Besuch Nationalpark von Analamazaotra, Weiterfahrt vorbei an Behenjy nach Antsirabe

Der Plan für den heutigen Tag unserer Rundreise durch Madagaskar beginnt mit dem Besuch des Nationalparks von Analamazaotra. Dort machen wir eine knapp 3 stündige Wanderung. Danach fahren wir von Andasibe zurück in Richtung Westen, vorbei an der Hauptstadt Antananarivo, und weiter in den Süden nach Antsirabe. Das sind ca. 300 Kilometer für die wir gute 7 Stunden, mit einem Zwischenstopp zum Mittagessen bei Antananarivo und in einer Aluminiumgiesserei, benötigen.

Nach dem Frühstück im Hotel geht unsere heutige Tour als erstes zum Nationalpark von Analamazaotra.

Blick vom Restaurant / Frühstücksterrasse vom Hotel auf den Nationalpark Analamazaotra.

In diesem Nationalpark kann man verschiedene Wanderungen unternehmen.

Der Park ist gut besucht aber die Leute verteilen sich im Normalfall ganz gut. Es gibt dort viele frei lebende Lemuren und allerhand andere Tiere. Wenn sich ein interessantes Tier sehen lässt versammeln sich da immer ein paar Leute.


Der Analamazaotra Nationalpark ist besonders für die schwarzweissen Lemuren, den Indri bekannt.
Der Indri ist die grösste Lemurenart die es noch gibt. Er kann so zwischen 6,5-9,5 Kilogramm wiegen und hat nur einen Stummelschwanz.

Wir wandern mit dem gleichen lokalen Guide, von der Nachtwanderung am Vortag, durch den Nationalpark. Als erstes sehen wir erst mal einige braune Lemuren, die wir auch ganz gut fotografieren können.


Dann geht es einen Hügel bergauf in das Gebiet einer Indri Familie. Wir laufen erst mal eine Zeit lang rum ohne was zu sehen. Wenn sich die Tiere nicht bewegen oder schreien sind die in den Bäumen schwer zu finden. Unser Guide macht sich dann erst mal alleine auf den Weg und findet nach ca. 10 Minuten den ersten Indri Lemur. Der sitzt auf einem höheren Baum und bewegt sich kaum. Schaut nur ab und zu mal runter. Dort oben ist der schwer zu fotografieren.

Nach einiger Zeit gehen wir weiter und suchen einen anderen Indri. Der ist wieder etwas weiter unten am Hügel und es geht über Stock und Stein relativ steil bergab. Gut das es im Gestrüpp keine giftigen Tiere gibt. Dafür werden wir mit einer guten Position zum Beobachten des zweiten Indri belohnt. Wir bleiben eine Zeit lang und machen viele Fotos und Videos.

Dann geht es weiter. Es gibt noch weitere Lemuren zu sehen.
Wir laufen wieder ein Stück bergauf, auch recht steil, und sehen dann noch eine dritte Lemurenart, die sind weiss-braun und auch sehr nett anzuschauen. Es sind die auch schon im Vakona Park gesehenen Diademsifakas (Propithecus diadema). Wir folgen denen eine Zeit lang, mit noch anderen Besuchern von anderen Gruppen, und machen viele Fotos.


Die Zeit im Nationalpark von Analamazaotra vergeht wie im Flug. Die geplanten drei Stunden sind schnell um. Wir hätten den Lemuren noch weiter zuschauen können.

Wir müssen aber weiter. Es geht zurück auf der gleichen Strasse wo wir den Tag vorher gekommen sind, an der Hauptstadt Antananarivo vorbei in den Süden.
Die Reisfelder sind überall zu sehen.

Auch der Wassertransporteur hat ein Markenfahrzeug.

Auf der Strecke zwischen Andasibe und Antananarivo, schon wieder im Hochland, gibt es weiterhin eine Menge Reisfelder die zwischen den Hügeln liegen.

Zwischen den Reisfeldern sieht man immer wieder kleine Dörfer mit den typischen madagassischen Häusern die zwischen den Terrassenfeldern liegen.

Auch heute wird wieder Wäsche gewaschen. Am Wegesrand trocknen die Einheimischen ihre Sachen auf den Felsen.

Da die Lastwagen auch immer mal ganz flott fahren kommt es ab und zu zu Unfällen. Wie man dann das grosse Fahrzeug ohne Kran aus dem Graben bekommt ist die Frage.

Wir kommen bei der Fahrt von Andasibe nach Antsirabe an der Hauptstadt von Madagaskar Antananarivo vorbei. Auf dem Foto unten auf dem Hügel der Königspalast von Antananarivo.

Nach Antananarivo geht es weiter in den Süden. Wir kommen an einigen typischen Hochlanddörfern wie Behenjy vorbei. Dort ist die Landschaft von Reisfeldern geprägt und auch einige Kiefern. Die Landschaft ist meist hügelig und dann auch wieder flach.


Wir machen einen kurzen Zwischenstopp in einer Alu-Gießerei. Dort werden Töpfe usw. hergestellt. Wir schauen zu wie ein grösserer Alutopf mit Deckel gegossen wird. Ist wirklich sehr interessant wie die das machen, mit recht einfachen Mitteln aber es funktioniert.

Wir kaufen noch eine Kleinigkeit, einen Lemur mit Baby, welcher ca. 6 Euro kostet. Da haben die auch etwas vom Tourismus.
Dann geht es weiter. Die Strasse wird immer schlechter und es gibt einige grosse Schlaglöcher. Zwischen den Lastwagen kommen wir nicht mehr schnell vorwärts.
Die Sonne steht schon recht tief und es geht weiterhin durch Reisterrassen.

Am späten Nachmittag ist das Wetter etwas bewölkt aber es regnet nicht. Wir kommen durch grössere Ebenen, natürlich auch mit Reisfeldern.


Ziel unsere heutigen Etappe auf unserer Rundreise durch Madagaskar ist Antsirabe. Wir kommen doch etwas spät an. Es ist so ca. 18 Uhr.
Wir übernachten im Hotel Royal Palace, was soweit ganz gut ist. Das Hotel liegt nicht ganz im Zentrum. Hat aber einen Pool, für den haben wir allerdings keine Zeit.


Abendessen gibt es im Hotel. Das ist recht gut. Wir können uns ein Menü zusammen stellen. Als Hauptspeise nehme ich das Zebufilet.


So um 22 Uhr geht es dann ins Bett. Auch am nächsten Tag müssen wir wieder um spätestes 6:30 aufstehen.

