Besuch Nationalpark von Analamazaotra, Weiterfahrt vorbei an Behenjy nach Antsirabe

Der Plan für den heutigen Tag unserer Rundreise durch Madagaskar beginnt mit dem Besuch des Nationalparks von Analamazaotra. Dort machen wir eine knapp 3 stündige Wanderung. Danach fahren wir von Andasibe zurück in Richtung Westen, vorbei an der Hauptstadt Antananarivo, und weiter in den Süden nach Antsirabe. Das sind ca. 300 Kilometer für die wir gute 7 Stunden, mit einem Zwischenstopp zum Mittagessen bei Antananarivo und in einer Aluminiumgiesserei, benötigen.

Nach dem Frühstück im Hotel geht unsere heutige Tour als erstes zum Nationalpark von Analamazaotra.

Blick vom Restaurant / Frühstücksterrasse vom Hotel auf den Nationalpark Analamazaotra.

In diesem Nationalpark kann man verschiedene Wanderungen unternehmen.

Der Park ist gut besucht aber die Leute verteilen sich im Normalfall ganz gut. Es gibt dort viele frei lebende Lemuren und allerhand andere Tiere. Wenn sich ein interessantes Tier sehen lässt versammeln sich da immer ein paar Leute.


Der Analamazaotra Nationalpark ist besonders für die schwarzweissen Lemuren, den Indri bekannt.
Der Indri ist die grösste Lemurenart die es noch gibt. Er kann so zwischen 6,5-9,5 Kilogramm wiegen und hat nur einen Stummelschwanz.

Wir wandern mit dem gleichen lokalen Guide, von der Nachtwanderung am Vortag, durch den Nationalpark. Als erstes sehen wir erst mal einige braune Lemuren, die wir auch ganz gut fotografieren können.


Dann geht es einen Hügel bergauf in das Gebiet einer Indri Familie. Wir laufen erst mal eine Zeit lang rum ohne was zu sehen. Wenn sich die Tiere nicht bewegen oder schreien sind die in den Bäumen schwer zu finden. Unser Guide macht sich dann erst mal alleine auf den Weg und findet nach ca. 10 Minuten den ersten Indri Lemur. Der sitzt auf einem höheren Baum und bewegt sich kaum. Schaut nur ab und zu mal runter. Dort oben ist der schwer zu fotografieren.

Nach einiger Zeit gehen wir weiter und suchen einen anderen Indri. Der ist wieder etwas weiter unten am Hügel und es geht über Stock und Stein relativ steil bergab. Gut das es im Gestrüpp keine giftigen Tiere gibt. Dafür werden wir mit einer guten Position zum Beobachten des zweiten Indri belohnt. Wir bleiben eine Zeit lang und machen viele Fotos und Videos.

Dann geht es weiter. Es gibt noch weitere Lemuren zu sehen.
Wir laufen wieder ein Stück bergauf, auch recht steil, und sehen dann noch eine dritte Lemurenart, die sind weiss-braun und auch sehr nett anzuschauen. Es sind die auch schon im Vakona Park gesehenen Diademsifakas (Propithecus diadema). Wir folgen denen eine Zeit lang, mit noch anderen Besuchern von anderen Gruppen, und machen viele Fotos.


Die Zeit im Nationalpark von Analamazaotra vergeht wie im Flug. Die geplanten drei Stunden sind schnell um. Wir hätten den Lemuren noch weiter zuschauen können.

Wir müssen aber weiter. Es geht zurück auf der gleichen Strasse wo wir den Tag vorher gekommen sind, an der Hauptstadt Antananarivo vorbei in den Süden.
Die Reisfelder sind überall zu sehen.

Auch der Wassertransporteur hat ein Markenfahrzeug.

Auf der Strecke zwischen Andasibe und Antananarivo, schon wieder im Hochland, gibt es weiterhin eine Menge Reisfelder die zwischen den Hügeln liegen.

Zwischen den Reisfeldern sieht man immer wieder kleine Dörfer mit den typischen madagassischen Häusern die zwischen den Terrassenfeldern liegen.

Auch heute wird wieder Wäsche gewaschen. Am Wegesrand trocknen die Einheimischen ihre Sachen auf den Felsen.

Da die Lastwagen auch immer mal ganz flott fahren kommt es ab und zu zu Unfällen. Wie man dann das grosse Fahrzeug ohne Kran aus dem Graben bekommt ist die Frage.

Wir kommen bei der Fahrt von Andasibe nach Antsirabe an der Hauptstadt von Madagaskar Antananarivo vorbei. Auf dem Foto unten auf dem Hügel der Königspalast von Antananarivo.

Nach Antananarivo geht es weiter in den Süden. Wir kommen an einigen typischen Hochlanddörfern wie Behenjy vorbei. Dort ist die Landschaft von Reisfeldern geprägt und auch einige Kiefern. Die Landschaft ist meist hügelig und dann auch wieder flach.


Wir machen einen kurzen Zwischenstopp in einer Alu-Gießerei. Dort werden Töpfe usw. hergestellt. Wir schauen zu wie ein grösserer Alutopf mit Deckel gegossen wird. Ist wirklich sehr interessant wie die das machen, mit recht einfachen Mitteln aber es funktioniert.

Wir kaufen noch eine Kleinigkeit, einen Lemur mit Baby, welcher ca. 6 Euro kostet. Da haben die auch etwas vom Tourismus.
Dann geht es weiter. Die Strasse wird immer schlechter und es gibt einige grosse Schlaglöcher. Zwischen den Lastwagen kommen wir nicht mehr schnell vorwärts.
Die Sonne steht schon recht tief und es geht weiterhin durch Reisterrassen.

Am späten Nachmittag ist das Wetter etwas bewölkt aber es regnet nicht. Wir kommen durch grössere Ebenen, natürlich auch mit Reisfeldern.


Ziel unsere heutigen Etappe auf unserer Rundreise durch Madagaskar ist Antsirabe. Wir kommen doch etwas spät an. Es ist so ca. 18 Uhr.
Wir übernachten im Hotel Royal Palace, was soweit ganz gut ist. Das Hotel liegt nicht ganz im Zentrum. Hat aber einen Pool, für den haben wir allerdings keine Zeit.


Abendessen gibt es im Hotel. Das ist recht gut. Wir können uns ein Menü zusammen stellen. Als Hauptspeise nehme ich das Zebufilet.


