten kleinen Dörfern vorbei. Diese bestehen meist aus einfachen Häusern aus Holz, Schilf und Stroh.

Typisch madagassische Häuser an der Strasse von Morondava nach Miandrivazo

Dann geht es schön langsam bergauf und die Landschaft wird deutlich trockener. Es sieht eher aus wie eine Grassteppe mit vielen Hügeln durchsetzt.
Auf dem Bild unten ein Panoramafoto nach unten in die nächste Ebene wo ein Fluss fliesst.

Panoramafoto Ebene mit Fluss und Reisfeldern, Strasse Morondava nach Miandrivazo

In den Senken und an den Flüssen gibt es auch wieder Reisfelder.
Auf der Strasse sind viele Fussgänger unterwegs, teilweise mit interessanten Transportgefährten. Es werden gelbe Wasserkanister mit Frischwasser zum nächsten Ort befördert.

Transport von gelben Wasserkanistern an der Strasse Morondava nach Miandrivazo

Immer wieder sieht man interessante Vehikel.

Mini Traktor mit Kindern auf der Ladefläche, Strasse Morondava nach Miandrivazo

Wir kommen an dem ein oder anderen ausgetrockneten Flussbett vorbei. In der Regenzeit sind die natürlich voll.

Brücke über ausgetrocknetes Flussbett, vor Miandrivazo

Vor Miandrivazo kommen wir wieder am Fluss Mania (Tsiribihina) vorbei.

Brücke über den Fluss Mania (Tsiribihina), Madagaskar Einheimische an Sandbank mit Schilf am Fluss Mania (Tsiribihina), Madagaskar
Wir machen Zwischenstopp im Hotel Princesse Tsiribihina, wo wir schon auf der Hinfahrt waren, zum Mittagessen. Dort ist es wieder recht warm.
In den Ebenen am Fluss vor Miandrivazo sind einige Zebuherden am Weiden.

Zebuherden auf der Ebene am Fluss vor Miandrivazo

Nach Miandrivazo kommen wir nun endgültig in die zentrale Hochebene von Madagaskar.
Je weiter wir fahren wird die Landschaft bergiger aber bleibt meist trocken, ausser an den Flüssen.

Trockene mit Gras bestandene zentrale Hochebene von Madagaskar zwischen Miandrivazo und Antsirabe

Im Hochland gibt es auch wieder viele kleine Dörflein die verstreut an der Strasse nach Antsirabe liegen.

Typisch madagassisches Haus aus Lehmziegeln, Holzdach und Schilfrohr

Die Häuser sind unterschiedlich gebaut. Es gibt einmal recht einfache Häuser aus Holz und Schilfrohr aber dann auch schön langsam wieder die typisch madagassischen Häuser des Hochlandes aus roten Ziegeln.

Dorf im Hochland von Madagaskar zwischen Miandrivazo und Antsirabe

An der Strasse gibt es so allerhand Stände die versuchen etwas an die vorbeifahrenden Autos zu verkaufen.

Bunter Stand in einem Dorf an der Strasse zwischen Miandrivazo und Antsirabe Essensstand mit buntem Sonnenschirm, zentrales Hochland von Madagaskar

Das zentrale Hochland von Madagaskar ist bergig und trocken. Zwischendrin steht der schon reife Reis.

Hügellandschaft mit Grasland und gelben Reisfeldern im zentralen Hochland von Madagaskar

Ansonsten ist alles Grasland. Riesige Weiden für die Zebus. Wenn man bedenkt, dass das früher alles Wald war ist das schon etwas traurig.

Hügelig- bergige Graslandschaft im zentralen Hochland von Madagaskar zwischen Miandrivazo und Antsirabe

In den kleinen Nebentälern ist es etwas feuchter und es wird überall, wo möglich, Reis angebaut. Dieser ist zu Anfang der Trockenzeit schon reif.

Reifer gelber Reis auf Terrassen im zentralen Hochland von Madagaskar zwischen Miandrivazo und Antsirabe

In den grösseren Dörfern zwischen Miandrivazo und Antsirabe ist allerhand los. Im Bild unten eine Fahrradreparaturwerkstatt. Der macht aber schon Feierabend.

Fahrradreparaturwerkstatt an der Strasse, Madagaskar

Typische Häuser des zentralen Hochlandes von Madagaskar.

Typische Häuser mit Balkon und bunter Wäsche des zentralen Hochlandes von Madagaskar

Der Transport von Waren, zumindest in und in der Nähe der Ortschaften, wir zu Fuss und mit Karren gemacht, die geschoben werden.

Typisch madagassische Häuser mit Balkon an der Strasse zwischen Miandrivazo und Antsirabe

Ansonsten sind auch dort viele Zebukarren unterwegs.

Beladener Zebukarren in einem Ort im Hochland von Madagaskar

Der Reis wir auf Planen gelagert und auf einfachster Art und Weise von der Spreu getrennt.

Reis auf Planen und Einheimische die die Spreu vom Reis trennen, Hochland von Madagaskar

Auch auf der zentralen Hochebene von Madagaskar fliessen einige Flüsse.

Fluss auf der zentralen Hocheben von Madagaskar, vor Antsirabe

Hügelige Landschaft mit typisch madagassischen Häusern an der Hauptstrasse von Miandrivazo nach Antsirabe

Hügelige Landschaft mit typisch madagassischen Häusern, Strasse von Miandrivazo nach Antsirabe

Die Hochebene wird immer wieder von Flusstälern durchzogen, die man auf Brücken überqueren muss.

Flusstal mit Brücke, Strasse von Miandrivazo nach Antsirabe

Die schon tief stehende Sonne beleuchtet die hügelige Landschaft mit Reisfeldern und typischen Dörfern des madagassischen Hochlandes.

Tief stehende Sonne beleuchtet, hügelige Landschaft mit Terrassenfeldern und typisches Dorf, Hochland Madagaskar Kleines Hochlanddorf bei abendlicher Beleuchtung, Hochland Madagaskar Typisch madagassische Häuser bei abendlicher Beleuchtung, Hochland Madagaskar

In der Nähe von Antsirabe gibt es auch wieder viele Reisfelder und der Verkehr wird dichter. Es ist einiges los auf der Strasse.
Unser Hotel, das H1 Antsirabe, liegt nicht im Stadtkern sondern etwas außerhalb recht ruhig.
Alles in allem brauchen wir mit der Mittagspause und einer weiteren kleinen Pause ca. 10 einhalb Stunden für die knapp 500 Kilometer.
Wir essen dann noch Abend im Hotel. Das ist soweit ganz gut nur versteht uns der Kellner schwer. Wir sprechen kaum französisch und er eher wenig englisch.
Im Bild unten unser Zimmer im Hotel H1 Antsirabe.

Zimmer im Hotel H1 Antsirabe

Weiter geht es im Reisebericht, Fahrt von Antsirabe vorbei an Ambositra nach Ranomafana

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