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch der Stadt Antsirabe und Weiterfahrt nach Miandrivazo

oder zurück zum vorherigen Artikel, Fahrt von Antananarivo zu den Parks von Pereyras und Vakona und weiter nach Andasibe

Privatreservat von Vakona

Der private Park von Vakona befindet sich ca. 150 Kilometer von der Hauptstadt Antananarivo entfernt, im Osten von Madagaskar. Je nach Verkehr, vor allem um Antananarivo herum, braucht man für die Anfahrt 3-4 Stunden.
Im Vakona Reservat gibt es allerhand Tiere zu sehen. Hervorzuheben sind dabei verschiedenen Lemurenarten denen man recht nahe kommt und die man auch etwas füttern kann.
Abgesehen davon kann man eine kleine Rundwanderung machen. Dabei sieht man Krokodile in einem größerem Teich, Chamäleons und Geckos in einer Voliere und auch die bekannte madagassische Katze Fosa.

Die Lemureninsel im Vakona Park

Als erstes besuchen wir die sogenannte Lemureninsel. Die Lemuren leben dort auf einer Insel in Freiheit. Die Insel ist mit verschiedenen Kanälen vom Rest des Parks abgetrennt. Da die Lemuren kein Wasser mögen kommen die nicht von der Insel weg. Um auf die Insel zu kommen setzt man mit einem Kanu ein paar Meter über.

Vakona Privatpark, übersetzen mit dem Kanu
Es gibt verschiedene Lemuren Arten auf der Insel.
Auf den Fotos unten der Östliche Bambuslemur oder auch Östlicher Halbmaki genannt. Wie der Name schon sagt fressen die bevorzugt Bambus.

Bambuslemur, Östlicher Halbmaki im Vakona Park

Die Bambuslemuren mögen aber auch Bananen.

Bambuslemur, Östlicher Halbmaki, frisst Banane

Porträt Östlicher Bambuslemur

Ausser den Bambuslemuren gibt es im Vakona Park auch die Schwarzweissen Varis (Varecia variegata). Der Schwarzweisse Vari wird bis knapp 60 cm gross, ohne Schwanz. Der schwarze Schwanz ist ca. 60 cm lang. Wie die meisten Lemuren ernährt sich der Schwarzweisse Vari vegetarisch und frisst hauptsächlich Früchte aber auch Blätter und Nektar.

Schwarzweisser Lemur, Vari, Madagaskar

Der Schwarzweisse Vari ist eher am Morgen und Abend aktiv.

Vakona Park, Schwarzweisser Lemur

Um die Mittagszeit ruht er meist.

Schwarzweisser Vari sitzt in einer Astgabel

Im Privatreservat von Vakona gibt es auch noch weitere Lemurenarten. In den Bildern unten ist der Diademsifaka (Propithecus diadema) zu sehen. Sie sind etwas kleiner wie die oben beschriebenen Schwarzweissen Varis und werden bis 55 Zentimeter gross, wiegen aber etwas mehr. Sie fressen Blätter, Früchte und Samen.

Vakona Privatresort, Diademsifaka, Madagaskar

Im Vakona Park werden die mit Bananen gefütter und man kann diese deshalb aus nächster Nähe beobachten.

Lemur, Diademsifaka frisst ein Bananenstück

Für die Bananen kommen die auch auf den Boden.

Diademsifaka (Propithecus diadema) auf dem Boden, Vakona Park

Diademsifaka (Propithecus diadema) hängt am Baumstamm

Ausser den oben beschriebenen Lemuren gibt es im Vakona Park noch die Braunen Makis (Eulemur fulvus). Diese Lemurenart ist sowieso recht weit auf Madagaskar verbreitet.

Paar, zwei Braune Makis (Eulemur fulvus), Madagaskar

Nach ausgiebigem Schauen und Fotografieren geht es mit dem Kanu wieder zurück aufs „feste“ Land.

Kanufahrt auf den Kanälen im Vakona Park

Rundwanderung durch den Vakona Park

Nachdem wir mit dem Kanu wieder zurück gefahren sind machen wir noch eine Rundwanderung durch den Vakona Park. Als erstes geht es an den Krokodilen vorbei.

Kleines Krokodil, schwimmt kaum sichtbar im Wasser

Man sollte natürlich nicht vom offiziellen Weg abweichen.

Vorsicht, man wird vom Krokodil gefressen

An dem kleinen See gibt es recht grosse Exemplare.

Grosses Nilkrokodil, Madagaskar

Im Vakona Park gibt es aber auch kleinere Krokodile.

Junges Krokodil, Privatpark Vakona

Es geht auf verschiedenen Wegen durch den Park. Diese sind ganz interessant angelegt.

Wanderung, Weg im Vakona Park

In einer grösseren Voliere gibt es auch einige Chamäleons und Geckos zu sehen.
Die Geckos sind extrem gut getarn und man muss schon mehrmals hinsehen um diese überhaupt zu erkennen.

Gut getarnter Plattschwanz Gecko

Der Gecko sieht aus wie ein Stück Rinde und passt sich dem Baum extrem gut an.

Wie Rinde aussehender Gecko, Madagaskar

Getarnter Gecko, aussehen wie Blattrinde

Es gibt auch ein paar Chamäleons in der Voliere. Das Chamäleon im Foto unten dürfte wohl ein Kurzhorn-Chamäleon (Calumma brevicorne) sein.

Kurzhorn-Chamäleon (Calumma brevicorne)

Noch ein weiteres grünes recht grosses Chamäleon im Vakona Park.

Grünes grosses Chamäleon im Vakona Park

Auch eine der Fossa Katzen, welche nur in Madagaskar vorkommen, gibt es im Park. Leider ist die in einem Käfig. In freier Natur ist die allerdings nur mit viel Glück zu sehen.

Fossa, Cryptoprocta ferox, Katze aus Madagaskar,

Am Eingang des Vakona Reservats gibt es ein paar Hütten die aus Holz, Bambus und weiterem natürlichem Material gebaut wurden. So haben früher die Einwohner gelebt.

Typische Hütten aus Holz und Bambus, Madagaskar

Fahrt von Antananarivo zu den Parks von Peyrieras und Vakona und weiter nach Andasibe

Heute beginnt unser Abenteuer in Madagaskar. Wir stehen recht früh auf, so kurz nach 6. Unser Guide will uns um 7:30 abholen, aber wir geniessen erst mal das ganz gute Frühstück im Hotel. Wir nehmen das ausführlichere mit Ei und Fruchtsalat mit Maracuja zum Nachtisch.

Unser 1. Hotel in Antananarivo in der Nähe vom Flughafen, Madagaskar

Fahrt von Antananarivo zum Park von Peyrieras

Unsere Fahrstrecke von heute, von unserem Hotel in Antananarivo bis zum Hotel Fein´ny Ala in der Nähe des Andasibe Nationalparks, über die privaten Parks von Peyrieras und Vakona beträgt ca. 160 Kilometer.

Fahrstrecke, Antananarivo zu den Parks von Peyrieras und Vakona und weiter nach Andasibe

Dann geht es schon los. Wir fahren recht pünktlich ab, zuerst mal nach Süden um die Hauptstadt Antananarivo herum und dann weiter nach Osten zum privaten Park von Peyrieras. Wir brauchen dafür so gute 2-3 Stunden. Es ist Sonntag und wir kommen soweit ganz gut vorwärts. Die Landschaft ist nicht uninteressant. Um Antananarivo herum gibt es viele Reisfelder.