So um 22 Uhr geht es dann ins Bett. Auch am nächsten Tag müssen wir wieder um spätestes 6:30 aufstehen.

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch der Stadt Antsirabe und Weiterfahrt nach Miandrivazo

oder zurück zum vorherigen Artikel, Fahrt von Antananarivo zu den Parks von Pereyras und Vakona und weiter nach Andasibe

Fahrt von Antananarivo zu den Parks von Peyrieras und Vakona und weiter nach Andasibe

Heute beginnt unser Abenteuer in Madagaskar. Wir stehen recht früh auf, so kurz nach 6. Unser Guide will uns um 7:30 abholen, aber wir geniessen erst mal das ganz gute Frühstück im Hotel. Wir nehmen das ausführlichere mit Ei und Fruchtsalat mit Maracuja zum Nachtisch.

Unser 1. Hotel in Antananarivo in der Nähe vom Flughafen, Madagaskar

Fahrt von Antananarivo zum Park von Peyrieras

Unsere Fahrstrecke von heute, von unserem Hotel in Antananarivo bis zum Hotel Fein´ny Ala in der Nähe des Andasibe Nationalparks, über die privaten Parks von Peyrieras und Vakona beträgt ca. 160 Kilometer.

Fahrstrecke, Antananarivo zu den Parks von Peyrieras und Vakona und weiter nach Andasibe

Dann geht es schon los. Wir fahren recht pünktlich ab, zuerst mal nach Süden um die Hauptstadt Antananarivo herum und dann weiter nach Osten zum privaten Park von Peyrieras. Wir brauchen dafür so gute 2-3 Stunden. Es ist Sonntag und wir kommen soweit ganz gut vorwärts. Die Landschaft ist nicht uninteressant. Um Antananarivo herum gibt es viele Reisfelder.

Landschaft, Reisfelder und Vororte Antananarivo

Heute am Sonntag ist Waschtag und überall liegt die Wäsche zum Trocknen herum.

Vorort Antananarivo, bunte Wäsche beim Trocknen

Madagaskar, bunte Wäsche beim Trocken am Strassenrand
Auf den Weg zuerst nach Süden und dann nach Osten geht es vom zentralen Hochplateau herunter. Es gibt viele Eukalyptuswälder die dort für Brennholz angelegt wurden. Zwischen drin immer wieder Reisfelder.

Reisfelder, Landschaft zwischen Antananarivo und dem Peyrieras Park, Madagaskar

Madagaskar Landschaft, Reisfeld mit Wasser, östlich Antananarivo

Das Fahrrad ist ein wichtiges Transportmittel. Diese sind oft schwer beladen.

Fahrrad, schwer beladen

Überall wo ein kleiner Fluss ist oder etwas Wasser steht wird Wäsche gewaschen und zum Trocknen ausgelegt.

Reisfeld und bunte Wäsche zum Trocknen auf einem Felshügel, Madagaskar

Wir halten zum Mittagessen in einem kleinem Ort. Das Restaurant ist recht gut und günstig.
Unten unser Geländewagen der uns zweieinhalb Wochen quer durch Madagaskar gebracht hat.

Geländewagen unserer Rundreise durch Madagaskar vor blauem Stand

Es gibt jede Menge Stände an den Strassen die alles mögliche verkaufen.

Stand mit Obst, Orangen und Honig, Madagaskar

Die Einheimischen fangen, in den mit Wasser gefüllten Reisfeldern, Frösche und Krebse.

Einheimische Madagassen im Reisfeld beim Fangen von Krebsen und Fröschen

Nach dem Mittagessen geht es weiter, durch Reisfelder und eine Hügellandschaft mit runden Felsen dazwischen.

Hügellandschaft mit runden Felsen mit Reisfeldern im östlichen Zentrum von Madagaskar

Kurz vor dem Park von Peyrieras gibt es einen Aussichtspunkt. Von dort können wir auf die unter uns liegende Landschaft blicken.

Aussichtspunkt oberhalb vom privaten Parks von Peyrieras

Der Park von Peyrieras

Der Park von Peyrieras ist besonders für die vielen Tiere bekannt die es dort gibt. Unter anderen natürlich die Lemuren aber auch Frösche, Chamäleons und Schlangen.
Man kommt den Tieren recht nahe und kann ganz gut fotografieren.
Auf folgender Seite gibt es noch weitere Infos und viele Fotos zum Park von Peyrieras.

Im Bild unten der grosse geschlossene Bereich wo sich jede Menge Chamäleons aufhalten.

Park von Peyrieras, grosse Voliere für Chamäleons

Zuerst geht es auf einer kurzen Wanderung etwas bergauf in den Wald mit dem lokalen Führer.
Der hat Bananen dabei und die mögen die Lemuren besonders. Nach kurzer Zeit des Anlocken kommen die auch schon aus dem Wald. Sie nähern sich langsam aber bestimmt zu den Bananenstücken.

Weiss brauner Coquerel Sifakas (Propithecus coquereli) mit Banane in der Hand

Die Lemuren kommen dabei bis auf wenige Meter ran. Einer ist besonders mutig und frisst die Bananenstücke sogar aus der Hand.
Wenn einer in der Nähe sitzt kann man denn auch mal kurz, vorsichtig, anfassen, bzw. streicheln. Die fühlen sich an wie Stofftiere und sind sehr weich. Langes Streicheln mögen sie aber eher nicht. Die Lemuren sind doch eher schüchtern.

Anschließend geht es wieder runter zu verschiedenen grossen Gehegen wo allerhand Geckos, Schlangen, Frösche und vor allem viele Chamäleons in allen möglichen Farben zu sehen sind.
Die haben wirklich viele verschiedene Tiere an die man auch wieder sehr gut ran kommt. Ideal zum Fotografieren.
In den folgenden Bildern einige Chamäleons im Park von Peyrieras.

Grün blaues Parsons Chamäleon (Calumma parsonii) im Park von Peyrieras

Die kleineren Tiere sind in einer Art Terrarium untergebracht.

Terrarium, Gehege im Park von Peyrieras

Es gibt noch verschiedenste Arten von ziemlich kleinen Chamäleons.

