Brandberg White Lady Lodge, Ausflug Wüstenelefanten

Wir stehen um kurz vor 7 auf. Um 6:30 kommt schon ein Angestellter und heizt das Feuer für das warme Wasser an. Ich laufe ein bisschen vor dem Haus rum. Ist noch recht frisch. Dann geht es zum Frühstück und um 8 Uhr beginnt die Fahrt zu den Elefanten. Frühstück ist ganz gut, Müsli, Brot, Wurst, Käse, verschiedene Sorten, Honig, Marmelade usw.

Im Foto unten der Brandberg am Morgen, aufgenommen vom kleinen Aussichtsfelsen bei der White Lady Lodge.

Brandberg am Morgen, Aussichtsfelsen bei der White Lady Lodge.
Dann geht es los. Wir fahren auf einem kleinen Lastwagen wo auf der Pritsche einige Sitze montiert sind. Wir sind die einzigen die den Ausflug machen. Das ist natürlich für uns ganz gut. Wir fahren zuerst nach Osten. Da ist aber nichts, dann durch das ausgetrocknete Flussbett und durch das Camp, südlich des Flusses und nach Westen. Dort geht es wieder ins Flussbett.
Wir haben Glück und sehen so in ca. 200 Meter Entfernung einen noch kleineren Elefanten. Wir nähern uns langsam an mit dem Lastwagen. Bleiben so in vielleicht 30 Meter Entfernung stehen.

Jüngerer Wüstenelefant, Brandberg

Wir sehen in den Büschen auch noch den Rest der Familie. Noch einen jüngeren, die Mama und ein Baby. Der kleinste Elefant soll erst einen Monat alt sein. Ist noch ein bisschen ungeschickt. Den letzteren sehen wir erst mal nur kurz. Der bleibt aus Sicherheitsgründen lieber bei der Mutter.
Wir schauen denen eine Zeit lang zu und dann sehen wir weiter oben im Flussbett einen grösseren Bullen queren. Der bleibt bei einem grossen Baum wo er anfängt zu fressen.

Elefantenbulle bei der White Lady Lodge, Namibia

Wir starten den Motor und fahren näher dorthin. Wieder in ca. 30 Meter Abstand halten wir.

Wüstenelefant im Flussbetts bei der White Lady Lodge

Wir schauen auch dem eine Zeit lang beim Fressen zu. Der holt sich die höheren Äste.

Fressender Wüstenelefantenbulle, Brandberg, Namibia

Dann drehen wir eine Runde um die vorige Familie wieder zu finden und auch das Elefantenbaby besser zu sehen.

Elefanten Mutter mit Baby, Brandberg, Namibia

Wir finden die auch nach wenigen Minuten. Als wir kommen versteckt sich das kleine erst mal wieder hinter der Mama.

Wüstenelefantenfamilie beim Fressen, White Lady Lodge

Wir schalten den Motor ab und dann kommt der schön langsam wieder zum Vorschein.

Baby Elefant bei der White Lady LodgeKleiner Wüstenelefant, Brandberg

Wir schauen eine längere Zeit zu bis diese sich schön langsam weiter bewegen.

Familie von Elefanten, White Lady

 

Wüstenelefantenbaby, Namibia Branberg

 

Elefanten Baby trinkt bei seiner Mutter, White Lady, Brandberg
Dann geht es durch das Flussbett wieder zurück zur Lodge.
Wir fragen in der Rezeption wie wir zu den White Lady Steinzeichnung kommen. Es geht ein Stück den Weg rauf den wir gekommen sind und dann nach rechts bis zum Ende der Strasse.

Weg von der White Lady Lodge zu den Steinzeichnungen von White Lady am Brandberg

Wir kommen ganz gut den doch recht sandigen Weg hinauf. Dachten schon das wird ein Problem. Der andere Weg ist auch recht gut und sind dann bald am Empfang.
Unten im Bild, die Piste, zu den Steinzeichnungen der White Lady, am Brandberg, ist recht gut.

Strasse zum Brandberg, Namibia

Wir zahlen 140 N$Eintritt. Es geht nur mit Führer. Ist aber gar nicht so schlecht weil man ein bisschen was erklärt kriegt und auch die Zeichnungen dann besser geschützt sind. Wir werden schon am Eingang drauf hin gewiesen das im Tal, und auf dem Weg, ein paar Wüstenelefanten unterwegs sind. Wir gehen los und bekommen noch ein paar Instruktionen wie man sich verhalten soll, wenn welche nah sind.

Wanderung am Brandberg zu den White Lady Zeichnungen

Der Weg zu den White Lady Steinzeichnungen geht immer im Talgrund entlang. Dort gibt es noch ein bisschen grüne Vegetation. Deshalb sind auch die Elefanten da.

Tal im Brandberg Gebiet, Namibia

Ausser den Wüstenelefanten gibt es noch ein paar Klippschliefer zu sehen.

Klippschliefer, Wanderung zu den White Lady Zeichnungen, Brandberg

Die Gehzeiten sind scheinbar eine Stunde hin und eine Stunde wieder zurück. Wir treffen am Eingang einen anderen Guide der uns erzählt, dass drei Elefantenbullen in Wegnähe sind. Einer ist noch weiter oben. Nach einen halben Stunden sehen wir eine andere Gruppe die gerade wieder zurück kommen. Es steht ein Elefant am Weg und dort kann man nicht vorbei. Wir weichen etwas oberhalb aus und gehen etwas durch die Felsen. Felsen mögen die Elefanten nicht. Der Elefant bewegt sich nach kurzer Zeit wieder nach oben. Wir können aber noch ein paar Fotos machen.

Wüstenelefant, Tal im Brandbergmassiv

Der ist nicht so weit weg, höchstens 50 Meter, eher etwas weniger. Wir umgehen den dann über die Felsen und kommen wieder auf dem Weg. Kaum sind wir dort, stehen wir plötzlich kaum 30 Meter neben uns zwei weiteren Bullen. Die sind allerdings mit Fressen beschäftigt.

