2. Tag bei Sesriem, Dünen von Dead Vlei und Wanderung zur höchsten Düne

Wir stehen heute früh auf, ca. 5:30. Wir wollen zur Toröffnung am Parkeingang von Sesriem sein.
Beim Klick auf die Panoramafotos von Sossus Vlei sieht man die in Originalgröße.

Strasse von A Little Sossus Lodge nach Sesriem vor dem Sonnenaufgang

Wir fahren ca. 6:35 von der A Little Sossus Lodge los, schaffen es aber nicht in 45 Minuten obwohl wir nur 2 mal stehen bleiben, und kurz Fotos machen, und wir, wo es geht, recht flott fahren. Man muss schon fast 1 Stunde rechnen, dann ist man gut pünktlich.

Sonnenaufgang auf dem Weg zum Sossusvlei

Wir kommen so ca. 10 Minuten später und es ist schon eine Schlange von vielleicht 5-6 Autos vor uns. Das dauert doch so 10 Minuten bis wir dran kommen. Wir fahren dann gleich durch, da die Dame gestern gesagt hat, wir könnten das Ticket auch vor dem Rausfahren lösen.
Wir fahren recht flott auf der Teerstrasse, halten immer wieder zum Fotografieren.

Licht und Schatten auf einer Düne mit Strauss, Weg von Sesriem nach Sossusvlei
Es sind ein paar Oryx unterwegs und Strausse.

Vogel Strauss vor roter Düne, Sossusvlei, Namibia.

An der Düne 40 sind ein paar Leute beim Frühstücken.

Frühstück vor der Düne 40, Sossusvlei, Namibia

An der Düne 45 ist schon einiges los.
Da ist man nicht alleine.

Düne 45 mit vielen Leute die auf die Düne wandern, Sossusvlei

Menschen Schlange an der Düne 45, davor der Parkplatz, Sossusvlei, Namibia

Auch auf der Nordseite der Strasse zum Sossusvlei gibt es viele Dünen.

Panoramafoto Dünen auf dem Weg zum Dead Vlei, Namibia
Wir fahren bis zum 2X4 Parkplatz wo wir halten, auf die Toilette gehen, die ist zumindest am Morgen und bis Mittag in sehr gutem Zustand.

2X4 Parkplatz am Sossusvlei
Dann fahren wir mit dem Shuttle bis zum Parkplatz des Dead Vlei. Das kostet einiges mehr als der Eintritt in den Park aber wenn man keinen guten Geländewagen hat und etwas fahren kann geht’s nicht anders. Dort steigen praktisch alle aus. Der Jeep fährt dann wohl noch weiter zum Sossusvlei aber wir nicht. Es sind so allerhand Leute unterwegs. Es ist bewölkt und relativ kühl. Auf dem offenen Jeep mit dem Fahrtwind schon fast kalt.
Wir entschließen uns die Düne Big Daddy rauf zu gehen, danach in den Deadvlei. Big Daddy ist ca. 380 Meter hoch. Wir hoffen ja das das Wetter schöner und es dann warm wird, so wie gestern.
Dann können wir immer noch den Deadvlei anschauen.

Auch dort sind schon einige Leute unterwegs.

Wanderer auf dem Weg zu Big Daddy, Sossusvlei.
Wir machen uns auf den Weg. Erst mal durch eine weisse Ebene zum Beginn der Düne.

Wir halten uns etwas links. Dort gibt es auch einen ganz interessanten Vlei durch den wir wandern.

Vlei neben der Düne Big Daddy

Der Baum wird von der Düne langsam zu geschüttet.

Baum wird von einen Düne verschüttet, Weg zum Big Daddy, Sossus Vlei

Dann geht es bergauf. Am Anfang recht steil und durch losen Sand.
Blick zurück auf den Weg den wir schon zurück gelegt haben. Es ging rechts an der Düne entlang durch den Vlei und dann den ersten, schon recht anstrengenden, Sandhang hinauf.