Nashornchamäleon (Calumma nasutum) im Peyrieras Park

Im Park von Peyrieras gibt es auch einige Gecko Arten. Diese sind sehr gut getarnt.

Blattschwanzgecko auf Laub, Madagaskar

Riesen Plattschwanzgeckos (Uroplatus Fimbriatus), MadagaskarAuch Frösche gibt es im Peyrieras Park.

Roter Madagaskar Buntfrosch (Fam. Mantella)

Und Schlangen

Madagaskar Hundskopfboa (Sanzinia madagascariensis) Park von Peyrieras

Das Reservat von Vakona

Danach geht es weiter zum Privatreservat von Vakona. Hier weitere Fotos und Infos.
Auch dort kommt man den verschiedenen Lemuren sehr nahe und es bieten sich gute Fotomotive. Die Lemuren leben auf einer Insel in Freiheit, können aber nicht ganz abhauen. Man muss ein paar Meter mit dem Kanu übersetzen.

Kanus am Bach vom Vakona Reserva

Die Lemuren werden von Guides angelockt, wieder mit Bananen. Die Braunen Makis sind recht frech und kommen ziemlich nahe. Im Foto unten ein Paar der Braunen Makis (Eulemur fulvus).

Paar der Braunen Makis (Eulemur fulvus), Vakona

Die braunen Lemuren fressen auch aus der Hand. Sie springen auf die Schulter und verspeisen die Bananenstücke. Auch das ist eine ganz tolle Erfahrung.

Ausser den Braunen Makis gibt es auch graubraune Bambuslemuren. Es sind die sogenannten Östlichen Bambuslemuren oder auch Östliche Halbmakis genannt. Auch die fressen gerne Bananen.

Östlichen Bambuslemur oder Östliche Halbmaki, frisst Banane

Wir fahren dann nochmal mit den Kanu über den kleinen Fluss und dort gibt es weitere Lemuren, die Braunen Makis und eine sehr schöne weiss-braune Art, die Diademsifakas (Propithecus diadema). Auch die werden wieder mit Bananen angelockt und einer kommt bis auf weniger als einen Meter an uns ran. Auch der lässt sich kaum beim Bananenessen stören.

Lemur Diademsifaka (Propithecus diadema), Vakona Park

Nachdem wir ausgiebig geschaut und fotografiert haben geht es mit dem Kanu zurück.

Kanufahrt am Fluss zum Parkplatz vom Vakona Reservat

Wir machen dann noch einen Rundgang durch das Reservat.

Wanderung auf Stegen über einen Teich im Vakona Reservat

Ausser den Lemuren gibt es dort  Schildkröten, noch ein paar Chamäleons und die berühmte madagassische Katze, Fossa genannt.
Wir können die recht nahe sehen, sie ist aber in einem Käfig und schläft gerade. Die sind ja nachtaktiv.

Vakona, Fossa, Cryptoprocta ferox, Katze aus Madagaskar,

Ausserdem gibt es in einem kleinen See Krokodile. Da muss man natürlich vorsichtig sein.

Vorsicht Krokodile, Schild Vakona Park Grosses Nilkrokodil, Madagaskar

Es gibt im Vakona Park noch eine Art Voliere wo man die Chamäleons und Geckos anschauen kann. Leider steht die Sonne schon recht tief und das Licht ist nicht mehr so gut.

Grosses grünes Chamäleon, Madagascar

Im Gehege gibt es auch noch ein paar extrem gut getarnte Geckos.

Perfekt getarnter Gecko, sieht aus wie Baumrinde

Am Eingang zum Vakona Park hat man noch ein paar Häuschen gebaut. So haben die Leute früher hier gelebt.

Hütte der Einheimischen auf Stelzen aus Bambus und Holz, Madagascar

Zum Ende des Tages fahren wir nach Andasibe wo wir im Hotel Feon` ny Ala übernachten.
Vorher machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort und schauen uns da ein bisschen das einheimische Geschehen an. Es ist Sonntagabend und Fußball und es sind viele Leute beim Zuschauen.
Hier noch ein paar Fotos von unserem Spaziergang durch Andasibe.

Fußballplatz in Andasibe beim sonntäglichen Fussballspiel

Das Hotel setzt sich aus verschiedenen Häusern, Bungalows, zusammen die am Hang liegen. Es ist soweit einigermassen gut. Kein Luxus. Wir sind im letzten Haus und müssen ein Stück laufen. Damit man die Koffer nicht so weit tragen muss gibt es, wie in allen Hotels, Kofferträger. Die bekommen natürlich ein entsprechendes Trinkgeld.

Andasibe Hotel Feon` ny Ala
Nach dem Bezug des Hotels treffen wir uns nochmal mit unserem Guide und einem lokalen Führer für eine Nachtwanderung. Es geht so eine gute Stunde von Andasibe zum Eingang des Nationalparks zuerst an der Strasse entlang und dann noch etwas in den Wald. Erst sehen wir gar nichts aber dann zeigt sich im Wald eine Schlage, Boa, ein kleiner schlafender Vogel der sich nicht stören lässt und dann noch zwei nachtaktive Lemuren. Die sitzen auf den Bäumen und man kann die in der Dunkelheit, obwohl meiner doch recht starken Lampe, kaum fotografieren.
Hier noch einige weitere Fotos von der Nachtwanderung am Analamazaotra Park.

Nachtaktive Lemuren, Nachtwanderung im Analamazaotra Park
Wir essen dann noch im Hotel zu Abend. Man kann aus einem Menü aussuchen. Meine Frau nimmt Frühlingsrolle aus Fleisch, Huhn mit einer Vanillesauce und Obstsalat zum Nachtisch, ich eine madagassische Brunnenkresse Suppe, und ein madagassisches Hauptgericht, auch mit einer Art von Brunnenkresse mit etwas Fleisch und Reis. Als Nachtisch einen Pfannkuchen. Das Essen ist soweit ganz gut.
Dann geht es nach einem doch recht langen und anstrengenden ersten Tag ins Bett. Wir müssen ja auch schon wieder so spätestens 6:30 aufstehen.