Landschaft, Reisfelder und Vororte Antananarivo

Heute am Sonntag ist Waschtag und überall liegt die Wäsche zum Trocknen herum.

Vorort Antananarivo, bunte Wäsche beim Trocknen

Madagaskar, bunte Wäsche beim Trocken am Strassenrand
Auf den Weg zuerst nach Süden und dann nach Osten geht es vom zentralen Hochplateau herunter. Es gibt viele Eukalyptuswälder die dort für Brennholz angelegt wurden. Zwischen drin immer wieder Reisfelder.

Reisfelder, Landschaft zwischen Antananarivo und dem Peyrieras Park, Madagaskar

Madagaskar Landschaft, Reisfeld mit Wasser, östlich Antananarivo

Das Fahrrad ist ein wichtiges Transportmittel. Diese sind oft schwer beladen.

Fahrrad, schwer beladen

Überall wo ein kleiner Fluss ist oder etwas Wasser steht wird Wäsche gewaschen und zum Trocknen ausgelegt.

Reisfeld und bunte Wäsche zum Trocknen auf einem Felshügel, Madagaskar

Wir halten zum Mittagessen in einem kleinem Ort. Das Restaurant ist recht gut und günstig.
Unten unser Geländewagen der uns zweieinhalb Wochen quer durch Madagaskar gebracht hat.

Geländewagen unserer Rundreise durch Madagaskar vor blauem Stand

Es gibt jede Menge Stände an den Strassen die alles mögliche verkaufen.

Stand mit Obst, Orangen und Honig, Madagaskar

Die Einheimischen fangen, in den mit Wasser gefüllten Reisfeldern, Frösche und Krebse.

Einheimische Madagassen im Reisfeld beim Fangen von Krebsen und Fröschen

Nach dem Mittagessen geht es weiter, durch Reisfelder und eine Hügellandschaft mit runden Felsen dazwischen.

Hügellandschaft mit runden Felsen mit Reisfeldern im östlichen Zentrum von Madagaskar

Kurz vor dem Park von Peyrieras gibt es einen Aussichtspunkt. Von dort können wir auf die unter uns liegende Landschaft blicken.

Aussichtspunkt oberhalb vom privaten Parks von Peyrieras

Der Park von Peyrieras

Der Park von Peyrieras ist besonders für die vielen Tiere bekannt die es dort gibt. Unter anderen natürlich die Lemuren aber auch Frösche, Chamäleons und Schlangen.
Man kommt den Tieren recht nahe und kann ganz gut fotografieren.
Auf folgender Seite gibt es noch weitere Infos und viele Fotos zum Park von Peyrieras.

Im Bild unten der grosse geschlossene Bereich wo sich jede Menge Chamäleons aufhalten.

Park von Peyrieras, grosse Voliere für Chamäleons

Zuerst geht es auf einer kurzen Wanderung etwas bergauf in den Wald mit dem lokalen Führer.
Der hat Bananen dabei und die mögen die Lemuren besonders. Nach kurzer Zeit des Anlocken kommen die auch schon aus dem Wald. Sie nähern sich langsam aber bestimmt zu den Bananenstücken.

Weiss brauner Coquerel Sifakas (Propithecus coquereli) mit Banane in der Hand

Die Lemuren kommen dabei bis auf wenige Meter ran. Einer ist besonders mutig und frisst die Bananenstücke sogar aus der Hand.
Wenn einer in der Nähe sitzt kann man denn auch mal kurz, vorsichtig, anfassen, bzw. streicheln. Die fühlen sich an wie Stofftiere und sind sehr weich. Langes Streicheln mögen sie aber eher nicht. Die Lemuren sind doch eher schüchtern.

Anschließend geht es wieder runter zu verschiedenen grossen Gehegen wo allerhand Geckos, Schlangen, Frösche und vor allem viele Chamäleons in allen möglichen Farben zu sehen sind.
Die haben wirklich viele verschiedene Tiere an die man auch wieder sehr gut ran kommt. Ideal zum Fotografieren.
In den folgenden Bildern einige Chamäleons im Park von Peyrieras.

Grün blaues Parsons Chamäleon (Calumma parsonii) im Park von Peyrieras

Die kleineren Tiere sind in einer Art Terrarium untergebracht.

Terrarium, Gehege im Park von Peyrieras

Es gibt noch verschiedenste Arten von ziemlich kleinen Chamäleons.

Nashornchamäleon (Calumma nasutum) im Peyrieras Park

Im Park von Peyrieras gibt es auch einige Gecko Arten. Diese sind sehr gut getarnt.

Blattschwanzgecko auf Laub, Madagaskar

Riesen Plattschwanzgeckos (Uroplatus Fimbriatus), MadagaskarAuch Frösche gibt es im Peyrieras Park.

Roter Madagaskar Buntfrosch (Fam. Mantella)

Und Schlangen

Madagaskar Hundskopfboa (Sanzinia madagascariensis) Park von Peyrieras

Das Reservat von Vakona

Danach geht es weiter zum Privatreservat von Vakona. Hier weitere Fotos und Infos.
Auch dort kommt man den verschiedenen Lemuren sehr nahe und es bieten sich gute Fotomotive. Die Lemuren leben auf einer Insel in Freiheit, können aber nicht ganz abhauen. Man muss ein paar Meter mit dem Kanu übersetzen.

Kanus am Bach vom Vakona Reserva

Die Lemuren werden von Guides angelockt, wieder mit Bananen. Die Braunen Makis sind recht frech und kommen ziemlich nahe. Im Foto unten ein Paar der Braunen Makis (Eulemur fulvus).

Paar der Braunen Makis (Eulemur fulvus), Vakona

Die braunen Lemuren fressen auch aus der Hand. Sie springen auf die Schulter und verspeisen die Bananenstücke. Auch das ist eine ganz tolle Erfahrung.

Ausser den Braunen Makis gibt es auch graubraune Bambuslemuren. Es sind die sogenannten Östlichen Bambuslemuren oder auch Östliche Halbmakis genannt. Auch die fressen gerne Bananen.

Östlichen Bambuslemur oder Östliche Halbmaki, frisst Banane

Wir fahren dann nochmal mit den Kanu über den kleinen Fluss und dort gibt es weitere Lemuren, die Braunen Makis und eine sehr schöne weiss-braune Art, die Diademsifakas (Propithecus diadema). Auch die werden wieder mit Bananen angelockt und einer kommt bis auf weniger als einen Meter an uns ran. Auch der lässt sich kaum beim Bananenessen stören.

Lemur Diademsifaka (Propithecus diadema), Vakona Park

Nachdem wir ausgiebig geschaut und fotografiert haben geht es mit dem Kanu zurück.

Kanufahrt am Fluss zum Parkplatz vom Vakona Reservat

Wir machen dann noch einen Rundgang durch das Reservat.