Zwei Wüstenelefanten Bullen beim Fressen, Wanderweg White Lady Felszeichnungen, Brandberg

Wir gehen aber vorsichtshalber auf die andere Seite wieder zu den Felsen. Jetzt kommt auch noch der voriger Elefant, der weiter unten war, rauf und in unsere Richtung. Wir müssen weiter in die Steine und gehen dort ein wenig bergauf. Leider bewegt sich der Elefant weiter auf dem Weg und wir können nicht vorbei. Wir warten noch ein wenig aber es ist nichts zu machen. Der Elefant will heute Touristen ärgern und bleibt in Wegesnähe, geht zwar noch ein bisschen weiter rauf aber auch da können wir nicht vorbei. Schließlich drehen wir um und gehen wieder zurück. Als wir an den andern beiden Elefanten vorbei kommen bewegt sich auch wieder einer in unsere Richtung. Wir gehen aber schnell bergab und er geht weiter bergauf.
Wir sehen auch mal ein paar Echsen.

Echse in einem Tal beim Brandberg, Namibia

Heute ist leider keine Besichtigung der Steinzeichnungen möglich. Schade aber wenigstens haben wir nochmal Elefanten gesehen. Diesmal sogar zu Fuss aus recht kurzer Entfernung. Ein richtiges Abenteuer.

Weg und Tal zu den Steinzeichnungen der White Lady, Brandberg
In 20 Minuten sind wir wieder am Parkausgang und fahren zurück zu unsere Lodge.
Wir essen dann was auf der Terrasse bei uns und trinken den Rest vom gekauften Wein. Danach eine Siesta. Es kommt immer mehr Ostwind auf. Da fliegt dann der Sand und Staub ganz schön.
Wir duschen und fahren zur Lodge um uns den Sonnenuntergang anzuschauen und dann Abend zu essen.

Sonnenuntergang über der Brandberg White Lady Lodge

Nach dem Sonnenuntergang haben wir noch ein bisschen Zeit bis zum Abendessen um 19:30. Wir kaufen eine Flasche Wein an der Bar und trinken schon mal ein Glas vor dem Essen. Der Wein ist sehr günstig dort.
Essen ist wieder gut und reichlich. Vorspeise ein Thunfischauflauf, Salat, Karotten, Hauptspeise Hühnchen mit Kraut, süßem Omelett (Pfannkuchen), als Nachspeise noch einen sehr leckeren halb gefrorenen Kuchen aus Schokolade und Karamell. War ganz gut und reichlich.
Danach geht’s ins Bett. Leider ist der Wind unversehens stark und da unsere Lodge keine Fenster hat ist einiges an Staub und Sand im Zimmer. Leider auch in den Betten die wir unter dem Fenster platziert haben. Da ist erst mal entsanden angesagt. Dann kann s endlich ins Bett gehen. Wir stellen vorher noch die Betten neben das Fenster, so sind wir über Nacht nicht so voll.
Es gibt kein W-Lan, Akkus kann man nur im Haupthaus laden.

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Weiter im Bericht zu, Fahrt von Swakopmund über Cape Cross zum Brandberg, White Lady

Living Desert Tour in Swakopmund, Rundgang zur Mole mit Sonnenuntergang

Wir stehen früh auf, ca. 6:30 um um 7 zu frühstücken weil wir um 8 Uhr abgeholt werden. Kurz nach 8 kommt auch schon unser Guide für die Living Desert Tour. Es geht in einem Cheep mit insgesamt 7 Personen los. Mehr gehen da auch nicht rein, evtl. noch einer mehr. Das macht die Gruppe sehr überschaubar. Andere sind mit grösseren Gruppen unterwegs was evtl. dann beim Fotografieren der kleinen Tiere nicht so gut ist.

Wir fahren vorbei an den Kamelen (Dromedare), lassen Luft aus den Reifen und es geht in die Wüste südlich von Swakopund.

Dromedar in der Wüstengegend südlich von Swakopmund

Wir steigen aus und unser Guide erklärt uns ein bisschen wie die Dünen entstehen, windabgewandte Seite und windzugewandte Seite, und welche Tiere wo leben. Wir schauen dann ein bisschen rum und sehen einen Kaphasen der unter einem Busch sitzt und sich von seinen nächtlichen Touren ausruht.

Kaphase in der Wüste bei Swakopmund
Dann sucht unser Guide einen Sandgecko und wird auch fündig. Wir können das schöne Tier gut beobachten und auch fotografieren. Dann kommt er wieder an den Ort wo wir ihn gefunden haben.

Sandgecko, Living Dessert Tour

Sandgecko Wüste von Swakopmund

Sandgecko auf der Wüstentour

Sandgecko beim Eingraben
Weiter geht es ein Stück mit dem Auto und wir bekommen eine Schleiche ausgegraben, hier ist alles im Sand versteckt.
Die hat keine Beine und lebt nur im Sand, vergräbt sich da sehr schnell, schwimmt dort wie im Wasser.

Schleiche in der Wüste bei der Living Dessert Tour

Dünen im Süden von Swakopmund
Als nächstes suchen wir eine weisse Albino Spinne. Nach einigem schauen werden wir auch fündig. Auch die bekommen wir wieder gut aufs Foto.

Albino Spinne in der Wüste
Weiter geht es durch die Dünen südlich von Swakpmund, die sind nicht älter als 100 Jahre, dafür aber schon ganz schön hoch. Zwischen drin sehnen wir die Reste der alten Eisenbahn die nach Walfischbay ging.