Weiter geht es im Reisebericht, Besuch des Nationalpark von Analamazaotra und Weiterfahrt vorbei an Behenjy nach Antsirabe

oder zurück zum vorherigen Artikel, Anreise nach Madagaskar von Paris nach Antananarivo

Okonjima Lodge, Tour zu den Leoparden und Fahrt nach Windhoek

Wir nutzen noch den Tag in der Okonjima Lodge und haben eine morgendliche Tour gebucht um Leoparden zu suchen. Wir stehen um 5:45 auf und ab 6:15 gibt es ein kleines Vorfrühstück. 6:30 geht es los. Es ist noch sehr frisch. Mit dem Fahrtwind vom offenen Jeep noch mehr, obwohl unser Guide langsam fährt.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Termitenhügel beim Sonnenaufgang im privaten Okonjima Park
Wir sehen den Sonnenaufgang und dann machen wir uns auf die Suche nach dem Leopard. Auch der hat ein Senderhalsband um. Sonst sind die ja überhaupt nicht zu finden.

Unten auf dem Foto ein Bergzebra mit einem Jungtier.

Bergzebra mit einem Jungtier, im privaten Okonjima Park
Wir suchen recht lange, der Gepard gestern war einfacher. Das Problem ist aber heute, dass wir nicht aussteigen und zu Fuss gehen können. Das ist mit dem Leoparden zu gefährlich. Der Leopard bewegt sich ständig. Das hat aber auch seinen Vorteil weil wenn er im Gebüsch liegt und sich nicht bewegt, oder schläft, er praktisch nicht zu finden ist. Auch nicht mit dem Halsband.

Leopard in der Gras und Buschlandschaft der Okonjima Lodge
Wir haben aber Glück nach einiger Zeit sehen wir ihn durch das hohe Gras und Unterholz laufen. Wir fahren näher ran. Er lässt sich zum Glück auf seiner Suche nach Walzenschweinen nicht stören. Er schnüffelt alle Löcher ab.

Leopard aus der Nähe bei der Exkursion, Okonjima Lodge, Namibia

Wir kommen im teilweise recht nahe bzw. er läuft das ein oder andere mal nur ein paar Meter vor dem Auto vorbei über den Weg. Dann legt es sich hin. Da wir im die Walzenschweine verscheuchen macht er erst mal Pause. Nach so 10 Minuten bewegt es sich wieder weg von uns und wir lassen ihn in Ruhe jagen.

Leopard Ausflug, Okonjima Lodge, Namibia
Es geht langsam zurück zur Lodge. Um 9:30 sind wir wieder da. Wir geben dem Fahrer ein Trinkgeld. Frühstücken und checken aus.
Fahren dann so gegen 11.
Die Lodge ist sehr gut organisiert. Es läuft alles sehr perfekt ab. Das sieht man überall.

Wir machen einen Stopp zum Tanken und es geht nach Windhoek. Wir kommen gut voran, ist alles Teerstrasse die wieder sehr gut ist, keine Schlaglöcher.

Ewig lange, gerade Strasse im Zentrum von Namibia
Nach Okahandja und kurz davor ist etwas mehr Verkehr. Auch einige Lastwagen.

Strasse von Okahandja nach Windhoek, Namibia
Sind dann so 14:30 in Windhoek im Hotel was wir dank GPS-Hilfe gut finden.
Danach räumen wir das Auto aus. Und fahren zum Autowaschen. Es ist ja schon sehr dreckig, aber das lässt sich nicht ändern.
Schauen uns schon mal im Joes Bierhaus um, was neben dem Autowäscher liegt. Es gibt zwei Bier und einen Salat.

Joes Bierhaus in Windhoek
Dann geht zum Hotel. Wo wir die Koffer herrichten und ich alles mögliche, Flug Check In usw. erledige.
Um kurz vor 8 gehts dann in Joes Bierhaus zum Abendessen. Es ist zwar nicht so weit weg aber wir fahren lieber mit dem Auto. Man kann dort gut parken.
Dort gibt s eine reichhaltige Speisekarte. Alles mögliche, vor allem Fleisch. Vom Schwein, Rind und alles mögliche an Wild. Vegetarisch gibt es wie fast immer hier eher wenig. Vegetarier haben es in Namibia eher schwer. Einer unserer Guide sagte auch, dass die Vegetarier in Namibia mindestens Hühnchen essen.
Ich esse ein Nackensteak vom Schwein, mit Bratkartoffeln und meine Frau ein Oryx Steak mit Ofenkartoffel. Beides recht gut und auch die Preise sind sehr in Ordnung.

Zurück im Reisebericht zu; Fahrt von Emanya Etosha nach Okonjima mit Gepardentour
Weiter im Bericht zu, Rundgang durch Windhoek, Fahrt zum Flughafen und Rückflug

Fahrt von Swakopmund über Cape Cross zum Brandberg, White Lady

Wir fahren heute von Swakopmund zum Brandberg. Es geht aber zuerst zum Cape Cross, dafür brauchen wir so 2 Stunden sind gute 120 Kilometer. Die Strasse ist für namibische Verhältnisse sehr gut. Geteert und eben. Wir kommen gut voran. Es geht immer in Strandnähe entlang. Die Landschaft ist sehr flach, links der Strand und rechts Wüste, flach mit eine paar Sträuchern. Man kommt mal bei einem Wrack vorbei.

Schiffswrack an der Küste, nördlich von Swakopmund auf dem Weg zum Cape Cross

Da warten natürlich schon ein paar Leute um einem was zu verkaufen. Vor allem Schmucksteine. Am Schild zum Cape Cross biegen wir links ab.
Kommen nach einer Salzmine zum Eingang des Schutzgebietes. Dort muss man die üblichen Gebühren 170 N$ bezahlen. Im Bild unten die Halbinsel, nördlicher Teil, von Cape Cross.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Bucht im Norden vom Kreuzkap, Namibia

Man fährt noch ein bisschen weiter zum Parkplatz. Es stinkt dort wirklich sehr. Man gewöhnt sich nach einer Zeit ein bisschen daran.

Seelöwe am Cape Cross

Das Problem ist, dass sich der Geruch auch etwas in der Kleidung fängt und die danach auch etwas riecht. Es sind wirklich viel Seelöwen da.

Seelöwenkolonie am Cape Cross

Auch ein paar noch recht kleine.

Junge Seelöwen am Cape Cross

Schakal am Cape Cross

Weiter treiben ein paar Schakale ihr Unwesen. Wir schauen dem Treiben eine Zeit lang zu.