Wanderung auf Stegen über einen Teich im Vakona Reservat

Ausser den Lemuren gibt es dort  Schildkröten, noch ein paar Chamäleons und die berühmte madagassische Katze, Fossa genannt.
Wir können die recht nahe sehen, sie ist aber in einem Käfig und schläft gerade. Die sind ja nachtaktiv.

Vakona, Fossa, Cryptoprocta ferox, Katze aus Madagaskar,

Ausserdem gibt es in einem kleinen See Krokodile. Da muss man natürlich vorsichtig sein.

Vorsicht Krokodile, Schild Vakona Park Grosses Nilkrokodil, Madagaskar

Es gibt im Vakona Park noch eine Art Voliere wo man die Chamäleons und Geckos anschauen kann. Leider steht die Sonne schon recht tief und das Licht ist nicht mehr so gut.

Grosses grünes Chamäleon, Madagascar

Im Gehege gibt es auch noch ein paar extrem gut getarnte Geckos.

Perfekt getarnter Gecko, sieht aus wie Baumrinde

Am Eingang zum Vakona Park hat man noch ein paar Häuschen gebaut. So haben die Leute früher hier gelebt.

Hütte der Einheimischen auf Stelzen aus Bambus und Holz, Madagascar

Zum Ende des Tages fahren wir nach Andasibe wo wir im Hotel Feon` ny Ala übernachten.
Vorher machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort und schauen uns da ein bisschen das einheimische Geschehen an. Es ist Sonntagabend und Fußball und es sind viele Leute beim Zuschauen.
Hier noch ein paar Fotos von unserem Spaziergang durch Andasibe.

Fußballplatz in Andasibe beim sonntäglichen Fussballspiel

Das Hotel setzt sich aus verschiedenen Häusern, Bungalows, zusammen die am Hang liegen. Es ist soweit einigermassen gut. Kein Luxus. Wir sind im letzten Haus und müssen ein Stück laufen. Damit man die Koffer nicht so weit tragen muss gibt es, wie in allen Hotels, Kofferträger. Die bekommen natürlich ein entsprechendes Trinkgeld.

Andasibe Hotel Feon` ny Ala
Nach dem Bezug des Hotels treffen wir uns nochmal mit unserem Guide und einem lokalen Führer für eine Nachtwanderung. Es geht so eine gute Stunde von Andasibe zum Eingang des Nationalparks zuerst an der Strasse entlang und dann noch etwas in den Wald. Erst sehen wir gar nichts aber dann zeigt sich im Wald eine Schlage, Boa, ein kleiner schlafender Vogel der sich nicht stören lässt und dann noch zwei nachtaktive Lemuren. Die sitzen auf den Bäumen und man kann die in der Dunkelheit, obwohl meiner doch recht starken Lampe, kaum fotografieren.
Hier noch einige weitere Fotos von der Nachtwanderung am Analamazaotra Park.

Nachtaktive Lemuren, Nachtwanderung im Analamazaotra Park
Wir essen dann noch im Hotel zu Abend. Man kann aus einem Menü aussuchen. Meine Frau nimmt Frühlingsrolle aus Fleisch, Huhn mit einer Vanillesauce und Obstsalat zum Nachtisch, ich eine madagassische Brunnenkresse Suppe, und ein madagassisches Hauptgericht, auch mit einer Art von Brunnenkresse mit etwas Fleisch und Reis. Als Nachtisch einen Pfannkuchen. Das Essen ist soweit ganz gut.
Dann geht es nach einem doch recht langen und anstrengenden ersten Tag ins Bett. Wir müssen ja auch schon wieder so spätestens 6:30 aufstehen.

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch des Nationalpark von Analamazaotra und Weiterfahrt vorbei an Behenjy nach Antsirabe

oder zurück zum vorherigen Artikel, Anreise nach Madagaskar von Paris nach Antananarivo

Flug von Paris nach Antananarivo

Unser Urlaub in Madagaskar beginnt im Prinzip mit dem Flug von Air France ab Paris nach Antananarivo, der Hauptstadt der Insel.


Die geplante Flugzeit sind 10:50 Stunden. Wir starten um 10:40 und landen in Madagaskar um 22:10 etwas früher wie geplant.

Der Flug geht über die Alpen, Venedig, Kroatien, weiter über Griechenland und das Mittelmeer, Ägypten, Äthiopien und über den Indischen Ozean nach Madagaskar.
Im Bild unten Venedig aus 10.000 Meter Höhe


Im Bild unten die Nordküste von Ägyptern und das Mittelmeer.

Sonnenuntergang über der ägyptischen Wüste.


Der Flug verläuft recht ruhig und das Catering ist soweit ganz gut. Es gibt so gegen Mittag ein warmes Essen, zwischendrin kann man sich Getränke holen sowie kleine Sachen wie kleine Semmeln mit Patee oder Trinkjogurt.


Kurz vor der Landung gibt es dann nochmal einen kleinen Imbiss. Man kann auch immer Wein, weiss oder rot zum Essen haben, der gar nicht so schlecht ist.


Wir landen bei Regen und da es kein direktes Gate zum Flughafen gibt geht es erst mal 5 Minuten durch den Regen zum Flughafengebäude.
Im Flugzeug wurden schon ein paar Papiere verteilt die man bei der Gesundheitsbehörde am Anfang des Einreiseprozedere ausgefüllt abgeben muss. Wir sind recht früh dran und es geht recht schnell. Dann zur Visastelle wo man auch mit Euro bezahlen kann, bei 30 Tagen sind das 35 Euro pro Person und weiter gehts zur Passkontrolle und zur Immigration. Das dauert ein bisschen geht aber, durch ausreichend Beamte, auch ganz flott.
Dann werden die Koffer abgeholt und es geht nochmal durch einen Sicherheitscheck. Dann sind wir endlich draussen, tauschen Geld an einem kleinen Büro, Kurs war bei 3800 Ariary für einen Euro und kaufen dann noch eine Telefonkarte. Die kostet 5000 Ariary, es gibt draussen einen Stand aber der ist gerade zu. So gehe ich nochmal zum Bereich wo die Kofferbänder sind. Da gab es auch noch einen. Das dauert ein bisschen. Man braucht den Pass es wird ein Foto von einem gemacht und alles genau aufgenommen. Dann kaufe ich noch ein Datenvolumen von 1 GB was 25.000 Ariary kostet.
Mann muss am Flughafen ein bisschen vorsichtig mit den Kofferträgern sein. Die nehmen gerne alle Koffer die sie bekommen können und wollen dann ein recht hohes Trinkgeld, am liebsten in Euroscheinen.
Wir werden von unserem Guide am Flughafen abgeholt und in unser erstes Hotel (Villa Green Garden) etwa ausserhalb von Antananarivo gebracht. Die Fahrt vom Flughafen ist nicht weit. Sind nur gute 5 Minuten. Das ist recht praktisch. Es ist natürlich schon dunkel und das Hotel liegt in einer einsamen Strasse. Es öffnet uns dann gleich einer und innerhalb der Mauern sieht alles ganz freundlich aus. Wir duschen und gehen ins Bett. Nach der langen Anreise zuerst von Madrid nach Paris und dann weiter nach Madagaskar sind wir doch ganz gut müde. Sind ja auch insgesamt schon an die 17-18 Stunden unterwegs.
Es ist schon recht spät und wir gehen dann sobald wie möglich ins Bett um uns nach der langen Reise ausreichend für die weitere Rundreise auszuruhen, die ja gleich am nächsten Tag beginnt.