Schwellen der alten Eisenbahn von Swakopmund nach Walfischbay

Es gibt so allerhand Spuren zu sehen, vom Kapfuchs, Langusten, Sidewinder Schlage, kleine Käfer usw.
Schlangen selber sehnen wir leider keine.
Nach weiteren Stopps, es wird uns erklärt aus was der Sand der Wüste besteht, hell aus Meerestieren, rot aus Granat und schwarz aus Magnetit was man gut mit einem Magnet nachweisen kann.

Sanddünen in verschiedenen Farben

Sanddünen südlich Swakopmund

Wir laufen ein kleines Stück zu einem Strauch wo ein kleines Wüstenchamäleon sitzt. Das locken wir mit ein paar Maden aus dem Geäst. Man kann es ganz gut beobachten. Leider gibt es keine grossen Chamäleons mehr, die fressen die überhand nehmenden Mangusten und Füchse.

Chamäleon frisst eine Lave

Chamäleon, Little Dessert Tour, Swakopmund
Es geht weiter nun direkt durch die Dünen mit dem Geländewagen, auch ein paar Dünen rauf wo wir nochmal gute Ausblicke haben.

Geländewagen in den Dünen von Swakopmund

Blick von den Sanddünen in Richtung Swakopmund

Blick von den Sanddünen in Richtung Swakopmund
Zum Schluss sehen wir noch eine Echse. Die können wir mit ein paar Larven anlocken.

Echse im Sand
Dann geht es schön langsam aus dem Park raus auf die Strasse am Wasser und zurück zum Hotel.
Am Nachmittag laufen wir durch den Ort machen Fotos vom Strand, der Jetty usw. Schauen wo unser Lokal für das Abendessen liegt.

Es gibt noch so einige alte Gebäude aus der deutschen Zeit in Swakopmund.

Altes Gebäude in Swakopmund

Haus von 1904 in Swakopmund

Die alte Jetty, Anleger, von Swakopmund. Von dort gibt es gute Möglichkeiten zum Fotografieren.

Jetty, Anleger von Swakopmund

Blick von der Jetty nach Süden, dort liegt ein Restaurant wo man gut den Sonnenuntergang beobachten kann.

Blick vom Jetty von Swakopmund nach Süden über den Strand und Wüste

Foto von der Spitze der Jetty in Richtung Norden, Strand und Stadt von Swakopmund.

Foto von der Jetty von Swakopmund, von der Spitze zum Land und Strand

Auch am Strand stehen ganz nette Häuschen.

Buntes Haus am Strand von Swakopmund Haus mit Fachwerk am Strand von Swakopmund

Blick vom Norden auf den Strand und den Anleger von Swakopmund.

Strand nördlich der Jetty von Swakopmund

Im Bild unten der nördliche Teil des Strandes mit vielen neuen Häusern.

Strand und Häuser im Norden, Swakopmund

In einem Lokal neben dem Leuchtturm essen wir einen Salat.

Leuchtturm mit Museum, Swakopmund

Gebäude von 1916 in Swakopmund

Die Hauptstrasse.

4 spurige Hauptstrasse mit interessanten Gebäuden, Swakopmund

Ein schöner bunter Platz, der Ankerplatz mit Geschäften und Souvenirshops.

Platz mit Fußgängerzone und Geschäften für Andenken, Swakopmund

Noch ein altes Gebäude aus deutscher Zeit.

Altes typisches Haus, Swakopmund

Man sieht an den Araukarien wo immer der Wind her kommt.

Vom Wind gebogene Araukarien, Namibia
Wir fahren dann noch mit dem Wagen zum Superspar, kaufen ein paar Sachen ein, noch einen Likör mit Elefanten Amarula. Den habe ich allerdings dann sogar im Flughafen von Windhoek für 10 N$ weniger gesehen.
Dann geht es noch zum Tanken. Wir verstauen unsere Einkäufe und fahren dann nochmal durch die Stadt machen noch Fotos und dann geht es um Sonnenuntergang zur alten Mole.

Wir sind recht früh  dran.

Jetty von Swakopmund bei Sonnenuntergang

Müssen gut eine halbe Stunde warten, die Sonne geht nach der Zeitumstellung es kurz nach 18:45 unter. Dafür kann man dann gute Fotos machen.

Sonnenuntergang am alten Anleger von Swakopmund

Sonnenuntergang, die Sonne taucht fast ins Meer, Jetty Swakopmund
Danach geht’s ins Hotel, Duschen und dann Abendessen.
Essen im Hotel am Strand „Bakers and Butchers“. Ist sehr gediegen. Sehr aufmerksames Personal. Wir bestellen einen Spieß, Curry Wurst und Gemüse und Folienkartoffeln.

Abendessen in Swakopmund, Fleischspiess im Bakers and Butchers

Eine Probe von den drei Bieren die sie dort brauen.

Brauerei Anlage im Restaurant Bakers and Butchers, Namibia

Bestellen dann noch jeder ein Bier, ein Märzen und ein Weissbier 1/2 l. Weissbier und Märzenbier, gebraut im Restaurant von Bakers and Butchers in Namibia

 

Das Essen ist sehr gut und vom Preis her angemessen. Ist eine schöne Kulisse im Hotel . Wir zahlten alles zusammen 575 N$ (=ca. 38 Euro) mit Trinkgeld.

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Fahrt von Sossusvlei nach Swakopmund, Rundgang im Ort

Wir fahren so gegen kurz nach 9 Uhr von der A Little Sossus Lodge los, zahlen erst mal die Rechnung und dann gibt es noch 100 NDollar in die Tip Kasse.
Erst mal die bekannte Strecke die C19 Richtung Norden, vorbei an Solitaire, sind nur ein paar Häuser und wir fahren weiter durch. Was ja ganz interessant ist, es sind ja immer mal der ein oder andere Ort in der Landkarte eingetragen aber oftmals erkennt man den kaum als solchen wenn kein Schild da steht.