Die zwei Kreuze am Cape Cross, Namibia

Man parkt direkt in der Nähe und hat den Wagen immer im Blick. Wir haben das ganze Gepäck im Auto, nur die Wertsachen haben wir im Rucksack dabei. Unten im Bild der Parkplatz und dahinter und links sind die Seelöwen am Strand.

Parkplatz bei den Seelöwen am Cape Cross, Namibia
Man kann den Ausflug zu den Seelöwen von Cape Cross ohne Probleme auf der Fahrt in den Norden mit erledigen. Man braucht da nicht extra von Swakopmund hin fahren. Wir hatten das zuerst überlegt, ist aber dann doch zu weit. Zwei Stunden hin und zwei Stunden zurück für maximal eine Stunde oder weniger Robben schauen ist dann doch zu viel. Man kann das aber wie gesagt gut auf der Fahrt mit erledigen.
Danach geht es zurück die gleiche Strecke bis zum Abzweiger C34-C35. Die ersten Kilometer sind noch geteert aber dann wir es wieder ruppig. Ist sehr durchsetzt, meist ganz gut aber dann sind auch wieder einige Minuten böseste Wellblechpiste. Die Stecke geht erst durch das platte Land ins Innere.

Mietwagen Polo auf einer unbefestigten Strasse auf dem Weg von Swakopmund zum Brandberg

Da gibt’s nicht viel, ein paar Büsche in der flachen Sandebene. Nach längerer Fahrt sehen wir das Brandbergmassiv in der Ferne. Es sind aber noch einige Kilometer weil wir das Massiv umrunden müssen. Im Bild unten der Brandberg vom Süden her gesehen.

Wüstenlandschaft im Süden des Brandberg, Namibia
Wir sehen unterwegs ein Straussenpaar, sonst keine Tiere. Sind aber auch eher auf die Strasse konzentriert. Neben der Strasse gibt es viele Händler die Halbedelsteine verkaufen wollen.
Dann kommen wir zum Abzweiger zur White Lady Lodge.

Gravel Road zum Brandberg, Namibia

Der Weg ist nicht gut und es wird immer sandiger. Bergab geht das aber mit unserem Polo noch ganz gut. Wir hoffen dass es auch bergauf geht.

Felsblöcke auf dem Weg zur White Lady Lodge, nördlich des Brandbergs.

Interessante Felsblöcke nördlich des Brandbergs.
Felsblöcke nördlich des Brandbergs.

Blick auf das Tal, im trockenen Flussbett die White Lady Lodge, nördlich des Brandberg.

Blick auf das Tal im trockenen Flussbett der White Lady Lodge, nördlich des Brandberg

Nach einiger Zeit kommen wir an. Die Lodge liegt sehr schön an einem Felsen. Es gibt zwei Pools und etwas grünen Rasen.
Die Chalets liegen etwas verstreut auf dem Gelände bei einem Flusslauf. Dort ist es auch recht grün. Wir beziehen das Chalet.

Chalet auf der White Lady Lodge beim Brandberg

Das Innere unseres Chalets in der White Lady Lodge.

Innenaufnahme eines Chalets der White Lady Lodge

Das Badezimmer mit Dusche.

Badezimmer mit Dusche, White Lady Lodge, Brandberg

So wird warmes Wasser gemacht, Holzfeuer darüber eine alte Gasflasche mit Wasser.

Rustikaler Warmwasserboiler auf der White Lady Lodge, Namibia

Ist sehr rustikal. Es gibt nur vorne ein Fenster. Zur Seite sind sie nur mit einer Art Fliegengitter geschützt und etwas Leinen. Man bekommt viel frische Luft.

Zwei Pools der White Lady Lodge im Garten, dahinter der Felsberg
Bade im Pool, ist doch recht frisch. Es war schlussendlich das einzige Mal in unserem Namibia Urlaub wo ich in einem Pool war. Hatten sonst auch eher keine Zeit.

White Lady Lodge von oben, mit Garten und Pools bei Sonnenuntergang

Wir schauen noch den Sonnenuntergang vom Felsen oberhalb der Lodge an.

Sonnenuntergang an deer White Lady Lodge beam Brandberg, Namibia

Dann duschen und um 7:30 gibt es Abendessen. Ist ganz gut, Vorspeise ein kleines Frühlingsröllchen, einen griechischen Salat, Hauptspeise Fleischpflanzerl mit Gemüse, Pfannküchlein und Kartoffelbrei. Zum Nachtisch Musse de Chocolate. Dazu ein Windhoek Bier. Nach dem Essen gibt es noch ein bisschen live afrikanische Musik von den Angestellten mit ein bisschen Tanz. Ist mal ganz was anderes, so etwas haben wir noch nicht gesehen.
Wir fahren zum Haus. Man hat uns empfohlen im Dunklen lieber mit dem Auto zum Haus zu fahren und nicht zu Fuss zu gehen. Es sind Wüstenelefanten im Bereich der Lodge und die sieht man nachts kaum und auch hört man die erst wenn die ganz in der Nähe sind.
Wir gehen ins Bett.
Als erstes stört die rustikale Art warmes Wasser zu bereiten. Es ist eine alte Gasflasche die über einem Holzfeuer steht. Das Feuer ist am Abend schon am Ausgehen und raucht, was natürlich genau ins Haus zieht. Es gibt ja keine Scheibe, zumindest nicht auf der Seite. Da muss ich dann erst mal aufstehen und das Feuer ausmachen. Dann geht’s. Leider kommt dann ein Moskito, welches nervt. Es gibt zwar Moskitonetze am Fenster aber irgendwie muss das rein gekommen sein. Es ist eigentlich das erste mal. Wir müssen die Moskitonetze nutzen die über den Betten hängen. Nach all diesen Aktionen schlafen wir dann relativ gut.
Es gibt in den Hütten nur 12 V von einer Batterie und Solaranlage. Man kann dort keine Elektrogeräte aufladen. Das muss man im Haupthaus machen. Es gibt auch keinen W-Lan oder andere Internetverbindung in der Lodge.