Weiter geht es im Reisebericht, zur Fahrt von Antananarivo zu den Parks von Pereyras und Vakona und weiter nach Andasibe

Mietwagen Situation in Kuba

Eine Rundreise durch Kuba lässt sich am praktischsten mit einem Mietwagen machen. Man ist sehr flexibel und kann immer da halten wo man will.
Bei unserer letzten Rundreise durch Kuba hatten wir ja drei Wochen einen Mietwagen. Wir wollten auch dieses mal wieder ein Mietfahrzeug nehmen, was aber aufgrund der derzeitigen Kosten von Mietfahrzeugen in Kuba, völlig jenseits von Gut und Böse war.

Unten im Bild, unser Mietwagen der letzten Rundreise durch Kuba, ein Peugeot Kombi der Mittelklasse. Der kostete vor drei Jahren für 21 Tage gute 800 Euro mit allen Versicherungen, auch Glas und Reifen.

Mietwagen Peugeot, der Mittelklasse in Kuba

Nach einigem Suchen bei verschiedenen Portalen, einige haben Kuba gar nicht mehr im Programm, wundert mich auch nicht, bin ich diesmal kaum fündig geworden.
Es gibt einige Anbieter aus Kuba direkt und recht wenig deutsche Portale die Mietwagen in Kuba anbieten.
Die kubanischen Anbieter haben auf den ersten Blick die besten Preise. Man muss aber sehr auf die weiteren Kosten achten. Zu den angegebenen Kosten kommen praktisch immer noch Versicherung und andere Sachen dazu, die oft mindestens den gleichen Betrag oder gar mehr ausmachen wie der zuerst angebotene Betrag.
Dadurch geht der Mietwagenpreis kräftig in die Höhe.
Als günstigsten Preis, mit Versicherung, habe ich einen Mietwagen für 900 Euro für 15 Tage gefunden. Reifen und Glasschäden sind dabei aber nicht eingeschlossen.
Letzteres kann aber nochmal zur grossen Preisfalle werden. Das habe ich selbst schon erlebt. Oft haben die Mietwagen die billigsten Reifen aufgezogen die nicht besonders lange durchhalten. Für einen kaputten Reifen eines Kleinwagens wird man aber dann gleich mit 200 Euro zur Kasse gebeten. Ein von der Grösse vergleichbarer Qualitätsautoreifen kostet bei uns vielleicht 50 Euro.
Sollte man das Pech haben, was gar nicht so extrem unwahrscheinlich ist, eine oder gar zwei Reifenpannen auf der Kuba Reise zu erleiden wird das ein recht teurer Spass.
Mit etwas Glück und etwas Spanischkenntnissen kann man noch versuchen den Reifen bei einer Tankstelle oder Werkstatt reparieren zu lassen. Wenn es nur ein kleines Loch ist, geht das meist problemlos und schnell.

Alte amerikanische Autos in Havanna. So etwas gibts nur mit Fahrer zu mieten und der Preis ist auch entsprechend hoch. Selber fahren geht praktisch nicht.

Bunte alte amerikanischen Autos in Havanna

Es gibt ein paar wenig deutsche Portale die den Wagen schon mit Glas und Reifenversicherung vermieten. Man muss zwar die Schäden vor Ort selber bezahlen, bekommt aber das Geld von der Versicherung in Deutschland wieder. Das hat eigentlich in der Vergangenheit aus eigener Erfahrung ganz gut funktioniert.
Leider sind natürlich die Preise noch höher. Günstigster Preis den ich gefunden habe war für einen Kleinwagen ca. 1.300 Euro für 15 Tage.

Im Foto unten, Mietwagen der kleinen bis mittleren unteren Kategorie, die chinesische Marke Geely.

Mietwagen Geely, untere Preisklasse in Kuba

Wenn man sich dann vor Augen hält, dass man für fast 1000 Euro Minumum, nur die günstigste Autokategorie bekommt, im Normalfall einen chinesischen Kleinwagen, der als Neuwagen kaum mehr als 4000-5000 Euro kosten kann, sind dann natürlich die Preise für nur zwei Wochen extrem teuer.
Es wird halt im Moment der Boom in Kuba ausgenutzt und auch das Fehlen eines guten und vor allem schnellen öffentlichen Verkehrsnetzes was viele Urlauber dazu beweg sich einen Mietwagen zu nehmen. Es gibt zwar schon Busse in die wichtigsten touristischen Orte in Kuba, aber von dort kommt man dann nicht mehr weg.
Einzige Möglichkeit ist dann ein Taxi zu nehmen und die sind für Touristen oft auch nicht gerade günstig.

Rundgang durch Windhoek, Fahrt zum Flughafen und Rückflug

Wir stehen so 7:15 auf gehen erst mal zum Frühstück. Das ist wieder sehr gut. Ich gebe das Auto ab, ist ja sauber und ich habe auch getankt. Das wird nochmal überprüft wie viel Benzin rein geht. War bei mir nur ein guter Liter und das ist kein Problem.
Dann gehts mit dem Taxi zurück zum Hotel, kostet 100 $. Wir gehen dann noch in die Stadt, ins Zentrum. Dort gibt es ein paar Einkaufszentren. Im Bild unten Stadtzentrum von Windhoek.

Hochhäuser im Stadtzentrum von Windhoek, Downtown

Es gibt alle möglichen Modegeschäfte und Supermärkte. Wir wollen noch ein paar Souvenirs. Das ist eher schwierig. Es gibt ein paar fliegende Händler die ein paar Sachen verkaufen. Preise sind ganz gut.

Wir schauen uns noch kurz um. Unten auf dem Bild die ehemalige Kaiserliche Landvermessung in Windhoek.

Ehemalige Kaiserliche Landvermessung in Windhoek mit blühendem Baum

Wir kommen noch an weiteren sehr dekorativen Häuschen vorbei.

Buntes Haus mit Graffiti im Zentrum von Windhoek

Dann gehts zum Hotel, die restlichen Sachen verstauen. Wir warten noch auf das Taxi. Wir sind schnell am Flughafen ist wenig Verkehr und der Fahrer fährt recht flott. Kostet 440 $, (220 $ pro Person). Wir geben noch 15 $ dem Kofferträger. Der besorgt uns gleich die Papiere für die Emigration.
Einchecken mit Air Namibia geht recht schnell. Dann durch die Sicherheitskontrolle, was auch nur ein paar Minuten dauert. Noch die Emigration, dafür muss man ein Papier ausfüllen. Das geht auch sehr schnell weil sonst ausser uns keiner da ist.
Der Flughafen von Windhoek ist sehr überschaubar. Es gibt die Abflughalle die nicht sehr gross ist und ein paar Geschäfte. Auf dem Vorfeld stehen nur zwei grössere Flugzeuge.