Im Bild unten etwas hellere Sanddünen weiter nördlich von Sossusvlei.

Hellere Sanddünen weiter nördlich von Sossusvlei, auf dem Weg nach Solitaire

Es gibt immer wieder neue Landschaften und die Strecke ist erst mal sehr interessant. Wir sehen auch einiges an Tieren, viel Oryx, einige Springböcke, Zebras und Strausse.

Oryx an der Strasse von Sossusvlei nach Solitäre

Wüstenlandschaft zwischen Sossusvlei und Solitaire

Wüstenlandschaft zwischen Sossusvlei und SolitaireDunkle Felsen und Sanddünen in der Namib, Namibia

Wir machen hin und wieder eine kurze Rast zum Fotografieren

unser Mietwagen vor uralten Felsen in der Namibwüste

Ab und zu sieht man mal ein buntes Haus an der Strasse von Solitaire nach Walfischbay.

buntes Haus an der Strasse von Solitaire nach Walfischbay

Landschaften nördlich von Solitaire und vor dem Gaub Canyon.

Dünen mit schwarzen Felsen an der Strasse von Solitaire zum Gaub CanyonSteinwüste, helle und dunkle Felsberge in der Namib

Unendlich scheinende, unbefestigte Strassen in Richtung Walfischbay

Unendlich scheinende, unbefestigte Strassen in Richtung Walfischbay in der NamibAb und zu sieht man auch mal Zebras.

Zebras am Strassenrand, Solitaire in Richtung Walfischbay
Landschaft zwischen Solitäire und dem Gaub Pass.

Landschaft zwischen Solitäire und dem Gaub Pass

Zwischen Gaub Pass und Kuiseb Canyon. Es ist teilweise relativ grün. Da muss es vorher schon mal geregnet haben. Es blüht auch das eine oder andere.

Gelbe Blumen in der Namib Wüste, zwischen Gaub Canyon und Kuiseb Canyon.

Es geht vorbei an der Mondlandschaft des Kuiseb Canyon. Dort gibt es auch einen Aussichtspunkt.

Felsbänder beim Kuiseb Canyon Aussichtspunkt beim Kuiseb Canyon, Strasse von Solitaire nach Walfischbay Geschichtete Felsbänder beim Kuiseb Canyon Steinplatten und Strasse im Hintergrund, Kuiseb Canyon Richtung Walfischbay.

Gelb blühende Landschaft nach dem Kuiseb Canyon in Richtung Walfischbay.

Gelb blühende Landschaft nach dem Kuiseb Canyon nach Walfischbay Kaktus in der Namibwüste, Blick auf das flache Land der Namib.

Blick von einem erhöhten Punkt auf die flach vor uns liegende Ebene der Namib Wüste, auf der Strasse vom Kuiseb Canyon nach Walfischbay.

Strasse durch die Namib nach dem Kuiseb Canyon in Richtung Walfischbay
Die letzten Strecke durch die Namib bis Walfischbay ist recht eintönig. Kilometer um Kilometer gerade Strasse auch mehr oder weniger Wüste und plattes Land. Dafür ist die Strasse relativ gut, recht eben und am Schluss sogar geteert.

Strasse Namibwüste vor Walfischbay

Felsberge, Namibwüste auf dem Weg von Solitaire nach Walfischbay

Erst vor Walfischbay wird es wieder interessanter. Es gibt grosse Dünen auf der rechten Seite und Flamingos in Salzseen auf der linken.
Dann geht es durch die Hafenstadt. Es liegen so einige Schiffe vor Anker.
Wir fahren die geteerte Strasse nach Norden nach Swakopmund. Links das Meer und rechts die Dünen. Das geht relativ flott.

Wüste und Strand kurz vor Swakopmund, Namibia

In Swakopmund angekommen finden wir unser Hotel, das Namib Guesthouse, gleich, mit Hilfe des Navi.

Eingang Namib Guesthouse, Swakopmund, Namibia

Wir checken ein und bekommen ein recht schönes Zimmer.

Zimmer mit Doppelbett im Namib Guesthouse, Swakopmund, Namibia

Das Badezimmer ist recht gross, mit Badewanne und grosser Dusche.

Badezimmer mit Badewanne im Namib Guesthouse in Swakopmund, Namibia

Kommen so gegen 17 Uhr dort an.
Fahren dann noch in die Apotheke, die einzige die noch in Swakopmund auf hat. Die anderen sind schon zu.
Nach der Einführung der Dame an der Rezeption, was man in Swakopmund machen kann und dem reservieren von zwei Tischen zum Abendessen jeden Tag, machen wir uns fertig.
Laufen ein bisschen durch den Ort, es ist nichts mehr los. Die meisten Geschäfte haben schon zu. Machen spätestens um 19 Uhr zu.
Wir haben einen Tisch um 20 Uhr, kommen aber schon 20 Minuten eher weil im Ort nichts los ist und es auch recht frisch geworden ist.
Können schon an den Tisch und wir bestellen. Ist alles soweit ganz gut und vor allem reichlich. Wir bestellen als Vorspeise einen Salat und gebackenen Camembert, ich eine Schweinshaxe und meine Frau ein Steak 300 Gram, dazu noch Pommes und Gemüse.
Ist am Ende deutlich zu viel. Der Preis ist in Ordnung mit 3 Weissbier ca. 40 Euro inkl. Trinkgeld.
Dann geht’s nach Hause und ins Bett.

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2. Tag bei Sesriem, Dünen von Dead Vlei und Wanderung zur höchsten Düne

Wir stehen heute früh auf, ca. 5:30. Wir wollen zur Toröffnung am Parkeingang sein.

Strasse von A Little Sossus Lodge nach Sesriem vor dem Sonnenaufgang

Wir fahren ca. 6:35 von der A Little Sossus Lodge los, schaffen es aber nicht in 45 Minuten obwohl wir nur 2 mal stehen bleiben, und kurz Fotos machen, und wir, wo es geht, recht flott fahren. Man muss schon fast 1 Stunde rechnen, dann ist man gut pünktlich.