Zurück im Reisebericht zu;  Living Desert Tour in Swakopmund, Rundgang zur Mole mit Sonnenuntergang
Weiter im Bericht zu,  Brandberg White Lady Lodge, Ausflug Wüstenelefanten, White Lady Steinzeichnungen

Living Desert Tour in Swakopmund, Rundgang zur Mole mit Sonnenuntergang

Wir stehen früh auf, ca. 6:30 um um 7 zu frühstücken weil wir um 8 Uhr abgeholt werden. Kurz nach 8 kommt auch schon unser Guide für die Living Desert Tour. Es geht in einem Cheep mit insgesamt 7 Personen los. Mehr gehen da auch nicht rein, evtl. noch einer mehr. Das macht die Gruppe sehr überschaubar. Andere sind mit grösseren Gruppen unterwegs was evtl. dann beim Fotografieren der kleinen Tiere nicht so gut ist.

Wir fahren vorbei an den Kamelen (Dromedare), lassen Luft aus den Reifen und es geht in die Wüste südlich von Swakopund.

Dromedar in der Wüstengegend südlich von Swakopmund

Wir steigen aus und unser Guide erklärt uns ein bisschen wie die Dünen entstehen, windabgewandte Seite und windzugewandte Seite, und welche Tiere wo leben. Wir schauen dann ein bisschen rum und sehen einen Kaphasen der unter einem Busch sitzt und sich von seinen nächtlichen Touren ausruht.

Kaphase in der Wüste bei Swakopmund
Dann sucht unser Guide einen Sandgecko und wird auch fündig. Wir können das schöne Tier gut beobachten und auch fotografieren. Dann kommt er wieder an den Ort wo wir ihn gefunden haben.

Sandgecko, Living Dessert Tour

Sandgecko Wüste von Swakopmund

Sandgecko auf der Wüstentour

Sandgecko beim Eingraben
Weiter geht es ein Stück mit dem Auto und wir bekommen eine Schleiche ausgegraben, hier ist alles im Sand versteckt.
Die hat keine Beine und lebt nur im Sand, vergräbt sich da sehr schnell, schwimmt dort wie im Wasser.

Schleiche in der Wüste bei der Living Dessert Tour
Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Dünen im Süden von Swakopmund
Als nächstes suchen wir eine weisse Albino Spinne. Nach einigem schauen werden wir auch fündig. Auch die bekommen wir wieder gut aufs Foto.

Albino Spinne in der Wüste
Weiter geht es durch die Dünen südlich von Swakpmund, die sind nicht älter als 100 Jahre, dafür aber schon ganz schön hoch. Zwischen drin sehnen wir die Reste der alten Eisenbahn die nach Walfischbay ging.

Schwellen der alten Eisenbahn von Swakopmund nach Walfischbay

Es gibt so allerhand Spuren zu sehen, vom Kapfuchs, Langusten, Sidewinder Schlage, kleine Käfer usw.
Schlangen selber sehnen wir leider keine.
Nach weiteren Stopps, es wird uns erklärt aus was der Sand der Wüste besteht, hell aus Meerestieren, rot aus Granat und schwarz aus Magnetit was man gut mit einem Magnet nachweisen kann.

Sanddünen in verschiedenen Farben

Sanddünen südlich Swakopmund

Wir laufen ein kleines Stück zu einem Strauch wo ein kleines Wüstenchamäleon sitzt. Das locken wir mit ein paar Maden aus dem Geäst. Man kann es ganz gut beobachten. Leider gibt es keine grossen Chamäleons mehr, die fressen die überhand nehmenden Mangusten und Füchse.

Chamäleon frisst eine Lave

Chamäleon, Little Dessert Tour, Swakopmund
Es geht weiter nun direkt durch die Dünen mit dem Geländewagen, auch ein paar Dünen rauf wo wir nochmal gute Ausblicke haben.

Geländewagen in den Dünen von Swakopmund

Blick von den Sanddünen in Richtung Swakopmund

Blick von den Sanddünen in Richtung Swakopmund
Zum Schluss sehen wir noch eine Echse. Die können wir mit ein paar Larven anlocken.

Echse im Sand
Dann geht es schön langsam aus dem Park raus auf die Strasse am Wasser und zurück zum Hotel.
Am Nachmittag laufen wir durch den Ort machen Fotos vom Strand, der Jetty usw. Schauen wo unser Lokal für das Abendessen liegt.

Es gibt noch so einige alte Gebäude aus der deutschen Zeit in Swakopmund.

Altes Gebäude in Swakopmund

Haus von 1904 in Swakopmund

Die alte Jetty, Anleger, von Swakopmund. Von dort gibt es gute Möglichkeiten zum Fotografieren.

Jetty, Anleger von Swakopmund

Blick von der Jetty nach Süden, dort liegt ein Restaurant wo man gut den Sonnenuntergang beobachten kann.

Blick vom Jetty von Swakopmund nach Süden über den Strand und Wüste

Foto von der Spitze der Jetty in Richtung Norden, Strand und Stadt von Swakopmund.

Foto von der Jetty von Swakopmund, von der Spitze zum Land und Strand

Auch am Strand stehen ganz nette Häuschen.

Buntes Haus am Strand von Swakopmund Haus mit Fachwerk am Strand von Swakopmund

Blick vom Norden auf den Strand und den Anleger von Swakopmund.

Strand nördlich der Jetty von Swakopmund

Im Bild unten der nördliche Teil des Strandes mit vielen neuen Häusern.

Strand und Häuser im Norden, Swakopmund

In einem Lokal neben dem Leuchtturm essen wir einen Salat.

Leuchtturm mit Museum, Swakopmund

Gebäude von 1916 in Swakopmund

Die Hauptstrasse.

4 spurige Hauptstrasse mit interessanten Gebäuden, Swakopmund

Ein schöner bunter Platz, der Ankerplatz mit Geschäften und Souvenirshops.

Platz mit Fußgängerzone und Geschäften für Andenken, Swakopmund

Noch ein altes Gebäude aus deutscher Zeit.

Altes typisches Haus, Swakopmund

Man sieht an den Araukarien wo immer der Wind her kommt.

Vom Wind gebogene Araukarien, Namibia
Wir fahren dann noch mit dem Wagen zum Superspar, kaufen ein paar Sachen ein, noch einen Likör mit Elefanten Amarula. Den habe ich allerdings dann sogar im Flughafen von Windhoek für 10 N$ weniger gesehen.
Dann geht es noch zum Tanken. Wir verstauen unsere Einkäufe und fahren dann nochmal durch die Stadt machen noch Fotos und dann geht es um Sonnenuntergang zur alten Mole.