Vorfeld, Flughafen WindhoekUnseres von Air Namibia und eines von Condor. Dahin geht man zu Fuss.

Einsteigen über die Treppe zum Flug mit Air Namibia von Windhoek nach Johannesburg
Der Flug ist recht angenehm. Wir sitzen direkt hinter der Business Class und haben viel Beinfreiheit. Es gibt etwas zu Essen, man kann wählen zischen Fisch, Huhn oder Rindfleisch. Vorher kann man schon Getränke bekommen, auch Wein. Zum Essen gibts dann nochmal Getränke. So vergeht der Flug recht schnell.

Essen auf dem Flug mit Air Namibia von Windhoek nach Johannesburg
In Johannesburg gehts erst wieder durch die Immigration. Das dauert wieder recht lange. Wir brauchen zwischen 35 und 40 Minuten. Die Koffer sind dann natürlich schon da. Es geht dann raus zum Qatar Schalter. Dort geht es wieder schnell, wir kommen sofort dran. Erstaunlicherweise wiegen hier unsere Koffer zwischen einem Kilo und eineinhalb Kilo mehr als in Windhoek. Dann gehts durch den Sicherheitscheck, dauert nicht so lange wie bei der Hinreise dafür kommt dann noch die lange Schlange der Emigration. Das dauert auch wieder so eine halbe Stunde. Insgesamt brauchen wir vom Aussteigen aus dem Flieger bis nach der Emigration ca. eine Stunde 35. Immerhin ca. 25 Minuten schneller als beim Hinflug.
Wir haben noch knappe eineinhalb Stunden bis zum Boarding.

Flugplan, Flug Qatar von Johannesburg nach Doha
Der Flieger geht pünktlich los nach Doha wo wir auch pünktlich ankommen. Wir haben wieder nicht viel Zeit, eine gute Stunden und müssen erst mal wieder durch die Sicherheitskontrolle, ist schon die dritte. Wir kommen dann aber noch rechtzeitig zum Boarding. Müssen sowieso mit dem Bus fahren. Wir starten dann pünktlich in Doha und kommen nach guten 7 Stunden in Madrid an.

Zurück im Reisebericht zu; Okonjima Lodge, Tour zu den Leoparden und Fahrt nach Windhoek
Hier endet der Reisebericht zu unserer Rundreise durch Namibia

Okonjima Lodge, Tour zu den Leoparden und Fahrt nach Windhoek

Wir nutzen noch den Tag in der Okonjima Lodge und haben eine morgendliche Tour gebucht um Leoparden zu suchen. Wir stehen um 5:45 auf und ab 6:15 gibt es ein kleines Vorfrühstück. 6:30 geht es los. Es ist noch sehr frisch. Mit dem Fahrtwind vom offenen Jeep noch mehr, obwohl unser Guide langsam fährt.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Termitenhügel beim Sonnenaufgang im privaten Okonjima Park
Wir sehen den Sonnenaufgang und dann machen wir uns auf die Suche nach dem Leopard. Auch der hat ein Senderhalsband um. Sonst sind die ja überhaupt nicht zu finden.

Unten auf dem Foto ein Bergzebra mit einem Jungtier.

Bergzebra mit einem Jungtier, im privaten Okonjima Park
Wir suchen recht lange, der Gepard gestern war einfacher. Das Problem ist aber heute, dass wir nicht aussteigen und zu Fuss gehen können. Das ist mit dem Leoparden zu gefährlich. Der Leopard bewegt sich ständig. Das hat aber auch seinen Vorteil weil wenn er im Gebüsch liegt und sich nicht bewegt, oder schläft, er praktisch nicht zu finden ist. Auch nicht mit dem Halsband.

Leopard in der Gras und Buschlandschaft der Okonjima Lodge
Wir haben aber Glück nach einiger Zeit sehen wir ihn durch das hohe Gras und Unterholz laufen. Wir fahren näher ran. Er lässt sich zum Glück auf seiner Suche nach Walzenschweinen nicht stören. Er schnüffelt alle Löcher ab.

Leopard aus der Nähe bei der Exkursion, Okonjima Lodge, Namibia

Wir kommen im teilweise recht nahe bzw. er läuft das ein oder andere mal nur ein paar Meter vor dem Auto vorbei über den Weg. Dann legt es sich hin. Da wir im die Walzenschweine verscheuchen macht er erst mal Pause. Nach so 10 Minuten bewegt es sich wieder weg von uns und wir lassen ihn in Ruhe jagen.

Leopard Ausflug, Okonjima Lodge, Namibia
Es geht langsam zurück zur Lodge. Um 9:30 sind wir wieder da. Wir geben dem Fahrer ein Trinkgeld. Frühstücken und checken aus.
Fahren dann so gegen 11.
Die Lodge ist sehr gut organisiert. Es läuft alles sehr perfekt ab. Das sieht man überall.

Wir machen einen Stopp zum Tanken und es geht nach Windhoek. Wir kommen gut voran, ist alles Teerstrasse die wieder sehr gut ist, keine Schlaglöcher.

Ewig lange, gerade Strasse im Zentrum von Namibia
Nach Okahandja und kurz davor ist etwas mehr Verkehr. Auch einige Lastwagen.

Strasse von Okahandja nach Windhoek, Namibia
Sind dann so 14:30 in Windhoek im Hotel was wir dank GPS-Hilfe gut finden.
Danach räumen wir das Auto aus. Und fahren zum Autowaschen. Es ist ja schon sehr dreckig, aber das lässt sich nicht ändern.
Schauen uns schon mal im Joes Bierhaus um, was neben dem Autowäscher liegt. Es gibt zwei Bier und einen Salat.

Joes Bierhaus in Windhoek
Dann geht zum Hotel. Wo wir die Koffer herrichten und ich alles mögliche, Flug Check In usw. erledige.
Um kurz vor 8 gehts dann in Joes Bierhaus zum Abendessen. Es ist zwar nicht so weit weg aber wir fahren lieber mit dem Auto. Man kann dort gut parken.
Dort gibt s eine reichhaltige Speisekarte. Alles mögliche, vor allem Fleisch. Vom Schwein, Rind und alles mögliche an Wild. Vegetarisch gibt es wie fast immer hier eher wenig. Vegetarier haben es in Namibia eher schwer. Einer unserer Guide sagte auch, dass die Vegetarier in Namibia mindestens Hühnchen essen.
Ich esse ein Nackensteak vom Schwein, mit Bratkartoffeln und meine Frau ein Oryx Steak mit Ofenkartoffel. Beides recht gut und auch die Preise sind sehr in Ordnung.