Blick vom Weg zur Düne Big Daddy zum Parkplatz und Vlei

Noch ein Blick zurück, im Hintergrund der Parkplatz und die Dünen auf der anderen Seite mit dem Sossusvlei und Big Mama.Blick von Big Daddy nach Süden Richtung Parkplatz Deadvlei und Big Mama

Die Wanderung zum Big Daddy ist ganz schön anstrengen. Es kommt dann wieder ein etwas flacheres Stück mit festerem Sand aber dann geht es wieder steiler bergauf.

Wir brauchen eine ganze Zeit lang. Am Schluss wird es besser ein flaches Stück und dann der letzte Aufstieg der aber durch den festen Sand ganz gut geht.
Wir kommen dem Ziel näher. Rechts unten der Deadvlei.

Fast oben auf der höchsten Düne Big Daddy und Blick auf den Deadvlei

Das Wetter ist leider recht schlecht. Bewölkt und sogar frisch, besonders der Wind. Oben angekommen zieht es an den Gipfeln der andern Dünen schon fast zu. Tiefe Wolken und ein frischer Wind.

Wolken über den Dünen rund um Big Daddy, Namiba

Wir bleiben eine ganze Zeit oben, warten ob das Wetter besser wird. Es wir mit der Zeit recht frisch.
Leider tut es das nicht und wir machen uns auf den Bergabweg der deutlich leichter fällt. Einfach den Steilhang der Düne zum Deadvlei runter, da ist man gleich unten. Wir haben ca. 1 Stunde 40 Minuten rauf gebraucht und 5-10 Minuten runter.
Wir lehren erst mal grössere Mengen Sand aus den Schuhen und laufen dann über die weisse Ebene des Deadvlei zu den abgestorbenen Bäumen. Ab und zu schaut ein bisschen die Sonne raus und es ist hier unten etwas wärmer. Aber bei weitem nicht die 35 Grad vom Vortag, geschätzt vielleicht gute 20-22 Grad.
Wir machen viele Fotos von den Bäumen am Dead Vlei und dann geht es langsam zurück zum Parkplatz.

Tote Bäume mit Fatamorgana am Deadvlei

Dead Vlei mit abgestorbenen Bäumen und Big Daddy im Hintergrund.

Abgestorbener Baum am Dead Vlei, im Hintergrund Big Daddy

Es gibt immer wieder Sonnenlöcher die ein gutes Bild abgeben.

Wolken und Sonne am Dead Vlei, im Hintergrund Big Daddy

Deadvlei mit toten Bäumen im Hintergrund Big Daddy, Namibia

Dunkle Wolken über einem Nachbar Vlei vom Deadvlei.

Blick in Richtung Parkplatz vom Deadvlei und im Hintergrund die grossen Dünen von Big Mama.

Blick von Deadvlei nach Süden Richtung Parkplatz Deadvlei, Sossuvlei und Big Mama

Auch am Nachmittag kommen noch Leute.

Parkplatz für die Geländewagen vom Dead Vlei
Am Parkplatz wartet schon der Transfer. Wir fahren noch zum Sossusvlei und zum Nara Vlei und dann zurück zum 2X4 Parkplatz. Auf dem Weg sehen wir wieder eine Oryx und kurz vorm Parkplatz zwei Strausse.

Big Daddy, im Bild rechts, vom 2X4 Parkplatz aus gesehen, Sossusvlei
Wir essen dann erst mal unser Frühstückspacket vom Hotel, ist ganz gut, ein Sandwich, Apfel, Jogurt, kleine Packung Erdnüsse, eine Art Keks, ein hartgekochtes Ei, und Nestea.

Bei der Rückfahrt ist es etwas wärmer und man sieht wieder einige Spiegelbilder.

Ebene mit Hitze Spiegelbildern auf dem Weg von Sossusvlei nach Sesriem

Felsberge und Dünen auf dem Weg von Sossusvlei nach Sesriem
Es gibt sehr viele Dünen an der Strasse, es muss nicht unbedingt Düne 45 sein. Z.B die Düne 40 ist sehr schön man muss nur ein paar Meter vom Parkplatz hin gehen. Dafür ist man meist alleine.