Sonnenaufgang auf dem Weg zum Sossusvlei

Wir kommen so ca. 10 Minuten später und es ist schon eine Schlange von vielleicht 5-6 Autos vor uns. Das dauert doch so 10 Minuten bis wir dran kommen. Wir fahren dann gleich durch, da die Dame gestern gesagt hat, wir könnten das Ticket auch vor dem Rausfahren lösen.
Wir fahren recht flott auf der Teerstrasse, halten immer wieder zum Fotografieren.

Licht und Schatten auf einer Düne mit Strauss, Weg von Sesriem nach Sossusvlei
Es sind ein paar Oryx unterwegs und Strausse.

Vogel Strauss vor roter Düne, Sossusvlei, Namibia.

An der Düne 40 sind ein paar Leute beim Frühstücken.

Frühstück vor der Düne 40, Sossusvlei, Namibia

An der Düne 45 ist schon einiges los.
Da ist man nicht alleine.

Düne 45 mit vielen Leute die auf die Düne wandern, Sossusvlei

Menschen Schlange an der Düne 45, davor der Parkplatz, Sossusvlei, Namibia

Auch auf der Nordseite der Strasse zum Sossusvlei gibt es viele Dünen.

Panoramafoto Dünen auf dem Weg zum Dead Vlei, Namibia
Wir fahren bis zum 2X4 Parkplatz wo wir halten, auf die Toilette gehen, die ist zumindest am Morgen und bis Mittag in sehr gutem Zustand.

2X4 Parkplatz am Sossusvlei
Dann fahren wir mit dem Shuttle bis zum Parkplatz des Dead Vlei. Das kostet einiges mehr als der Eintritt in den Park aber wenn man keinen guten Geländewagen hat und etwas fahren kann geht’s nicht anders. Dort steigen praktisch alle aus. Der Cheep fährt dann wohl noch weiter zum Sossusvlei aber wir nicht. Es sind so allerhand Leute unterwegs. Es ist bewölkt und relativ kühl. Auf dem offenen Cheep mit dem Fahrtwind schon fast kalt.
Wir entschließen uns die Düne Big Daddy rauf zu gehen, danach in den Deadvlei. Big Daddy ist ca. 380 Meter hoch. Wir hoffen ja das das Wetter schöner und es dann warm wird, so wie gestern.
Dann können wir immer noch den Deadvlei anschauen.

Auch dort sind schon einige Leute unterwegs.

Wanderer auf dem Weg zu Big Daddy, Sossusvlei.
Wir machen uns auf den Weg. Erst mal durch eine weisse Ebene zum Beginn der Düne.

Wir halten uns etwas links. Dort gibt es auch einen ganz interessanten Vlei durch den wir wandern.

Vlei neben der Düne Big Daddy

Der Baum wird von der Düne langsam zu geschüttet.

Baum wird von einen Düne verschüttet, Weg zum Big Daddy, Sossus Vlei

Dann geht es bergauf. Am Anfang recht steil und durch losen Sand.
Blick zurück auf den Weg den wir schon zurück gelegt haben. Es ging rechts an der Düne entlang durch den Vlei und dann den ersten, schon recht anstrengenden, Sandhang hinauf.

Blick vom Weg zur Düne Big Daddy zum Parkplatz und Vlei

Noch ein Blick zurück, im Hintergrund der Parkplatz und die Dünen auf der anderen Seite mit dem Sossusvlei und Big Mama.Blick von Big Daddy nach Süden Richtung Parkplatz Deadvlei und Big Mama

Die Wanderung zum Bid Daddy ist ganz schön anstrengen. Es kommt dann wieder ein etwas flacheres Stück mit festerem Sand aber dann geht es wieder steiler bergauf.

Wir brauchen eine ganze Zeit lang. Am Schluss wird es besser ein flaches Stück und dann der letzte Aufstieg der aber durch den festen Sand ganz gut geht.
Wir kommen dem Ziel näher. Rechts unten der Deadvlei.

Fast oben auf der höchsten Düne Big Daddy und Blick auf den Deadvlei

Das Wetter ist leider recht schlecht. Bewölkt und sogar frisch, besonders der Wind. Oben angekommen zieht es an den Gipfeln der andern Dünen schon fast zu. Tiefe Wolken und ein frischer Wind.

Wolken über den Dünen rund um Big Daddy, Namiba

Wir bleiben eine ganze Zeit oben, warten ob das Wetter besser wird. Es wir mit der Zeit recht frisch.
Leider tut es das nicht und wir machen uns auf den Bergabweg der deutlich leichter fällt. Einfach den Steilhang der Düne zum Deadvlei runter, da ist man gleich unten. Wir haben ca. 1 Stunde 40 Minuten rauf gebraucht und 5-10 Minuten runter.
Wir lehren erst mal grössere Mengen Sand aus den Schuhen und laufen dann über die weisse Ebene des Deadvlei zu den abgestorbenen Bäumen. Ab und zu schaut ein bisschen die Sonne raus und es ist hier unten etwas wärmer. Aber bei weitem nicht die 35 Grad vom Vortag, geschätzt vielleicht gute 20-22 Grad.
Wir machen viele Fotos von den Bäumen am Dead Vlei und dann geht es langsam zurück zum Parkplatz.

Tote Bäume mit Fatamorgana am Deadvlei

Dead Vlei mit abgestorbenen Bäumen und Big Daddy im Hintergrund.

Abgestorbener Baum am Dead Vlei, im Hintergrund Big Daddy

Es gibt immer wieder Sonnenlöcher die ein gutes Bild abgeben.