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Fahrt von Etosha nach Okonjima und Gepardentour

Heute stehen wir nicht ganz so früh auf. Bin aber trotzdem schon kurz vor 7 wach. Wir packen zusammen und gehen zum Frühstück.
Danach noch kurz zum Wasserloch der Emanya Etosha Lodge, da sind grad ein paar Eland Antilopen beim Trinken.


Elanantilopen am Wasserloch der Emanya Etosha LodgeWir schauen uns noch ein bisschen um und um 9:30 geht es etwas verspätet los. Wir fahren zuerst wieder die paar Meter die hauseigene Gravelroad entlang und dann auf die Hauptstrasse. Heute ist alles Teerstrasse. Ist auch mal was, nicht so laut und der Fahrer muss sich nicht so konzentrieren. Wir kommen auch recht schnell vorwärts, deutlich schneller als die anderen Tage.
Machen einen Zwischenstopp bei einer Tankstelle in Otavi. Ist alles recht gut organisiert. Es gibt auch ein ATM. Da stellt sich gleich ein Wachmann in die Nähe wie ich zum Geldabheben gehe. Sind eh recht viele Wachleute unterwegs auf der Tankstelle. Kaufe dann noch etwas Eis in einem Laden daneben. Dort gibts alles mögliche an Fleisch und auch das bekannte Trockenfleisch.

Tankstelle in Otavi zwischen Emanya Etosha Lodge und Okonjima
Dann gehts weiter, durch den grösseren Ort Otjiwarongo und dann noch ein Stück weiter nach Süden.

Strassenschild, Vorsicht Geparden, auf dem Weg zur Okonjima Lodge, Namibia

Dann kommen wir zum Eingang der Okonjima Lodge. Es ist ein Wachmann da der aber schon unsere Daten hat. Es geht dann weiter durch zwei weitere Tore ca. 16 Kilometer zur Lodge.

Eingang zur Okonjima Lodge, mit Gepard auf dem Tor
Wir werden mit einem Willkommensdrink empfangen. Es wir uns allerhand erklärt wie alles abläuft. Wir haben auch schon eine Nachmittagsausfahrt reserviert. Zum Geparden anschauen.
Wir fahren in unser Zimmer. Haben ein Upgrade auf Standort Room bekommen was gar nicht so standard ist.

Standart Zimmer der Okonjima Lodge mit Panoramafenster, Namibia

Badezimmer der „Standart Zimmer“ der Okonjima Lodge, Namibia

Bad der Standart Zimmer der Okonjima Lodge, Namibia
Die Zimmer sind recht gross mit einer riesigen Panoramascheibe auf die Ebene. Da kommen immer mal wieder in paar Tiere vorbei.
Das Bad ist riesig und man hat einen eigenen Parkplatz.
Die Tour geht um 16 Uhr los. Um 15:30 gibt es Kaffe und Kuchen, ist ganz gut, danach geht es los.
Wir sind nur 6 Leute im Auto und haben ausreichend Platz.

Geländewagen für Exkursionen der Okonjima Lodge, Namibia

Wir suchen einen zeitlang mit dem Peilsender den Geparden. Finden den erst mal nicht aber dann kommt das Signal immer stärker. Die Leoparden und Geparden sind mit Peilsendern ausgestattet.
Wir lassen das Auto stehen und finden nach einer kurzen Wanderung unseren Geparden. Der liegt gemütlich im Schatten eines kleinen Baumes und schläft. Er lässt sich erst mal gar nicht stören. Wir kommen problemlos bis auf ca. 10 Meter ran. Machen ein paar Fotos und schauen.

Gepard auf der Exkursionen der Okonjima Lodge, Namibia

Als wir allerdings hinter ihm vorbeigehen wollen merkt er auf und gibt uns zu verstehen dass er das nicht mag.

Ausflug zu den Geparden in der Okonjima Lodge, Namibia

Wir gehen dann wieder vorne rum und unsere Guides erklären uns allerhand über die Geparden in der Anlage.

Schlafender Gepard, Okonjima Lodge, Namibia

Der schläft weiter und nach vielleicht 20 Minuten lassen wir ihn weiter ruhen.
Wir fahren dann noch mit dem Auto weiter durch den Park. Kurz vor Sonnenuntergang gibt es einen Sundowner mitten im Busch.

Sundowner bei Sonnenuntergang im Busch der Okonjima Lodge, Namibia
Dann gehts nach Hause, zur Lodge wo wir nach ca. 3 Stunden wieder ankommen.
Wir machen uns fertig zum Abendessen.

Im Bild unten, Sonnenuntergang am Wasserloch vor der Terrasse der Okonjima Lodge.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Sonnenuntergang am Wasserloch vor der Terrasse der Okonjima Lodge

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Von der Emanya Lodge über die Wasserlöcher im Osten vom Etosha Nationalpark

Wir stehen früh auf, so gegen 6 Uhr, gehen ab 6:30 zum Frühstück, dann fahren wir um kurz nach sieben los. Brauchen aber doch bis zum Namutoni Camp knapp 45 Minuten. Es ist zwar viel Teerstrasse aber es geht doch nicht so schnell wie man denkt.
Wir fahren erst mal zum Chudop Wasserloch weiter im Westen, da soll es am Morgen Löwen geben. Sehen leider keine, es sind so einige Giraffen, Zebras, Springböcke usw. da.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Chudop Wasserloch mit Zebras, Kudus, Etosha NP
Fahren dann zum Klein Namutoni, vorher noch beim Koinachas vorbei. Bei letzterem ist nichts. In Klein Nomutoni soll sich ein Jaguar rum treiben. Wurde gestern gesehen. Leider sehen wir den nicht. Es sind einige Giraffen usw. da.
Dann gehts erst mal schnell ins Camp, wir kaufen Eis für die Kühlbox.
Dann fahren wir weiter in den Norden, zuerst nach Klein Okevi, da ist kein Wasser mehr, dann nach Groot Okevi, sehen dort Giraffen, Zebras, Kudus usw.

Groot Okevi Wasserloch mit Giraffen, Etosha NP
Weiter nach Norden zum Tsumcor Wasserloch. Dort ist eine Elefantenfamilie.

Elefantenfamilie am Tsumcor Wasserloch, Etosha Nationalpark

Die sind in allen Grössen unterwegs.

 

Elefanten von klein bis gross am Tsumcor Wasserloch, Namibia
Wir nehmen den Abzweiger nach links zum Stinkwater Wasserloch, das ist nicht mehr da, dafür die Strecke ganz interessant und die Strasse gut. Ein einsamer Strauß läuft in diesem Teil der Etosha Pfanne.

Vogel Strauß im östlichen Teil der Etosha Pfanne
Auch der Parkplatz und Toilette an der Strasse sind zu.
Weiter gehts nach Norden über den Abzweiger rechts, auch ganz interessante Strecke und gute Strasse zum Andoni Wasserloch. Es gibt dort viele Oryx, Zebras, Gnus und Springböcke.