Wir sind recht früh  dran.

Jetty von Swakopmund bei Sonnenuntergang

Müssen gut eine halbe Stunde warten, die Sonne geht nach der Zeitumstellung es kurz nach 18:45 unter. Dafür kann man dann gute Fotos machen.

Sonnenuntergang am alten Anleger von Swakopmund

Sonnenuntergang, die Sonne taucht fast ins Meer, Jetty Swakopmund
Danach geht’s ins Hotel, Duschen und dann Abendessen.
Essen im Hotel am Strand „Bakers and Butchers“. Ist sehr gediegen. Sehr aufmerksames Personal. Wir bestellen einen Spieß, Curry Wurst und Gemüse und Folienkartoffeln.

Abendessen in Swakopmund, Fleischspiess im Bakers and Butchers

Eine Probe von den drei Bieren die sie dort brauen.

Brauerei Anlage im Restaurant Bakers and Butchers, Namibia

Bestellen dann noch jeder ein Bier, ein Märzen und ein Weissbier 1/2 l. Weissbier und Märzenbier, gebraut im Restaurant von Bakers and Butchers in Namibia

 

Das Essen ist sehr gut und vom Preis her angemessen. Ist eine schöne Kulisse im Hotel . Wir zahlten alles zusammen 575 N$ (=ca. 38 Euro) mit Trinkgeld.

Zurück im Reisebericht zu; Fahrt von Sossusvlei über Solitaire nach Swakopmund, Rundgang im Ort
Weiter im Bericht zu, Fahrt von Swakopmund über Cape Cross zum Brandberg, White Lady

Fahrt von Sossusvlei nach Swakopmund, Rundgang im Ort

Wir fahren so gegen kurz nach 9 Uhr von der A Little Sossus Lodge los, zahlen erst mal die Rechnung und dann gibt es noch 100 NDollar in die Tip Kasse.
Erst mal die bekannte Strecke die C19 Richtung Norden, vorbei an Solitaire, sind nur ein paar Häuser und wir fahren weiter durch. Was ja ganz interessant ist, es sind ja immer mal der ein oder andere Ort in der Landkarte eingetragen aber oftmals erkennt man den kaum als solchen wenn kein Schild da steht.

Im Bild unten etwas hellere Sanddünen weiter nördlich von Sossusvlei.
Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Hellere Sanddünen weiter nördlich von Sossusvlei, auf dem Weg nach Solitaire

Es gibt immer wieder neue Landschaften und die Strecke ist erst mal sehr interessant. Wir sehen auch einiges an Tieren, viel Oryx, einige Springböcke, Zebras und Strausse.

Oryx an der Strasse von Sossusvlei nach Solitäre

Wüstenlandschaft zwischen Sossusvlei und Solitaire

Wüstenlandschaft zwischen Sossusvlei und SolitaireDunkle Felsen und Sanddünen in der Namib, Namibia

Wir machen hin und wieder eine kurze Rast zum Fotografieren

unser Mietwagen vor uralten Felsen in der Namibwüste

Ab und zu sieht man mal ein buntes Haus an der Strasse von Solitaire nach Walfischbay.

buntes Haus an der Strasse von Solitaire nach Walfischbay

Landschaften nördlich von Solitaire und vor dem Gaub Canyon.

Dünen mit schwarzen Felsen an der Strasse von Solitaire zum Gaub CanyonSteinwüste, helle und dunkle Felsberge in der Namib

Unendlich scheinende, unbefestigte Strassen in Richtung Walfischbay

Unendlich scheinende, unbefestigte Strassen in Richtung Walfischbay in der NamibAb und zu sieht man auch mal Zebras.

Zebras am Strassenrand, Solitaire in Richtung Walfischbay
Landschaft zwischen Solitaire und dem Gaub Pass.

Landschaft zwischen Solitäire und dem Gaub Pass

Zwischen Gaub Pass und Kuiseb Canyon. Es ist teilweise relativ grün. Da muss es vorher schon mal geregnet haben. Es blüht auch das eine oder andere.

Gelbe Blumen in der Namib Wüste, zwischen Gaub Canyon und Kuiseb Canyon.

Es geht vorbei an der Mondlandschaft des Kuiseb Canyon. Dort gibt es auch einen Aussichtspunkt.

Felsbänder beim Kuiseb Canyon Aussichtspunkt beim Kuiseb Canyon, Strasse von Solitaire nach Walfischbay Geschichtete Felsbänder beim Kuiseb Canyon Steinplatten und Strasse im Hintergrund, Kuiseb Canyon Richtung Walfischbay.

Gelb blühende Landschaft nach dem Kuiseb Canyon in Richtung Walfischbay.

Gelb blühende Landschaft nach dem Kuiseb Canyon nach Walfischbay Kaktus in der Namibwüste, Blick auf das flache Land der Namib.

Blick von einem erhöhten Punkt auf die flach vor uns liegende Ebene der Namib Wüste, auf der Strasse vom Kuiseb Canyon nach Walfischbay.

Strasse durch die Namib nach dem Kuiseb Canyon in Richtung Walfischbay
Die letzten Strecke durch die Namib bis Walfischbay ist recht eintönig. Kilometer um Kilometer gerade Strasse auch mehr oder weniger Wüste und plattes Land. Dafür ist die Strasse relativ gut, recht eben und am Schluss sogar geteert.

Strasse Namibwüste vor Walfischbay

Felsberge, Namibwüste auf dem Weg von Solitaire nach Walfischbay

Erst vor Walfischbay wird es wieder interessanter. Es gibt grosse Dünen auf der rechten Seite und Flamingos in Salzseen auf der linken.
Dann geht es durch die Hafenstadt. Es liegen so einige Schiffe vor Anker.
Wir fahren die geteerte Strasse nach Norden nach Swakopmund. Links das Meer und rechts die Dünen. Das geht relativ flott.

Wüste und Strand kurz vor Swakopmund, Namibia

In Swakopmund angekommen finden wir unser Hotel, das Namib Guesthouse, gleich, mit Hilfe des Navi.

Eingang Namib Guesthouse, Swakopmund, Namibia

Wir checken ein und bekommen ein recht schönes Zimmer.

Zimmer mit Doppelbett im Namib Guesthouse, Swakopmund, Namibia

Das Badezimmer ist recht gross, mit Badewanne und grosser Dusche.