Wolken und Sonne am Dead Vlei, im Hintergrund Big Daddy

Deadvlei mit toten Bäumen im Hintergrund Big Daddy, Namibia

Dunkle Wolken über einem Nachbar Vlei vom Deadvlei.

Blick in Richtung Parkplatz vom Deadvlei und im Hintergrund die grossen Dünen von Big Mama.

Blick von Deadvlei nach Süden Richtung Parkplatz Deadvlei, Sossuvlei und Big Mama

Auch am Nachmittag kommen noch Leute.

Parkplatz für die Geländewagen vom Dead Vlei
Am Parkplatz wartet schon der Transfer. Wir fahren noch zum Sossusvlei und zum Nara Vlei und dann zurück zum 2X4 Parkplatz. Auf dem Weg sehen wir wieder eine Oryx und kurz vorm Parkplatz zwei Strausse.

Big Daddy, im Bild rechts, vom 2X4 Parkplatz aus gesehen, Sossusvlei
Wir essen dann erst mal unser Frühstückspacket vom Hotel, ist ganz gut, ein Sandwich, Apfel, Jogurt, kleine Packung Erdnüsse, eine Art Keks, ein hartgekochtes Ei, und Nestea.

Bei der Rückfahrt ist es etwas wärmer und man sieht wieder einige Spiegelbilder.

Ebene mit Hitze Spiegelbildern auf dem Weg von Sossusvlei nach Sesriem

Felsberge und Dünen auf dem Weg von Sossusvlei nach Sesriem
Es gibt sehr viele Dünen an der Strasse, es muss nicht unbedingt Düne 45 sein. Z.B die Düne 40 ist sehr schön man muss nur ein paar Meter vom Parkplatz hin gehen. Dafür ist man meist alleine.

Düne, Sessriem, Sossusvlei, Namibia
Dann fahren wir schön langsam zurück, machen noch so einige Fotos. Halten an der Rezeption und kaufen das Tagesticket.

Unbefestigte Strasse von Sesriem nach A Little Sossus Lodge, Namibia
Dann noch schnell zur Tankstelle, Tanken und Luft nach schauen, kann man nicht oft genug machen.
Wir kaufen dann noch Eisbeutel für die Kühltruhe. 2X20 N$
Es geht zurück zum Hotel (A little Sossus Lodge), wir sehen noch neben der Strasse ein paar Oryx, einige Springböcke und 4-5 Zebras.
Essen wieder im Hotel Abend. Die haben zwar nicht mit uns gerechnet aber das wird dann trotzdem schnell organisiert.
Es gibt Tomatensuppe, recht scharf, Getrocknetes Fleisch, Als Hauptgericht eine Art Auflauf mit Hackfleisch, Gemüse und Reis, Als Nachtisch noch ein Törtchen, Orange mit Sahne. War wieder recht gut.

Zurück im Reisebericht zu; ersten Tag in Sesriem und Sossusvlei Nationalpark
Weiter im Bericht zu, Fahrt von Sossusvlei über Solitaire nach Swakopmund, Rundgang im Ort

1. Tag bei Sesriem, Fahrt zu den Dünen von Sossusvlei und Sesriem Canyon

Wir schlafen erst mal bis kurz vor 8, gehen dann um 8 zum Frühstück, es gibt Brot, Müsli, etwas Wurst und Käse und wer will ein Rührei mit Bacon. Danach auch noch etwas Obstsalat mit Jogurt. Es gibt auch Honig und Marmelade.

Auf den Fotos unten die Häusschen der A little Sossus Lodge.

Aussenansicht der Häuser, A little Sossus Lodge

Die Zimmer sind relativ gross und mit Mosquitonetzt und Ventilator ausgerüstet.

Innen, Zimmer, Bett mit Mosquitonetz, A Little Sossus Lodge

Auch das Bad ist recht rustikal aber gross.

Bad, Chalet A littel Sossus Lodge

Man hat vom Zimmer eine guten Blick auf die Landschaft vor der Lodge.

Ausblick, Landschaft vor der A little Sossus Lodge, Namibia
Wir fahren nach Sesriem. Tanken erst mal und lassen die Reifen nachschauen. Wir stellen fest dass ein Reifen schon ein Loch hat. Den lassen wir flicken. Kostet 80 N$, + 20 Trinkgeld. Das geht recht schnell.
An der Tankstelle gibt es auch einen Laden mit allem was man so braucht, auch Eis für die Kühlbox.

Wir sind der einzige Polo unter lauter Geländewagen.

Tankstelle Sesriem mit unserem Mietwagen
Danach geht’s weiter zum Eingang des Nationalpark Sossusvlei. Am Eingangstor werden unsere Daten und die vom Auto aufgenommen. Dann müssen wir zur Rezeption uns ein Eintrittsticket besorgen. Kostet für zwei Personen und 1 Auto 170 N$. Wir fahren in den Sossusvlei Park. Am Eingang kurz nach dem Zeltplatz auf der rechten Seite stehen einige Oryx und ein Strauß und fressen was. Wir sehen dann auch noch links unter zwei Bäumen zwei Oryx. Es geht immer die Teerstrasse rein in den Park durch trockene Landschaft.

Unser Polo an der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei

Zuerst sind nur auf der rechten Seite Dünen dann später auch auf der linken Seite.

Die ersten Dünen, nödlich der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei

In einem Nebental an der Strasse sehe ich noch zwei Strausse aber als ich aussteige und hin gehe laufen die davon.

Ebene und rötliche Dünen auf dem Weg von Sesriem nach Sossusvlei
Es geht weiter rein, wir halten öfter zum Fotografieren bis zu Düne 45. Dort ist es schon spät und wir machen nur Fotos von unten. Es geht auch schon etwas Wind und der Sand fliegt. Das ist natürlich gar nicht gut für den Fotoapparat.

Düne 45 mit Parkplatz, Sossusvlei, Namibia

An der Düne 45 gibt es gute Fotomotive.