Andoni Wasserloch mit Oryx, Springbok, Zebras, Etosha Nambia
Dann fahren wir die Hauptstrasse zurück nach Süden, nehmen noch den Abzweiger über die Fischers Pan.

Strasse durch die Fischers Pan im Osten des Nationalpark Etoscha

Das Wasserloch Aroe gibts nicht mehr und wir fahren weiter über Twee Palms. Da ist noch ein bisschen Wasser drin aber keine Tiere da.

Wasserloch Twee Palms Etosha Nambia
Wir schauen kurz beim King Nahale Wasserloch im Namutoni Camp vorbei. Am Wasserloch ist nichts aber im Schilf daneben ein recht grosser Elefant, ein paar Meter vom Zaun und den Leuten entfernt.

Grosser Elefantenbulle beim Wasserloch King Nahale im Namutoni Camp
Wir schauen dann nochmal zum Klein Namutoni Wasserloch. Dort sind wieder viele Elefanten.

Grosse Elefantenfamilie beim Klein Namutoni Wasserloch, Etosha Nationalpark

Als wir zurück fahren, sagt uns ein Paar, dass wir schon öfter getroffen haben, dass vor wenigen Minuten ihnen ein Leopard gemütlich über den Weg gelaufen ist. Wir sind auch gleich da bei der Stelle aber da ist schon mords was los. Jede Menge Autos aber vom Leopard keine Spur mehr.

Viele Autos, Nähe Klein Namutoni Wasserloch nach Leopard Sichtung, Etosha Nationalpark
Wir schauen ein bisschen aber fahren dann weiter.
Das ist eben Glückssache wie bei allen Wasserlöchern.
Wir haben leider keinen einzigen Löwen oder anderes Raubtier gesehen. Obwohl wir fast alle Wasserstellen vom Süden, Zentrum und Osten von Etoscha abgefahren sind. Aber wir waren wohl immer zur falschen Zeit am falschen Ort.
So ist es auch schwierig mit der Empfehlung von Wasserlöchern. Die, die ich im Internet empfohlen bekommen habe, gaben recht wenig her. Dagegen bei anderen, die kaum erwähnt wurden, war mehr los.
Wie gesagt ist es Glückssache. Oder man bleibt den ganzen Tag bei einem Wasserloch. Das wird aber dann evt. auch langweilig und es ist nicht gesagt, dass man dann alles sieht. Ist halt kein Tierpark.
Abends geht es wieder im Hotel essen.

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Von Halali über die Wasserlöcher im Osten zur Emanya Etosha Lodge

Ich gehe in der Früh nochmals ans Wasserloch von Halali, so kurz vor Sonnenaufgang, ist schon recht hell aber leider ist gar nichts am Wasserloch. Bleibe so eine Stunde aber es kommt nichts. Beim Gehen sehen ich dann auf dem Weg zum Parkplatz einen Honigdachs. Da habe ich aber natürlich die Kamera nicht zur Hand.
Es geht zum Frühstück und dann um ca. 9:30 fahren wir los. Frühstück geht schon, Eier in verschiedener Form, Bacon, gebratene Würstchen und eine Art Suppe dazu. Sonst Marmelade, Honig, Wurst Käse, als Obst Apfel und Jogurt.
Wir kaufen noch etwas Eis und noch was für Unterwegs.

Im Bild unten die Etosha Pfanne vom Südosten aus gesehen.
Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.


Etosha Pfanne vom Südosten aus gesehenWir sehen auch ein paar Kuhantilopen auf dem Weg

Kuhantilope im Etosha Nationalpark
Wir fahren zuerst zum Hello Wasserloch, das gibts aber nicht mehr. Dann weiter zum Nuamses.

Nuamses Wasserloch, Etosha, Namibia

Ist ein schönes Wasserloch aber nichts los. Weiter wieder zurück nach Noniams, ist auch nichts los und Goas.

Goas Wasserloch, Etosha, Namibia

Dort sind ein paar Elan, Springböcke usw. Aber auch da spielt sich sonst kaum was ab.

Kudu Antilope am Wasserloch, Etosha, Namibia

Dann wollen wir weiter zum Parkplatz mit der Toilette aber da ist zu. Es geht weiter vorbei an Springbokfontein, ist ausgetrocknet und dann Batia. Ist auch nichts los. Dann weiter nach Okerfontein, auch da ist kein Tier, in der Ferne ist ein Elefant beim Fressen.

Grosser Elefant im hohen Gras vor der Etoscha Pfanne

Wir wollen zum nächsten Parkplatz in der Nähe mit Toilette aber auch da ist alles zu. Bei uns waren praktisch alle Stellen mit Toiletten im Etoscha Nationalpark geschlossen.

Unten ein „weisser“ Elefant.

Weisser Elefant im Etosha Natinalpark
Weiter gehts zum Kalkheuwel, dort sehen wir einige Elefanten und viele Zebras. Kalkheuwel Wasserloch, Etosha Nationalpark

Die Elefanten verscheuchen gerne die anderen Tiere von den Wasserlöchern.

Elefanten und Zebras am Wasserloch, Etosha Namibia

Danach fahren wir nach Chudop. Dort sind viele Giraffen so 6-8 die beim Trinken sind.

Chudop Wasserloch mit Giraffen, Etosha Nationalpark
Als letztes fahren wir noch zum Koinachas. Da ist wieder nichts los, kein Tier.
Es geht zum Namutoni Camp. Wir bezahlen die restlichen Tage, tanken und schauen uns kurz um.

Namutoni Camp, Etosha Nationalpark
Wir fahren zum Von Lindequist Gate. Wir werden gecheckt, dass wir auch nichts mitgenommen haben. Kofferraum auf usw.
Die Räder werden desinfiziert.
Dann gehts raus zur Emanya Etosha Lodge. Die ist ganz gut. Viel Wasser rund um, grosse Zimmer und alles recht nobel eingerichtet.

Emanya Etosha Lodge, Namiba

Die Zimmer sind recht gross und vor allem hoch. Da hat die Klimaanlage ein bisschen ein Problem.

Zimmer der Emanya Lodge, Namiba

Auch das Bad ist recht gross.

Bad der Emanya Etosha Lodge, Namiba

Im Foto unten der Pool der Emanya Etosha Loge und dahinter der Aussichtspunkt zum hauseigenem Wasserloch.

Pool und Aussichtsturm am Wasserloch, Emanya Etosha Lodge, Namiba

Zum Abendessen gibt es Oryxsteak mit Pfeffersauce. Einen kleinen Krabbensalat, Butternut Suppe und ein Zitronensorbet zwischen drin. Als Nachtisch eine Art Brownie mit Vanillesauce. Dazu bestellen wir Rotwein, und ein Mineralwasser. Das Essen ist nicht ganz günstig aber recht gut.

Zurück im Reisebericht zu; Etoscha Nationalpark, Wasserlöcher zwischen Okaukuejo und Halali
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