Düne, Sessriem, Sossusvlei, Namibia
Dann fahren wir schön langsam zurück, machen noch so einige Fotos. Halten an der Rezeption und kaufen das Tagesticket.

Unbefestigte Strasse von Sesriem nach A Little Sossus Lodge, Namibia
Dann noch schnell zur Tankstelle, Tanken und Luft nach schauen, kann man nicht oft genug machen.
Wir kaufen dann noch Eisbeutel für die Kühltruhe. 2X20 N$
Es geht zurück zum Hotel (A little Sossus Lodge), wir sehen noch neben der Strasse ein paar Oryx, einige Springböcke und 4-5 Zebras.
Essen wieder im Hotel Abend. Die haben zwar nicht mit uns gerechnet aber das wird dann trotzdem schnell organisiert.
Es gibt Tomatensuppe, recht scharf, Getrocknetes Fleisch, Als Hauptgericht eine Art Auflauf mit Hackfleisch, Gemüse und Reis, Als Nachtisch noch ein Törtchen, Orange mit Sahne. War wieder recht gut.

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1. Tag bei Sesriem, Fahrt zu den Dünen von Sossusvlei und Sesriem Canyon

Wir schlafen erst mal bis kurz vor 8, gehen dann um 8 zum Frühstück, es gibt Brot, Müsli, etwas Wurst und Käse und wer will ein Rührei mit Bacon. Danach auch noch etwas Obstsalat mit Jogurt. Es gibt auch Honig und Marmelade.

Auf den Fotos unten die Häuschen der A little Sossus Lodge.

Aussenansicht der Häuser, A little Sossus Lodge

Die Zimmer sind relativ gross und mit Moskitonetzt und Ventilator ausgerüstet.

Innen, Zimmer, Bett mit Mosquitonetz, A Little Sossus Lodge

Auch das Bad ist recht rustikal aber gross.

Bad, Chalet A littel Sossus Lodge

Man hat vom Zimmer eine guten Blick auf die Landschaft vor der Lodge.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Ausblick, Landschaft vor der A little Sossus Lodge, Namibia
Wir fahren nach Sesriem. Tanken erst mal und lassen die Reifen nachschauen. Wir stellen fest dass ein Reifen schon ein Loch hat. Den lassen wir flicken. Kostet 80 N$, + 20 Trinkgeld. Das geht recht schnell.
An der Tankstelle gibt es auch einen Laden mit allem was man so braucht, auch Eis für die Kühlbox.

Wir sind der einzige Polo unter lauter Geländewagen.

Tankstelle Sesriem mit unserem Mietwagen
Danach geht’s weiter zum Eingang des Nationalpark Sossusvlei. Am Eingangstor werden unsere Daten und die vom Auto aufgenommen. Dann müssen wir zur Rezeption uns ein Eintrittsticket besorgen. Kostet für zwei Personen und 1 Auto 170 N$. Wir fahren in den Sossusvlei Park. Am Eingang kurz nach dem Zeltplatz auf der rechten Seite stehen einige Oryx und ein Strauß und fressen was. Wir sehen dann auch noch links unter zwei Bäumen zwei Oryx. Es geht immer die Teerstrasse rein in den Park durch trockene Landschaft.

Unser Polo an der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei

Zuerst sind nur auf der rechten Seite Dünen dann später auch auf der linken Seite.

Die ersten Dünen, nödlich der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei

In einem Nebental an der Strasse sehe ich noch zwei Strausse aber als ich aussteige und hin gehe laufen die davon.

Ebene und rötliche Dünen auf dem Weg von Sesriem nach Sossusvlei
Es geht weiter rein, wir halten öfter zum Fotografieren bis zu Düne 45. Dort ist es schon spät und wir machen nur Fotos von unten. Es geht auch schon etwas Wind und der Sand fliegt. Das ist natürlich gar nicht gut für den Fotoapparat.