Abgestorbener Baum vor der Düne 45, Sossusvlei, Namibia Liegender Baum vor der Düne 45, Sesriem, Sossusvlei

Von der Düne 45 geht es weiter bis zum Parkplatz für normale Autos. Wir machen kurz halt, essen etwas. Auch da zieht es teilweise ganz schön und der Staub und feine Sand sammelt sich überall an. Durch unsere Kühlbox haben wir zumindest immer kühle Getränke dabei. Wir fahren dann heute nicht mehr weiter rein. Es geht zu viel Wind und es ist auch schon recht warm.
Auf dem Rückweg gibt es eine Art Aussichtspunkt. Man sieht von dort die ganze Ebene und im Hintergrund weiter rechts die Dünen von Sossusvlei.

Aussichtspunkt an der Strasse von Sesriem nach Sossusvlei
Es geht wieder zurück bis zum Parkeingang. Dort fragen wir ob wir schon das Ticken für den morgigen Tag bekommen aber das geht scheinbar nicht. Ist aber egal weil man einfach so rein fahren kann und dann bekommt man das Ticket zum raus fahren. Da wird es ja erst vom Wachmann gecheckt. Wir kaufen noch zwei Cornetto Eis, kosten 50 $ zwei.
Anschliessend fahren wir zum Sesriem Canyon. Das geht noch innerhalb vom Parkbereich auf einer Strasse in den Süden, parallel zum Zaun des Nationalparks.
Im Foto unten Blick von oben in den Sesriem Canyon nach Südwesten.

Blick von oben in den Sesriem Canyon
Das ist ganz interessant. Es gibt einen Weg wo man runter kommt. Und man kann da mal gute 30 Minuten oder länger rum laufen.

Unten im Canyon von Sesriem

Nach links geht’s zu einem kleinen Wasserloch. Bei uns war nicht mehr viel drin. Nach rechts kann man wohl noch ein Stück weiter wandern.

Tiefer Einschnitt in der Wüste, der Sesriem Canyon

Bin nur so 5-10 Minuten gelaufen. Dann geht’s wieder zurück. Es war so gut 15 Uhr und recht warm. Im Schatten unten geht’s, beim Wasserloch war es sogar etwas kühl. Am besten ist es am Mittag, dann steht die Sonne hoch und der Canyon wird gut beleuchtet.
Wir fahren dann raus aus dem Sossusvlei Nationalpark, werden vom Wachmann gecheckt. Wir probieren noch einen anderen Rückweg zu unserer Unterkunft. Es geht ein ganze Stück nach Süden auf der C27 und dann die D845 wieder nach Osten zum Camp. Ist auch eine ganz interessante Landschaft, am Horizont leicht westlich sind auch grosse Dünen zu sehen aber eher ein bräunlich gelber Sand nicht so rot.

Strasse von Sesriem nach Süden, Namibia

Die Strassen sind auch nicht so gut. Teilweise katastrophale Waschbrettpiste da können wir oft nur 20-30 fahren. Brauchen da auch einiges an Zeit bis wir an der Little Sossus Lodge sind.
Dann erst mal ins Internet bei der Rezeption, das funktioniert ganz gut.
Um ca. 20 Uhr gehen wir zum Essen. Es gibt ein Menü, eine recht gute, aber scharfe Suppe, dann ein Gemüsetörtchen, Hauptspeise ein Steak und zum Nachtisch eine Art Flan mit Vanille Sauce. Alles in allem recht gut, dazu noch ein Windhoek Lager Bier für jeden.
Wir bereiten noch die Sachen für morgen vor, Foto ein bisschen reinigen, Bilder auf den Computer laden und dann geht es ins Bett.
Morgen müssen wir früh raus, so ca. 5:30 – 5:45 damit wir beim Sonnenaufgang am Sesriem Parkeingang sind, der macht um 7:15 auf und schliesst um 18:30

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Abholen unseres Mietwagens und Fahrt von Windhoek nach Sossusvlei

Wir schlafen ein bisschen aus, aber auch nicht zu lange. Zuerst wird gefrühstückt und um 10 holen wir den Mietwagen ab. Ein Polo der in recht gutem Zustand ist. Wir schauen den Mietwagen gründlich an.
Danach fahren wir zum Superspar zum Einkaufen, da gibt es alles. Kaufen auch ein Kühlbox. Im Supermarkt gibt es ein Ecke wo man alles mögliche Essen kann. Dürfte sich durchaus mal lohnen dorthin zum Essen zu gehen. Wir haben so gut 1200 N$ ausgegeben.
Danach geht es zurück zu unserem Hotel in Windhoek. Alles mit Navigationshilfe vom Handy. Auch das Linksfahren funktioniert einigermassen. Mann muss sich auch wegen dem Schalten dran gewöhnen und muss immer denken was man tut. Einmal nach dem Umdrehen fahre ich versehentlich ein paar Meter auf der falschen Seite bis einer entgegenkommt und mit Lichthupe unmissverständlich klar macht, dass ich falsch bin.
Im Hotel bepacken wir das Auto, kaufen noch eine Telefonkarte, die kostet nur 30 N$ laden dann noch 150 N$ auf. Macht alles die Dame vom Hotel.

Unser Mietwagen in Namibia, ein Polo schon mitten im Gelände
Dann geht es los, erst mal mit GPS Hilfe raus aus Windhoek, zuerst die B1 dann die C26 die sich nach ein paar Kilometern in eine unbefestigte Strasse verwandelt.