Badezimmer mit Badewanne im Namib Guesthouse in Swakopmund, Namibia

Kommen so gegen 17 Uhr dort an.
Fahren dann noch in die Apotheke, die einzige die noch in Swakopmund auf hat. Die anderen sind schon zu.
Nach der Einführung der Dame an der Rezeption, was man in Swakopmund machen kann und dem reservieren von zwei Tischen zum Abendessen jeden Tag, machen wir uns fertig.
Laufen ein bisschen durch den Ort, es ist nichts mehr los. Die meisten Geschäfte haben schon zu. Machen spätestens um 19 Uhr zu.
Wir haben einen Tisch um 20 Uhr, kommen aber schon 20 Minuten eher weil im Ort nichts los ist und es auch recht frisch geworden ist.
Können schon an den Tisch und wir bestellen. Ist alles soweit ganz gut und vor allem reichlich. Wir bestellen als Vorspeise einen Salat und gebackenen Camembert, ich eine Schweinshaxe und meine Frau ein Steak 300 Gram, dazu noch Pommes und Gemüse.
Ist am Ende deutlich zu viel. Der Preis ist in Ordnung mit 3 Weissbier ca. 40 Euro inkl. Trinkgeld.
Dann geht’s nach Hause und ins Bett.

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Abholen unseres Mietwagens und Fahrt von Windhoek nach Sossusvlei

Wir schlafen ein bisschen aus, aber auch nicht zu lange. Zuerst wird gefrühstückt und um 10 holen wir den Mietwagen ab. Ein Polo der in recht gutem Zustand ist. Wir schauen den Mietwagen gründlich an.
Danach fahren wir zum Superspar zum Einkaufen, da gibt es alles. Kaufen auch ein Kühlbox. Im Supermarkt gibt es ein Ecke wo man alles mögliche Essen kann. Dürfte sich durchaus mal lohnen dorthin zum Essen zu gehen. Wir haben so gut 1200 N$ ausgegeben.
Danach geht es zurück zu unserem Hotel in Windhoek. Alles mit Navigationshilfe vom Handy. Auch das Linksfahren funktioniert einigermassen. Mann muss sich auch wegen dem Schalten dran gewöhnen und muss immer denken was man tut. Einmal nach dem Umdrehen fahre ich versehentlich ein paar Meter auf der falschen Seite bis einer entgegenkommt und mit Lichthupe unmissverständlich klar macht, dass ich falsch bin.
Im Hotel bepacken wir das Auto, kaufen noch eine Telefonkarte, die kostet nur 30 N$ laden dann noch 150 N$ auf. Macht alles die Dame vom Hotel.

Unser Mietwagen in Namibia, ein Polo schon mitten im Gelände
Dann geht es los, erst mal mit GPS Hilfe raus aus Windhoek, zuerst die B1 dann die C26 die sich nach ein paar Kilometern in eine unbefestigte Strasse verwandelt.

Beim Klick auf die Panoramafotos sieht man die in Originalgröße.

Landschaft etwas südlich von Windhoek, Namibia

Es geht dort immer weiter, teilweise ist sie ganz gut, teilweise recht steinig und mit Waschbrett. An den entsprechenden Kreuzungen biegen wir ab. Wir fahren weiter ein paar Nebenstrassen. Die sind aber teilweise deutlich besser als die Hauptstrasse. Man kann zweitweise 80 oder schneller fahren. Wir halten uns aber aus Sicherheitsgründen bei max. 80. Es ist kaum Verkehr, vielleicht alle halbe Stunde sehen wir mal eine Auto. Einige mit Geländewagen überholen uns flott. Die sind dann bestimmt mit 100 oder noch schneller unterwegs. Wir kommen nur zögerlich voran und machen wenig Kilometer obwohl wir kaum stehen bleiben.

Landschaft Namibia, Fahrt von Windhoek nach Sossusvlei

Filmen etwas vom Auto raus. Wir halten einmal ca. 25 Minuten zum Essen. Dann geht es weiter. Als einzige Tiere neben Kühen sehen wir ab und zu mal ein paar Affen, sind wohl Paviane, über die Strasse laufen. Wir verfahren uns einmal bzw. leitet uns ein Schild auf die falsche Strasse.

Die unbefestigten Strassen auf Namibia ziehen sich ewig gerade dahin

Aber gut, geht auch weitgehend in unsere Richtung nur halt etwas woanders wie wir wollen. Dafür ist die Strasse sehr gut. Es geht schön langsam die Sonne unter.  Wir kommen ins Dunkle. Sehen vorher noch ein paar Walzenschweine am Strassenrand.
Es wird um 18 Uhr dunkel und wir haben noch einiges zu fahren. Als letztes geht es längere Zeit die C19 runter. Am Anfang nach der Kreuzung ist die ganz gut und wir kommen gut voran. Je näher wir nach Sesriem kommen wir diese teilweise sehr schlecht. Immer wieder auch 100 Meter und mehr extreme Waschbrettpiste wo man kaum schneller als 30 fahren kann. Das hält ziemlich auf. Die letzten 1,5-2 Stunden fahren wir im Dunklen was recht anstrengend ist. Man sieht nur die Piste, aussen rum ist alles komplett schwarz. Zum Glück sind keine Tiere auf der Strasse. Wir kommen endlich so kurz vor 8 Uhr abends in der Little Sossus Lodge an. Davor ist die Piste auch wieder katastrophal. Wir werden mit einem kühlen Drink begrüsst man erzählt uns kurz was so los ist und wir fahren dann zu unserer Unterkunft. Ist ein Bungalow im Gelände. Recht rustikal. Es ist schon Dunkel und wir benötigen eine Taschenlampe. Wir duschen noch trinken ein kühles Bier aus der Kühlbox und gehen ins Bett. Es wird in der Nacht auch die Zeit umgestellt, da haben wir eine Stunde weniger zum Schlafen.
Wie wir gesehen haben darf man in Namibia nicht die Strecken unterschätzen. Wir sind so knapp 350 Kilometer gefahren und haben dafür über 7 Stunden gebraucht. Wer das ein bisschen gemütlicher machen und bei Tag ankommen will muss bei so einer Strecke eigentlich spätestens um 10 Uhr am Morgen abfahren.

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