Düne 45 mit Parkplatz, Sossusvlei, Namibia

An der Düne 45 gibt es gute Fotomotive.

Abgestorbener Baum vor der Düne 45, Sossusvlei, Namibia Liegender Baum vor der Düne 45, Sesriem, Sossusvlei

Von der Düne 45 geht es weiter bis zum Parkplatz für normale Autos. Wir machen kurz halt, essen etwas. Auch da zieht es teilweise ganz schön und der Staub und feine Sand sammelt sich überall an. Durch unsere Kühlbox haben wir zumindest immer kühle Getränke dabei. Wir fahren dann heute nicht mehr weiter rein. Es geht zu viel Wind und es ist auch schon recht warm.
Auf dem Rückweg gibt es eine Art Aussichtspunkt. Man sieht von dort die ganze Ebene und im Hintergrund weiter rechts die Dünen von Sossusvlei.

Aussichtspunkt an der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei
Es geht wieder zurück bis zum Parkeingang. Dort fragen wir ob wir schon das Ticken für den morgigen Tag bekommen aber das geht scheinbar nicht. Ist aber egal weil man einfach so rein fahren kann und dann bekommt man das Ticket zum raus fahren. Da wird es ja erst vom Wachmann gecheckt. Wir kaufen noch zwei Cornetto Eis, kosten 50 $ zwei.
Anschliessend fahren wir zum Sesriem Canyon. Das geht noch innerhalb vom Parkbereich auf einer Strasse in den Süden, parallel zum Zaun des Nationalparks.
Im Foto unten Blick von oben in den Sesriem Canyon nach Südwesten.

Blick von oben in den Sesriem Canyon
Das ist ganz interessant. Es gibt einen Weg wo man runter kommt. Und man kann da mal gute 30 Minuten oder länger rum laufen.

Unten im Canyon von Sesriem

Nach links geht’s zu einem kleinen Wasserloch. Bei uns war nicht mehr viel drin. Nach rechts kann man wohl noch ein Stück weiter wandern.

Tiefer Einschnitt in der Wüste, der Sesriem Canyon

Bin nur so 5-10 Minuten gelaufen. Dann geht’s wieder zurück. Es war so gut 15 Uhr und recht warm. Im Schatten unten geht’s, beim Wasserloch war es sogar etwas kühl. Am besten ist es am Mittag, dann steht die Sonne hoch und der Canyon wird gut beleuchtet.
Wir fahren dann raus aus dem Sossusvlei Nationalpark, werden vom Wachmann gecheckt. Wir probieren noch einen anderen Rückweg zu unserer Unterkunft. Es geht ein ganze Stück nach Süden auf der C27 und dann die D845 wieder nach Osten zum Camp. Ist auch eine ganz interessante Landschaft, am Horizont leicht westlich sind auch grosse Dünen zu sehen aber eher ein bräunlich gelber Sand nicht so rot.

Strasse von Sesriem nach Süden, Namibia

Die Strassen sind auch nicht so gut. Teilweise katastrophale Waschbrettpiste da können wir oft nur 20-30 fahren. Brauchen da auch einiges an Zeit bis wir an der Little Sossus Lodge sind.
Dann erst mal ins Internet bei der Rezeption, das funktioniert ganz gut.
Um ca. 20 Uhr gehen wir zum Essen. Es gibt ein Menü, eine recht gute, aber scharfe Suppe, dann ein Gemüsetörtchen, Hauptspeise ein Steak und zum Nachtisch eine Art Flan mit Vanille Sauce. Alles in allem recht gut, dazu noch ein Windhoek Lager Bier für jeden.
Wir bereiten noch die Sachen für morgen vor, Foto ein bisschen reinigen, Bilder auf den Computer laden und dann geht es ins Bett.
Morgen müssen wir früh raus, so ca. 5:30 – 5:45 damit wir beim Sonnenaufgang am Sesriem Parkeingang sind, der macht um 7:15 auf und schliesst um 18:30

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