Landschaft etwas südlich von Windhoek, Namibia

Es geht dort immer weiter, teilweise ist sie ganz gut, teilweise recht steinig und mit Waschbrett. An den entsprechenden Kreuzungen biegen wir ab. Wir fahren weiter ein paar Nebenstrassen. Die sind aber teilweise deutlich besser als die Hauptstrasse. Man kann zweitweise 80 oder schneller fahren. Wir halten uns aber aus Sicherheitsgründen bei max. 80. Es ist kaum Verkehr, vielleicht alle halbe Stunde sehen wir mal eine Auto. Einige mit Geländewagen überholen uns flott. Die sind dann bestimmt mit 100 oder noch schneller unterwegs. Wir kommen nur zögerlich voran und machen wenig Kilometer obwohl wir kaum stehen bleiben.

Landschaft Namibia, Fahrt von Windhoek nach Sossusvlei

Filmen etwas vom Auto raus. Wir halten einmal ca. 25 Minuten zum Essen. Dann geht es weiter. Als einzige Tiere neben Kühen sehen wir ab und zu mal ein paar Affen, sind wohl Paviane, über die Strasse laufen. Wir verfahren uns einmal bzw. leitet uns ein Schild auf die falsche Strasse.

Die unbefestigten Strassen auf Namibia ziehen sich ewig gerade dahin

Aber gut, geht auch weitgehend in unsere Richtung nur halt etwas woanders wie wir wollen. Dafür ist die Strasse sehr gut. Es geht schön langsam die Sonne unter.  Wir kommen ins Dunkle. Sehen vorher noch ein paar Walzenschweine am Strassenrand.
Es wird um 18 Uhr dunkel und wir haben noch einiges zu fahren. Als letztes geht es längere Zeit die C19 runter. Am Anfang nach der Kreuzung ist die ganz gut und wir kommen gut voran. Je näher wir nach Sesriem kommen wir diese teilweise sehr schlecht. Immer wieder auch 100 Meter und mehr extreme Waschbrettpiste wo man kaum schneller als 30 fahren kann. Das hält ziemlich auf. Die letzten 1,5-2 Stunden fahren wir im Dunklen was recht anstrengend ist. Man sieht nur die Piste, aussen rum ist alles komplett schwarz. Zum Glück sind keine Tiere auf der Strasse. Wir kommen endlich so kurz vor 8 Uhr abends in der Little Sossus Lodge an. Davor ist die Piste auch wieder katastrophal. Wir werden mit einem kühlen Drink begrüsst man erzählt uns kurz was so los ist und wir fahren dann zu unserer Unterkunft. Ist ein Bungalow im Gelände. Recht rustikal. Es ist schon Dunkel und wir benötigen eine Taschenlampe. Wir duschen noch trinken ein kühles Bier aus der Kühlbox und gehen ins Bett. Es wird in der Nacht auch die Zeit umgestellt, da haben wir eine Stunde weniger zum Schlafen.
Wie wir gesehen haben darf man in Namibia nicht die Strecken unterschätzen. Wir sind so knapp 350 Kilometer gefahren und haben dafür über 7 Stunden gebraucht. Wer das ein bisschen gemütlicher machen und bei Tag ankommen will muss bei so einer Strecke eigentlich spätestens um 10 Uhr am Morgen abfahren.

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Flug von Madrid über Doha nach Johannesburg und Windhoek

Wir brauchen so knappe 7 Stunden von Madrid nach Doha und dann weiter gute 7 Stunden nach Johannesburg.

Flugstrecke, Doha Johannesburg mit Qatar

Die Verpflegung ist wie immer ganz gut.

Mittagessen bei Qatar, Flug Doha Johannesburg Sandwich und Brownie, zweites Esse Flug Doha Johannesburg mit Qatar
Kommen recht pünktlich an. Brauchen aber dann sehr lange für die Einreise in Südafrika, Koffer holen geht schnell, die sind schon da als wir ankommen. Erst mal zur Immigration. Das geht problemlos ohne dass man irgend etwas ausgefüllt haben muss. Dauert aber doch ein bisschen. Dann mit den Koffern zum Einchecken bei Air Namibia. Geht auch recht schnell weil kaum einer da ist.
Das Problem ergibt sich aber dann beim Sicherheitscheck. Da steht eine riesige Schlange. Ich glaube wir stehen gut mehr als eine halbe Stunde dort an. Nach dem Sicherheitscheck eine weitere Schlange durch die Passkontrolle, Emigration. Alles in Allem brauchen wir vom Landen bis wir die letzte Passkontrolle hinter uns haben ca. 2 Stunden ohne sonst was getan zu haben. Man muss einiges an Zeit mitbringen.
Ich habe noch Südafrikanische Rand am Flughafen von Johannesburg getauscht. Sehr schlechter Wechselkurs, dazu kommen noch einiges an Kommission usw. Ist am Ende eigentlich katastrophal. Am Flughafen von Windhoek war der Kurs deutlich besser und sie schrieben ohne Kommission. Habe ich dann nicht ausprobiert.

Flugzeug von Air Namibia am Flughafen von Windhoek
Wir fliegen von Johannesburg mit Air Namibia, es geht ca. 30 Minuten später los mit dem Einchecken aber wir kommen dann doch recht pünktlich in Windhoek an. Es gibt sogar was zum Essen auf dem Flug und zwei mal Getränke. Auf dem Flug bekommt man ein Papier das man mit seinen Daten etc. ausfüllen muss und dann bei der Kontrolle der Immigration abgibt.
Der Flughafen von Windhoek ist sehr übersichtlich, man geht zu Fuss vom Flugzeug in die Halle. Da kaum was los ist geht die Emigration sehr schnell bei uns. Dauert nur ein paar Minuten und wir warten noch etwas auf die Koffer. Dann geht’s raus, Koffer werden kurz durchleuchtet. Leider ist unser Taxi nicht da, dass vom Hotel kommen sollte. Nehmen dann eines am Flughafen das kostet dann 350 N$.
Fahren dann zügig über die Landstrasse nach Windhoek zum Hotel wo man uns schon erwartet. Das Einchecken geht sehr schnell und wir ruhen erst mal aus.

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